Die Generation Z kann den Arbeitsalltag von 9 bis 17 Uhr nicht ertragen und löst ihr Problem auf bizarre Weise

Junge Menschen suchen sie sich seltsame Orte, um sich zu entspannen und Erholung zu finden. Eine Expertin meint: Das hat wenig mit Faulheit zu tun, sondern ist ein natürlicher Schutzreflex des Körpers.

In der GenZ herrscht eine andere Arbeitsmentalität: Viele wollen sich nicht mehr Arbeit aufbürden als nötig, einige wollen am liebsten gleich wieder aufhören, wenn sie Arbeit gefunden haben oder wechseln den Job.

Für einen Teil der Leute ist deswegen die Lösung, sich in der Mittagspause an besondere Orte zurückziehen, um sich erholen zu können oder um sich „auszuweinen“, wie einige erklären.

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Bizarre Orte, um Ruhe und Erholung vor dem Job zu finden

Wie lösen die Leute ihr Problem? Junge Menschen schlafen im Kino, gönnen sich einen Mittagsschlaf in einer U-Bahn-Station oder gönnen sich eine ruhige Minute im Museum of Natural History.

Andere empfehlen ihren Leidensgenossen den Friedhof der St. Paul’s Chapel in FiDi (=Financial District in Lower Manhattan) als Ort für „Privatsphäre, wenn einem danach ist.“ Zusätzlich gibt es in New York mittlerweile extra eingerichtete Nap Pods, wo man sich für eine kleine Gebühr aus dem Tages-Chaos hin zurückziehen kann.

Hinter diesen, teilweise, bizarren Methoden, steckt aber vor allem der Wunsch nach Erholung und Ruhe. Und das hat wenig mit „Faulheit“ zu tun, wie eine Expertin erklärt.

Eine Expertin sagt: Eine Pause machen zu wollen, hat nichts mit Faulheit zu tun

Ältere Generation halten das Verhalten junger Menschen oft für Faulheit oder glauben, dass sie einfach zu wenig Durchhaltevermögen besitzen. Die Neuropsychologin Dr. Sanam Hafeez aus Forest Hills erklärte gegenüber der New York Post, dass das wenig mit Faulheit zu tun habe, sondern vielmehr etwas mit der körperlichen Gesundheit. So erklärte Hafeez:

Diese Generation hat das Leiden der Beschäftigten nicht verursacht. Sie hat sich lediglich geweigert, es zu ignorieren. Und ob es den älteren Generationen gefällt oder nicht – ich glaube, das wird den Diskurs für uns alle verändern.

Anders als Millennials oder Angehörige der Generation X sind diese jungen Erwachsenen in einer Welt aufgewachsen, in der es normal ist, über psychische Gesundheit zu sprechen. Deshalb setzen sie Grenzen und melden sich zu Wort, bevor sie ein Burnout erleiden. Auch wenn dies auf überraschende oder ungewöhnliche Weise geschieht.

Personalleiter wurden gefragt, mit wem die Arbeit besonders schwerfällt. Und die Generation Z erklärt, dass die eigenen Altersgenossen am schwierigsten seien. Fast die Hälfte der Befragten findet die eigene Generation schwierig zu führen und würde sich andere Mitarbeiter wünschen: Die Generation Z ist zu Chefs geworden, und das Erste, was sie tun: Sie beschweren sich darüber, wie junge Menschen arbeiten

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