EVE Online: Niemand entscheidet sich einfach, EVE zu spielen

EVE Online ist ein besonderes MMORPG. Das Sandbox-Universum eröffnet viele Möglichkeiten, macht es aber auch nicht einfach, einzusteigen und gleich vorne mitzuspielen. EVE Online ist ein Hobby, das man über die Jahre meistern muss.

CCP Games CEO Hilmar Veigar Pétursson erklärte gegenüber PC Gamer, dass EVE Online kein Spiel ist, das jemals „fertig“ sein wird. Die Entwickler arbeiten stetig daran, nehmen Veränderungen vor. Die aktuellste ist das Free2Play-Modell, welches Ende letzten Jahres eingeführt wurde. Laut Veigar Pétursson ist dies aber nur der erste Schritt gewesen.

Denn nun steht der lange Prozess an, das System zu optimieren und zu erweitern. Dies zeigt, wie die Entwickler mit EVE Online umgehen. Es ist ein stetiger Prozess der Veränderung und Erweiterung, der immer weiter vorangetrieben wird.

Eve Online
CCP Games greift nur in seltenen Fällen ins Spiel ein

Veigar Pétursson sieht EVE Online nicht als ein herkömmliches Spiel an, sondern mehr als eine Stadt, die aber nur teilweise von CCP Games kontrolliert wird. Die Spieler leben in dieser Stadt, folgen eigenen Regeln und Gesetzen und bezahlen ihre Steuern. CCP Games greift nur in seltenen Fällen ein, beispielsweise dann, wenn alles zu ruhig wird. Dann kommt eine Veränderung, welche unter Umständen zu einem Krieg führt. Die Entwickler möchten die Spieler aus ihrer Komfortzone herausholen.

Zudem sehen die Entwickler EVE Online nicht als ein Spiel an, bei man sich einfache dazu entscheidet, einzusteigen und zu spielen. Es ist mehr ein Hobby. Man könne es mit Golfen vergleichen. Auch das muss man mit der Zeit erst meistern und kann nicht direkt von Anfang an groß einsteigen. Es sei ein langwieriger Prozess, etwas in EVE Online zu erreichen. zwar ist es möglich, den Einstieg zu verbessern, doch EVE Online sei einfach ein extrem umfangreiches Spiel und nicht mit anderen, kleineren Titeln vergleichbar.

EVE Online Frostline 2
Neue Spieler sollen auch Spaß haben

Dennoch sollen neue Wege ins Spiel eingeführt werden, wie die Spieler es spielen können. Beispielsweise sollen auch Solospieler ihren Spaß haben können, obwohl das MMORPG kein Single-Player-Spiel ist. Allerdings will das Team, dass es nicht zwingend nötig ist, einer Corporation beizutreten. Das bringt zwar Veränderungen mit sich, die aber nicht so massiv ausfallen sollten, dass Veteranen befürchten müssen, EVE wird zu einem anderen Spiel.

Das MMORPG soll nur nicht den Eindruck erwecken, als könne es nur eine kleine Gruppe von elitären Spielern spielen.

Das heißt aber nicht, dass aus EVE ein Casualspiel wird. Es wird nie ein Spiel sein, dass sich an jeden richtet. Es wird immer schwer zu meistern bleiben und es wird auch immer diese Gefahr bleiben, die von den Fans so geliebt wird.

Es wird also immer die Piraten geben, welche sich einen Spaß daraus machen, andere im PvP anzugreifen. Es wird aber auch immer Platz für die regulären Gruppenspieler sein, welche sich für besondere Aktivitäten zusammenfinden. Und es wird immer die geben, die sich nur für ein paar Stunden einloggen und auch alleine unterwegs sein wollen.

Laut Veigar Pétursson blickt EVE Online einer rosigen Zukunft entgegen und hat sogar das Potenzial noch viel mehr Spieler zu erreichen. Um diesen schon mal einen Vorgeschmack auf die vielen Abenteuer zu geben, wurde ein neues Cinematic-Video veröffentlicht, welches zeigt, wie der Spieler eine Symbiose mit seinem Raumschiff eingeht und welche Abenteuer ihn in New Eden erwarten.

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Quelle(n): PCGamer
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Jim456

Fakt ist, dass die Mitgliederzahlen in Eve Online seit Jahren sinken, eben WEIL CCP nicht zu oft in das Spielsystem eingreift. Verbesserungen und Änderungswünsche der Spieler werden ignoriert. Ich erinnere mich hier nur an „Walking in Stations“. Soziale Aspekte im Spiel fehlen weitgehend und Griefern sogar im HighSector (mit hoher Sicherheit für neue Spieler) werden schlechter und schlechter. Ein Grund, warum ich vor langer Zeit mein Abo gekündigt habe. Sollte sich der Zustand einmal verbessern, werde ich bestimmt nochmal reinschauen.

Albaster

Die schönen und erinnerungswürdigen Erlebnisse in MMOs teilt man meist mit seinen Mitspielern. Wenn nach vielen Stunden der Endboss in einem Verließ besiegt wurde, ist der Jubel im TS oder Chat riesig und voller Freude marschiert die Gruppe mit erbeuteten Schätzen wieder heraus. Daraus enstehen die legendären Lagerfeuergeschichten…

…in EVE brennen halt nicht (nur) die Lagerfeuerchen, sondern halbe Sternensysteme:
https://youtu.be/yjjLKmfTQPM

Aber nicht nur große Spielervereinigungen können in EVE Spaß und Abenteuer haben, auch Kleingruppen oder gar Einzelspieler haben einige Möglichkeiten, z.B. explorern, die Neuspielerstorykampagne „Inception“ oder wenn man Lore-affin ist, einen unglaublichen Fundus von Outgame-Content.

Die angedachten Neuerungen im PvE kommem mir vom Spielertypus her sehr entgegen und ich bin gespannt, wie das in New Eden umgesetzt und angenommen wird.

Kyonoke ist sicherlich ein großartiges Ereignis und gutes Beispiel, wie solche Events im Erzählkosmos eingebettet werden können, dennoch hoffe da noch etwas mehr Inhalt auch ins Spiel findet, wie die Scope-Nachrichten und CCP es suggeriert haben.

Joss

Es gibt auch den einfachen Einstieg. Man geht in eine anfängerfreundliche Corp und wird von dieser dann kontinuierlich betüddelt und in die jeweiligen Schwerpunkte der Corp eingeführt. Schwer wird der Einstieg nur dann, wenn man keiner Corp beitreten möchte und Erwartungen hat, man spiele zwei Tage und hätte das Meiste gesehen.

Wobei es inzwischen auch einen Newsletter für lonely Noobs gibt mit wöchentlichem Programm. Außerdem hat CCP für Einsteiger seit einziger Zeit noch ein breit angelegtes Tutorial-Videoprogramm zu allen Themenbereichen ingame verfügbar gemacht.

Problematisch ist EVE für Einsteiger dann, wenn die wie in anderen MMOs eine Art Routing durch die Inhalte erwarten. Das gibts es eben derart nicht. Außerdem muss man Frustrationsresilienz mitbringen, weil man es eben auch mit Menschen als Gegnern zu tun hat.

Was mir hier auch fehlt, sind die regelmäßigen Ingame-Events wie derzeit z.B. die Kyonoke-Seuche: https://www.youtube.com/wat… Das sind dann Inhalte, die sich über Wochen und Monate entwickeln, entweder im Spektrum der eigenen Aufmerksamkeit (aktiv bespielt) oder außerhalb davon.

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