Final Fantasy XIV löst das Housing-Problem! Aber nur fast
Die neuen Regeln gegen das Horten von Häusern funktionieren! Fast.

Am vergangenen Dienstag kam in Final Fantasy XIV die Vergrößerung der Wohngebiete, die von der Community schon lang ersehnt wurde. Das löst das massive Housingproblem, das Final Fantasy XIV schon lange plagt, jedenfalls fast.

Mit dem Update hat das Entwicklerteam neue Regelungen für den Kauf der Grundstücke eingeführt, um der massiven Häuser-Knappheit im MMORPG entgegen zu wirken. Die komplizierten Regeln wurden auf einer dafür angelegten Sonderseite erklärt.

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Haben die Entwickler es geschafft mit den neuen Regelungen das Problem zu lösen? Ja und nein.

Freie Gesellschaften haben Vortritt!

Insgesamt gingen am Dienstag in den vier Wohngebieten je 12 neue Bezirke online. Diese konnten allerdings nur von den freien Gesellschaften (Abkürzung: FG), dem FFXIV-Äquivalent von Gilden, erworben werden.

Gerade für FGs sind die Häuser wichtig. FGs ohne Häuser sind nicht in der Lage, Luftschiffe und U-Boote zu bauen, die von ihren Erkundungsfahrten seltene und teure Gegenstände zurück bringen.

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Außerdem lassen sich Spieler lieber von Freien Gesellschaften mit Häusern rekrutieren.

Die Strategie des Entwicklerteams scheint auch tatsächlich aufzugehen. Selbst einen vollen Tag nach der Eröffnung neuer Gebiete gibt es sogar auf überfüllten Servern wie Balmung noch freie Grundstücke. 

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Beim letzten Update der Wohnbezirke waren alle Grundstücke teilweise innerhalb von Minuten ausverkauft.

Als Stichprobe wurde in einem inoffiziellen Census der Server Famfrit genommen. In den ersten 12 Stunden nach dem Update erwarben insgesamt satte 49 FGs neue Häuser für ihre Mitglieder und die Zahl wird mittlerweile noch weiter gestiegen sein.

Spieler finden Schlupflöcher im System – Freie Gesellschaften werden aufgesplittet

Es stellt sich allerdings schnell fest, dass das System über einige Lücken verfügt.

Auf diversen Servern haben Mitglieder einiger Freien Gesellschaften ihre Zweit- und Drittcharaktere dazu genutzt, Ableger ihrer Haupt-FG zu erstellen und damit mehrere Häuser zu besetzen.

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Besonders viel Unmut hat die FG „Entropy Workshop“ auf sich gezogen. Auf dem Server Ragnarok wurden insgesamt 37 Grundstücke im Dorf des Nebels mit den Neben-FGs „Entropy Workshop“ besetzt.

In den offiziellen Foren und auf Reddit wurden sie als das Paradebeispiel für den „Kaufbetrug“ aufgeführt.

Beim näheren Betrachten stellt man allerdings fest, dass bis auf zwei Ausnahmen Entropy ihre Häuser lange vor dem Update am Dienstag gekauft hat.

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Es handelt sich also zumindest in diesem Fall um Umzüge, die im neuen System vollkommen legitim sind, da die Menge der freien Grundstücke sich dabei nicht verringert.

Das Hauptproblem besteht allerdings darin, dass Entropy Workshop und andere Freie Gesellschaften tatsächlichen Immobilien-Haien somit zeigen, wie man die neuen Restriktionen in Final Fantasy XIV umgehen kann und zwar sowohl im Besitz mehrerer Häuser, als auch im Weiterverkauf.

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So kann ein Hai beim Verkauf einer FG mit Haus den Käufer in die FG einladen, das Geld kassieren, den Verkäufer zum Leiter ernennen und anschließend die FG verlassen.

Wie problematisch diese neue Strategie für den Weiterverkauf in Zukunft sein wird, kann man jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen.

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Da das Ziel des Updates in erster Linie die Versorgung der Freien Gesellschaften mit Häusern für ihre Luftschiffe und U-Boote war, kann man also ruhig sagen, dass das Entwicklerteam an dieser Stelle erfolgreich war.

Wann die verbliebenen Häuser auch für Privatpersonen in den Verkauf gehen werden, ist noch nicht bekannt.


Mehr Infos zum Patch 4.2 von FFXIV gibt es hier:

Das sind die neuen Rüstungen und Cosmetics in Final Fantasy XIV 4.2

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