FIFA 19 Gameplay Analyse: Erstes Ingame-Video-Material geleaked

FIFA 19 wurde auf der E3 in Los Angeles offiziell vorgestellt. Im Internet kursiert seitdem ein Video der dort spielbaren Demo mit einem ersten Ingame-Spiel.

Der Release von FIFA 19 ist der 28. September 2018 und es kommt für PS4, Xbox One, PC und die Switch. Seit der E3 gibt es viel News und Informationen zum neuen Ableger der Fußball-Simulation. Wollt ihr immer auf dem Laufenden bleiben, solltet ihr in unseren Übersichts-Artikel zu FIFA 19 schauen – wir aktualisieren diesen regelmäßig.

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In dem 15 Minuten langen Video sehen wir Gameplay vom Champions-League-Finale zwischen Paris St. Germain und Juventus Turin. Zwei Besucher der E3-Messe spielten wohl gegeneinander und nahmen das Video mit Ingame-Material auf.

Vor allem das Passspiel sieht noch holprig aus, wir wissen jedoch natürlich nicht, auf welchem Niveau die Spieler FIFA zocken.

Drei Tore, wie sie oft nur in FIFA fallen

Tor 1: Bei Minute 1:45 seht ihr das erste Tor des Spiels. Paris flankt vom Flügel in die Mitte, dort steht Neymar im Rückraum und schießt aus der Drehung auf das Tor. Der Schuss geht eigentlich weit vorbei, doch an der Ecke des Fünfers steht Rabiot und bringt den Ball aufs Tor. Eigentlich geht der Abschluss direkt auf Buffon, dieser kann den Ball aber nicht kontrollieren und er kullert über die Linie.

Tor 2: Das zweite Tor entsteht bei Minute 4:55. Ein langer Ball in den Lauf von Dybala wird sicher vom Verteidiger abgelaufen. Dieser will zum Torwart zurückspielen, der Pass ist jedoch zu kurz, Dybala kommt noch dran und blockt den Klärungsversuch. Den Abpraller verwertet Higuain sicher.

Tor 3: Beim dritten Tor, ab Minute 5:40, erhält Cavani den Ball vor dem Strafraum. Er setzt sich mit etwas Glück gegen mehrere Verteidiger durch und bringt den Ball dann an Buffon vorbei.

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Unsere Spielanalyse

Toranalyse: Auch wenn vor allem die ersten beiden Tore etwas nach FIFA-Slapstick aussehen, muss man das ganze etwas relativieren. Beim zweiten Tor war der Rückpass des Verteidigers einfach schlecht gemacht, das erste Tor kann so auch in der Realität oft passieren – einzig der Torwartfehler lässt es schlecht aussehen. Das dritte Tor war in Ordnung, auch hier war der Verteidiger inkonsequent beim Klären des Balls.

Passspiel: Beide Spieler scheinen Probleme mit dem Passspiel zu haben. Dies deckt sich mit den Berichten anderer Spieler, welche die Demo von FIFA 19 antesten durften. Passen soll schwieriger sein, vor allem aus der Drehung und unter Bedrängnis. Was erstmal schlecht klingt, könnte dafür sorgen, dass die enge Raute und das schnelle Kurzpassspiel etwas generft wird. Außerdem würde der Passwert von Spielern wie Kroos oder Thiago endlich mehr ausmachen.

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Dribbling: Laut mehreren Erfahrungsberichten soll am Dribbling viel getan worden sein. In FIFA 18 war es mit der neuen „engen Ballführung“ möglich, mit so gut wie jedem Spieler gut zu dribbeln, wenn man die Mechanik raus hatte. Dies soll sich geändert haben. Bei Minute 8:35 ist eine schöne Szene, die das Dribbling zeigt. Dani Alves hat einen guten Dribbling-Wert und dementsprechend schön sieht es auch aus, wie er sich durch die Verteidiger schlängelt. Im Gegensatz dazu sieht man bei Minute 11:45 wie Rabiot, eher weniger ein Dribbling-Künstler, Probleme bei der Ballführung hat und den Ball eher wegen seiner Robustheit behauptet.

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Was uns sonst noch auffiel

Der HUD: Auf der Minimap unten in der Mitte haben in FIFA 18 beide Teams Kreise als Symbol. Bei manchen Farben waren diese nur schwer zu unterscheiden. In FIFA 19 hat ein Team Kreise und eines Dreiecke – damit sollte dieses Problem beseitigt sein.

Passives Spielerdreieck: Über dem ausgewählten Spieler ist bekanntermaßen ein rotes, bei mehreren Spielern an einer Konsole auch auch andersfarbiges, Dreieck. Neu mit FIFA 19 kommt das passive Dreieck. So ist bei der verteidigenden Mannschaft über dem passiven Spieler ein zusätzliches, graues Dreieck. Dieser Spieler ist der, der beim passiven Verteidigen mit der R1- oder RB-Taste den Gegner bedrängt und gleichzeitig der Spieler, den ihr bekommt, wenn ihr über die L1- oder LB-Taste Spieler switchen wollt.

Der Abschlag: Bisher war es so, dass bei einer Richtungsänderung beim Abstoß die Kamera mitschwenkte. Dies verriet beim Zocken auf der Couch eurem Kumpel, wohin euer Abschlag gehen wird. Hier sieht es so aus, als hätte man das ganze Spielfeld in der Breite im Blick. Somit wird auch dieses Problem Geschichte sein.

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Unser Fazit

FIFA 19 sieht schön aus, vor allem mit der Champions-League und allem drum und dran. Zu den Modi gibt es noch nicht viel zu sagen. Es wird spannend, was die neuen Lizenzen für Ultimate Team und vor allem hoffentlich den Karrieremodus bedeuten.

Das Gameplay sah in diesem Clip stellenweise noch holprig aus. Es ist aber gut vorstellbar, dass dies vor allem durch die schwierigeren Pässe zustande kam. Zudem wissen wir auch nicht, ob die Tester überhaupt regelmäßig FIFA spielen.Es wäre zu begrüßen, wenn man den Spielaufbau langsamer und vorsichtiger angehen muss.

Das Dribbling sieht toll aus, die Schüsse kamen etwas ungenau, aber wie gesagt: Oft sitzt das Problem am Controller. Einzig die Torhüter enttäuschten wieder extrem, hoffentlich bessert EA bis zum Release noch nach.

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Unterm Strich bleibt: FIFA 19 sieht ähnlich wie FIFA 18 aus, mit schwierigerem Passspiel und einigen kleinen Verbesserungen. Bis zur Demo ist jedoch noch viel Zeit und es ist davon auszugehen, dass EA noch einiges am Gameplay verändern wird. Da bleibt nur das Warten bis September um sich dann selbst ans Gameplay zu wagen!

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Quelle(n): Youtube
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