Viele von uns Gamern haben ein Genre, das sie rauf und runter spielen, wie etwa Online-Shooter. Ein Spieler erklärte nun, weshalb es gut war, seinem liebsten Genre loszusagen.
Was sagt der Spieler? Ein Gamer hat in dem Subreddit „pcgaming“ in einem Post erklärt, dass es „die beste Entscheidung seines Lebens“ war, mit Online-Shootern aufzuhören und stattdessen nun ein anderes “Genre” zu spielen.
Er habe sein ganzes Leben lang nur Online-Shooter gespielt. 100 % seiner Gaming-Zeit habe aus dem Genre bestanden – auch wenn das nur rund 4 Stunden pro Woche waren. Jetzt zocke er stattdessen Singleplayer-Spiele und das sei „die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe“, erklärt er.
Freude am nicht repetitiven Gameplay
Wieso findet er die Entscheidung so gut? Zunächst vermisste er die intensiven Emotionen, die beim Zocken von Online-Shootern entstehen, aber dann fand er immer mehr Gefallen an den erzählten Geschichten der Singleplayer-Games.
Außerdem gefalle ihm, dass das Gameplay nicht so repetitiv ist. In Online-Shootern macht ihr größtenteils immer wieder das Gleiche. Auch wenn sich jede einzelne Runde unterscheidet, so bleiben die Waffen, Maps, Fähigkeiten und Gadgets doch meistens gleich – zumal in Spielen wie Call of Duty: Black Ops 6 die Meta-Waffen am meisten gespielt werden.
Der Post sammelte innerhalb eines Tages fast 9.000 Upvotes und annähernd 900 Kommentare. Viele Spieler empfinden ähnlich, nennen aber noch weitere Gründe, warum die Entscheidung, mit Online-Shootern aufzuhören, so gut ist.
Bessere Lebensqualität und weniger Stress
Was sagt die Community? Ein oft genanntes Argument in den Kommentaren spricht von verbesserter Lebensqualität. Die Spieler kommentieren, dass man ja in Online-Spielen die meiste Zeit genervt und demzufolge gestresst sei. Ohne Online-Shooter sei das Leben also entspannter.
- “Ich denke, der andere wichtige Punkt, den Sie hier übersehen haben, ist Lebensqualität und kein Stress. Multiplayer-Shooter können belohnend sein, aber mein Gott, 90 % der Zeit ist es, angepisst zu sein.”
- „Ich habe 8 Jahre lang nur League of Legends und CS:GO gespielt. Ich lebte in einer Blase und dachte, dass alle Spiele so sind, wir springen einfach rein und versuchen, uns gegenseitig zu töten, und das war’s. Als ich anfing, Einzelspieler-Spiele zu spielen und die Geschichten zu genießen, bin ich nie wieder zu kompetitiven Online-Spielen zurückgekehrt. Der Stress und die Wut verschwanden einfach.“
- „Ich habe vor ein paar Jahren mit R6 Siege aufgehört. Es war immer angespannt und man brauchte viele Stunden, um das Meta zu verstehen. Jetzt genieße ich Einzelspieler-FPS-Spiele wie Doom, Darktide und Boomer-Shooter.“
Was sagt MeinMMOs Shooter-Nerd dazu? Ich spiele hauptsächlich PvP-Shooter und habe auch nach Jahren immer noch Spaß daran. Ich genieße es einfach, mich mit anderen Spielern zu messen. Dennoch lege ich alle paar Monate für mehrere Wochen eine Pause ein und zocke in der Zeit gar keine kompetitiven Games, weil ich merke, dass ich mich viel schneller und öfter aufrege, umso länger meine aktuelle PvP-Phase andauert.
Ich entscheide mich also bewusst dazu, regelmäßig entspanntere Spiele zu spielen und den Stress für ein paar Wochen herunterzufahren. Da ich aber ein sehr kompetitiver Mensch bin, greife ich dann manchmal zu Singleplayer-Spielen, in denen ich mich auch ohne PvP mit anderen messen kann: Ich hab mir einen Shooter von 2022 gekauft und kann jetzt nicht aufhören, Rekorde zu jagen
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Ich hab irgendwann letztes Jahr in War Thunder die Spielzeitmarke “1m” geknackt und irgendwann hat sichs einfach verlaufen. Ich mag das Spiel immer noch. Ab und zu in Air Realistic n paar Runden mim brit. Todesdurito (Javelin) oder der Bucanner fliegen, macht schon Laune. Aber man merkt schon, dass sich das Game schon arg auf Ground Realistic ausgerichtet hat, was so gar nicht meine Welt ist…
Und dann kamen halt hier und da paar mehr oder weniger tolle Singleplayer oder Ko-ops raus und da hab ich einfach mehr Spaß dran und merk auch, dass ich insgesamt entspannter bin.
Da PvP eh nicht so meins ist sind es bei mir eher Shooter wie Division oder Warframe, aber auch Rennspiele und RPG, ich kann mich in einzelne Titel vertiefen aber Abwechslung muss auch sein.
Ein Spiel was mich anfängt zu binden weil man bei Abwesenheit den Anschluss verliert fliegt bei mir schnell runter.
Irgendwann kommen sie alle wieder beim ach so “öden” PvE angekrochen. 😉 Dauer PvP ist einfach too much.
Es tut wirklich richtig gut, wenn man mal 2-3 Wochen was anderes als PvP zockt. Das PvE-Leben ist definitiv ein entspannteres Leben 😄
(auch wenn es da natürlich ebenfalls Herausforderungen gibt)