
Online-Games, ob MOBA oder Shooter
Unser MeinMMO-Dämon Cortyn findet, dass sie bei einem Spiel zu lange gezögert hat, und das war:
League of Legends. Ich wollte es immer spielen, aber hab den Einstieg verpasst und irgendwann war es so unendlich groß, dass ich mir dachte: Ne, der Zug ist einfach abgefahren.
Community-Managerin Mary ärgert sich, dass sie für einen Shooter nicht die Zeit finden kann, nämlich:
Warframe. Alles, was ich von Freunden und Kollegen höre, klingt fantastisch! Vor allem die enge Bindung zwischen Entwickler und Community sowie die Story. Aber jetzt ins Spiel einzusteigen, fühlt sich an, wie auf einen fahrenden Zug aufzuspringen.
In den ersten Stunden werde ich mit Menüs und Events und weiß der Geier was so überschwemmt, dass ich einfach nicht weiß, wo oben und unten ist. Hinzu kommt, dass ich so viele zeitfressende Spiele wie WoW, FF14 und JRPGs angehäuft habe, dass ich nicht weiß, ob ich jemals für Warframe Platz finde.
Bereits die zweite Zugmetapher, nun gut.
Auch unsere Video-Producerin Anna hätte viel lieber den Launch eines Shooters noch näher miterlebt, doch glücklicherweise ist sie nun voll dabei:
Don’t shoot! Hello Raider! ARC Raiders ist das Spiel, bei dem ich es bitter bereue, nicht von Anfang an dabei gewesen zu sein. Als ich es damals zum Release gestartet habe, habe ich es hauptsächlich für die Arbeit gemacht, bin ständig in PvP gestorben, war total überfordert und war allgemein Extraction-Shootern eher abgeneigt.
Versteht es nicht falsch: Ich liebe Shooter. Mir war es aber einfach nicht wert, 30 Minuten zu looten, nur um dann zu sterben und alles zu verlieren. Dafür habe ich viel zu wenig Zeit fürs Zocken. Das Spiel ist sehr schnell wieder von meiner Festplatte geflogen.
Doch dann, während ich in meinem Neujahrsurlaub gemütlich Shorts auf YouTube geschaut habe, wurde mir immer mehr von ARC Raiders vorgeschlagen. „Funny Moments“, „Funny Proxy-Chat“ und vor allem die PvE-Interaktionen zwischen den Spielern haben mich so begeistert, dass ich im Januar beschlossen habe, dem Spiel nochmal eine Chance zu geben. UND OMG, ich weiß nicht wie, aber heute, knapp 2 Monate später, habe ich 200 Stunden.

Ich bin ready für die Expedition, hab alle Raider-Decks fertig, alle Events abgegrast und in der Rangliste für die wöchentlichen Prüfungen bin ich unter „Talent“, also dem vorletzten Rang. Ich habe so viele tolle Leute kennengelernt und unfassbar viele lustige und dramatische Geschichten erlebt.
Ich bin sauer auf mich, dass ich den Start verpasst habe, dass ich nicht dran geblieben bin, dass ich nicht dabei war, als sich diese PvE-Raider-Community gebildet hat. Aber ich freue mich, dass mir ARC Raiders auf YouTube so richtig aufgezwungen wurde.
See you in Speranza, Raider!
Auf der nächsten Seite geht es um Rollenspiele, die wir zu spät gespielt haben.
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Warhammer Online ist doch nicht tot.
Return of Reckoning hat jetzt im Moment 800 Leute online.
Für einen Server ist das genug um jeden Content zu spielen.
Ich bin in einer Anfänger-Gilde die komplett voll ist. Ständig werden im Chat PvE und RvR Gruppen gebildet.
Heute Nacht um 2 Uhr war selbst in Tier 1 noch eine volle Warband unterwegs.
Natürlich ist das kein WoW Niveau, aber auch weit weg von Tot.
Von offizieller Seite, ist es tot und zwar schon seit über 12 Jahren. Man kann es nicht mehr offiziell erwrrben und es gibt keine offiziellen Server mehr (und das ist die Definition von “tot” für ein Onlinespiel), nur noch “Privatserver”, wie den von dir erwähnten, als Fanprojekte
Ich liebe Annas Arc-Raiders-Geschichte 😀 <3
Könnte man denken. Jedes Spiel hat seine Momente die gelten aber oft nur für einen bestimmten Timeslot.
Bei mir ist es natürlich GW1, aber nicht das komplette Spiel sondern nur eine bestimmte Spielweise die Speedclears. Die waren leider zu Ende als GW2 rauskam. Mit denen hätte ich gern früher angefangen. Das dumme war man wusste als normaler Spieler gar nicht das es die gibt, bis man drauf gestoßen ist.
Sprich es gibt Sachen die sind leider unwiderbringlich weg oder zumindest nicht mehr das gleiche. Was aber nicht heißen soll die Spiele nicht auszuprobieren.