Hearthstone: Der Monat der „Hungrigen Krabbe“ – Neuer Blizzard-Liebling

Bei Hearthstone schafft es die 1-Mana-Karte „Hungrige Krabbe“ zum aktuellen Liebling des Hearthstone-Chefs Ben Brode. Auch sonst gehört der Monat ganz ihr.

Es ist das Jahr des Mammuts, aber wir erleben den Monat der Krabbe. Wie Kotaku berichtet, ist der neutrale 1-Mana-Diener „Hungrige Krabbe“ (Hungry Crab) plötzlich in aller Munde.

Hungrige Krabbe (Hungry Crab) kann endlich in Hearthstone glänzen

KrabbeEigentlich ist die Krabbe mit Werten von 1/2 bei 1-Mana nichts Besonderes. Als Kampfschrei verzehrt sie allerdings einen beliebigen Murloc und wird dadurch zum 3/4 Krabben-Monster für 1 Mana.

Die Karte gibt’s schon ewig, aber war über Jahre eigentlich kaum gesehen, weil Murlocs zu selten auf den Hearthstone-Brettern anzutreffen waren. Man konnte eigentlich nur selbst ein Murloc-Deck spielen und dann die Krabbe einen eigenen Diener fressen lassen, damit sie wenigstens etwas brachte. Kein großer Vorteil.

Nun hat die neueste Erweiterung „Reise nach Un’Goro“ allerdings einige mächtige Murlocs ins Spiel gebracht. Schamane und Paladin verfügen über „spielbare Murloc“-Decks, die auch in Turnieren zu sehen sind.

Dadurch wird die Speisekarte der Krabbe deutlich vielfältiger und der Diener gewinnt an Bedeutung. Jetzt wird er sogar von den Profis in offiziellen Turnier genutzt, um ihre Decks speziell gegen Murlocs zu rüsten.

Krabbe futtert sich durch die Global Games

Eine Sternstunde erlebte die Krabbe nun bei den Global Games, in der die besten Hearthstone-Spieler der Welt gegeneinander antreten. Sie spielen dort für ihre Nation.

Die Runde-1-Krabbe brachte den Briten J4CKIECHAN gegen seinen rumänischen Kontrahenten Hannibalz2 auf die Siegesstraße:

Beide Spieler beginnen mit den perfekten Zügen in der 1. Runde. Der Rumäne spielt einen fiesen Buff-Murloc, den „Murlocgezeitenrufer“, der umso stärker wird, je mehr Murloc-Kameraden ihm folgen. Doch dazu kommt es nicht, denn der Murloc wird Krabbenfutter. Das sorgt schon gleich beim 1. Zug für Amüsement auf beiden Seiten.

Herathstone Ben BrodeDie Krabbe hat was bei Ben Brode gut

Die Krabbe hat sogar bei Blizzard mittlerweile einen Stein im Brett. Hearthstone-Chef Ben Brode twittert, dass er es von Rang 3 bis auf den „Legend-Rank“ in Hearthstone geschafft hat, nachdem er in seinem Deck die beiden Golakkabrabbler durch zwei mal die „Hungrige Krabbe“ ersetzt hat.

Golakka Krabbler
Der Golakkakrabbler ist eine „moderne Version“ der Krabbe. Er bevorzugt aber Piraten statt Murlocs. Die waren ja zwischenzeitlich mit „Die Straßen von Gadgetzan“ zu einem ernsten Problem geworden. Auch eine interessante Karte, aber aktuell ist das Original einfach unerreicht.

Verneigt Euch vor der Hungrigen Krabbe!


Von der Krabbe gänzlich unbeeindruckt, der Quest-Rogue:

Hearthstone Quest Rogue: Top-Deck – Das meistgehasste Deck Un’Goro

Autor(in)
Quelle(n): kotaku
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