Eine Firma entlässt 20 % der Mitarbeiter trotz Rekordgewinn, der Chef erklärt: KI macht eine ganze Gruppe überflüssig

Titelbild Mann erschöpft Büro Office

Cloudflare hat einen Rekordumsatz gemacht, dennoch hat man 20 % der Belegschaft entlassen. Der CEO rechtfertigt sich und erklärt, dass KI eine ganze Gruppe von Personen überflüssig gemacht habe.

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Cloudflare ist ein US-Unternehmen, welches Internetdienste anbietet und verkauft. Die Firma hatte laut eigenen Aussagen einen Rekordumsatz gemacht. Wenige Tage später kündigte man an, dass man 20 % der Belegschaft entlassen wolle.

Für die Mitarbeiter ist das ein Schock, doch der CEO von Cloudflare, Matthew Prince, erklärte, dass man nur eine bestimmte Gruppe von Personen entlassen habe. Und das sind vor allem Analysten. Das gesamte Statement des CEOs findet ihr etwa auf HTX.com.

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Laut CEO macht KI vor allem Analysten überflüssig, weil künstliche Intelligenz viel genauer ist

Wie argumentiert Prince? Der CEO stellt die Entlassungen als notwendige Anpassung an die KI-getriebene Geschäftstransformation dar und stützt sich dabei auf Peter Druckers Modell der drei Unternehmensrollen: „Macher“, „Verkäufer“ und „Analysten.“

Prince argumentiert, dass KI in erster Linie auf die „Analysten“ abzielt – also auf Funktionen in den Bereichen Revision, Finanzen, Recht, Compliance, mittleres Management und Betrieb. KI-Systeme können diese Mess- und Überwachungsaufgaben mit überlegener Objektivität, Effizienz und in größerem Umfang ausführen, was eine kontinuierliche Prüfung und schnellere Finanzprozesse ermöglicht. So schreibt Prince:

Die KI-Welle richtet sich nicht an „Macher“ oder „Verkäufer“, sondern ganz klar an „Analysten“. Unermüdlich, völlig unabhängig, äußerst effizient und stets online – wenn heutige KI-Systeme ein Unternehmen analysieren und bewerten, erreichen sie ein Maß an objektiver Detailgenauigkeit und Präzision, das selbst die herausragendsten Mitarbeiter der Vergangenheit nicht erreichen konnten.

Und die Entlassungen würden nicht nur der Kostensenkung dienen, sondern vor allem der Umverteilung der Ressourcen, um mehr Personen der anderen beiden Gruppen einstellen zu können.

Er führt weiter aus, dass diese Umverteilung auch in anderen Firmen geschehen werde. Menschen müssen dann keine Daten mehr erfassen oder analysieren, sondern könnten sich auf die Dinge konzentrieren, die laut dem Modell von Druck wirklich wichtig seien:

KI wird unsere Möglichkeiten zur Leistungsmessung in unserem Unternehmen erheblich verbessern, sodass die Menschen in unserem Team ihre ganze Energie darauf konzentrieren können, wo sie wirklich Mehrwert schaffen und generieren können: beim Aufbau und beim Verkauf.

Künstliche Intelligenz wird in vielen Firmen immer wichtiger. Ein CEO ist jetzt so weit gegangen, dass er alle Mitarbeiter entlassen hat, die sich weigerten, mit KI zu arbeiten. Und er erklärte, dass er das wieder machen würde, um seine Firma KI-fit zu gestalten: Ein CEO hat fast 80 % seiner Mitarbeiter entlassen, weil sie sich weigerten, KI zu verwenden: Zwei Jahre später sagt er, er würde es wieder tun

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