Ein riesiger Roboter aus Fallout sollte der Welt Demokratie bringen, doch er hielt nur 2 Wochen durch

Ein riesiger Roboter aus Fallout sollte der Welt Demokratie bringen, doch er hielt nur 2 Wochen durch

In Fallout beschäftigte ein einzelner Roboter viele Jahre lang Wissenschaftler, Militär und die verschiedenen Fraktionen im Ödland. Obwohl er letztlich nur kurz aktiv kämpfte, war sein Einfluss groß. In der 3. Staffel der Amazon-Serie könnte er seine Rückkehr feiern.

Um welchen Roboter geht es? Die Rede ist von Liberty Prime. Es handelt sich dabei um einen haushohen Kampfroboter, dessen Ursprung bereits in der Zeit vor dem Großen Krieg im Jahr 2077 liegt.

Denn schon 2066, also 11 Jahre zuvor, fand der Chinesisch-Amerikanische Krieg statt, der letztlich in die atomare Katastrophe mündete, die wir aus Fallout kennen. In diesem Krieg kam es zu einer Invasion Chinas in Alaska.

Zur Verteidigung gab die US-Regierung den Unternehmen RobCo Industries, Mass Fusion und General Atomics International einen Auftrag: Baut uns einen Kampfroboter, der den Feind ein für alle Mal erledigt und den Erhalt der Demokratie sichert.

Liberty Prime sollte die Macht des US-Militärs verkörpern. Die Arbeiten daran begannen 2072, doch schnell stieß man auf Probleme. Besonders die Energieversorgung sorgte für Kopfzerbrechen.

Es schien unmöglich, alle Teile des Roboters gleichzeitig effektiv zu betreiben. In ihrer Not wandten sich die Verantwortlichen an den Wissenschaftler Stanislaus Braun. Leider hatte dieser eigene Pläne. Er hatte sich in Vault 112 zurückgezogen. Dort erschuf Braun eine virtuelle Realität, übernahm die Kontrolle über die Vault-Bewohner und folterte sie.

Ohne seine Hilfe konnte Liberty Prime nicht fertiggestellt werden. Der Roboter verharrte am Ort seiner Konstruktion, unterhalb des Pentagons in Washington D.C. Dort blieb er, während der Große Krieg 2077 ausbrach. Erst rund 178 Jahre später wurde Liberty Prime wiederentdeckt.

Die Stählerne Bruderschaft kommt zum Zug

Wer fand Liberty Prime? Etwa im Jahr 2255 entdeckte eine Expedition der Stählernen Bruderschaft den Roboter unterhalb des Pentagons. Die Fraktion erkannte das Potential der Kampfmaschine und beauftragte den obersten Gelehrten Reginald Rothchild damit, Liberty Prime einsatzbereit zu machen.

Doch er stieß auf dieselben Probleme wie schon die US-Regierung vor dem Krieg. Die Energie-Versorgung reichte nicht aus, um Liberty Prime gleichzeitig kämpfen und laufen zu lassen. Die Waffensysteme verfügten über mehr Macht als der Rest. 20 Jahre lang bissen sich Rothchild und seine Leute an dem Roboter die Zähne aus.

Ein Versuch, die Kampfsysteme von Liberty Prime zu verändern, scheiterte, da die interne KI es bemerkte und sich verteidigte. Das führte zu inneren Schäden, was die Fertigstellung abermals bremste.

Weitere Experimente endeten mit Verletzten und Verbrennungen. Schließlich schaffte es Rothchild, die Energie besser zu verteilen, doch eine insgesamte Leistungsfähigkeit von kläglichen 3 % zeigte: Liberty Prime war für einen richtigen Kampfeinsatz noch lange nicht bereit.

Ein glücklicher Zufall

War das Projekt gescheitert? Nein, denn die Situation änderte sich dramatisch. Die Enklave, eine bösartige und sehr mächtige Fraktion im Ödland, erstarkte. Im Jahr 2277 überlebte Dr. Madison Li den Angriff der Enklave auf Projekt Purity – ein Projekt, welches das Wasser im Ödland wieder trinkbar machen wollte – und flüchtete zur Stählernen Bruderschaft.

Dort wurde sie zu einer wichtigen Mitarbeiterin, um Liberty Prime fertigzustellen. Ihr Wissen half, die Energieversorgung des Roboters vernünftig herzustellen. Endlich war er einsatzbereit.

In den nächsten zwei Wochen kämpfte Liberty Prime an der Seite der Stählernen Bruderschaft und sorgte für schwere Niederlagen bei der Enklave. Neben deren Soldaten erledigte der Roboter auch Infrastruktur und Vertibirds (Helikopter).

Die Bruderschaft war siegestrunken und wähnte sich der Enklave überlegen – auch dank Liberty Prime. Das führte dann aber zu einer schicksalshaften Schlacht, und zum vorläufigen Ende des Roboters. All das ist in Fallout 3 spielbar.

Wie „starb“ Liberty Prime? Die Enklave war nicht dumm und beobachtete das offensive Vorgehen der Bruderschaft. Sie stellten ihnen einen Falle. Bei einer Schlacht an der Satellitenrelaisstation, feuerte die Enklave einen gezielten Raketenangriff auf Liberty Prime ab. Dieser zerstört den Roboter.

Das Ereignis schwächte die Bruderschaft. Einen direkten Versuch, Liberty Prime neu zusammenzubauen, gab es nicht. Erst 10 Jahre später wollte Arthur Maxson, der neue Älteste, den Roboter im Commonwealth reparieren. Damit sollte das neu entdeckte Institut, eine weitere Fraktion, die im Untergrund tätig war, angegriffen werden.

Es folgt ein leichter Spoiler für Fallout Staffel 2: Vermutlich bekommen wir in der 3. Staffel der Amazon-Serie zu Fallout einen neuen Liberty Prime mit dem Beinamen „Alpha“ zu Gesicht. Das Ende der 2. Staffel enthielt darauf einen Teaser, der entsprechende Baupläne zeigt. Eine andere Gruppierung gehört zu den Feinden der Bruderschaft: Während im Ödland von Fallout alles verrottet, führt eine elitäre Fraktion im Untergrund ein Leben im Luxus

Quelle(n): Synonmous auf YouTube, fallout.fandom.com
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LadyLike

Wieso ist es offen ob Liberty Prime fertig gestellt wurde?
Er wird in Fallout 4 fertig gestellt und hilft beim Angriff auf das Institut.

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