eSports bei Olympia 2024 in Paris? Das Komitee überlegt

Das Pariser Olympische Komitee überlegt, den eSports in die Olympischen Spiele für das Jahr 2024 mit aufzunehmen. Das Interesse der Jugend und der sportliche Erfolg von Spielen wie League of Legends sollten, laut dem Komitee, nicht länger ignoriert werden.

eSports wird ab dem Jahr 2024 vielleicht olympische Medaillen gewinnen können. Das Pariser Olympische Komitee überlegt derzeit aus dem eSports eine offizielle Disziplin zu machen.

Der Co-Präsident des Komitees,Tony Estanguet, hat bereits erste Gespräche mit dem Internationalen Olympischen Komitee in die Wege geleitet. An den Gesprächen werden auch Vertreter des eSports teilnehmen, um ein besseres Verständnis für die Szene und den Erfolg dahinter zu vermitteln.

League of Legends eSports

Das Olympische Komitee möchte die Brücke zum eSports finden

Estanguet ist der Meinung, dass man den eSports nicht länger ignorieren dürfe. Man könne nicht einfach sagen, dass eSports nichts mit Olympia zu tun habe. Die Jugend ist interessiert an dem Markt, der sich weiter im Wachstum befindet.

Das Komitee möchte sich den eSports genauer ansehen und versuchen die Brücke dorthin zu finden.

Kompetitive Games wurden bereits als olympische Disziplin ausgetragen. Während der Spiele 2016 in Rio, gab es einen “eGames Showcase” – Hier spielten 8 internationale Mannschaften in SMITE und Super Smash Brothers Wii U gegeneinander. Hiermit wurden aber mehr die Wasser für den eSports in Olympia getestet, denn um Medaillen ging es bei diesen Wettstreiten nicht. Es war mehr eine “Austellung” des eSports.

Dieser Ansatz wird noch einmal im Jahr 2018 bei den Asiatischen Spielen in Indonesien verfolgt. Hier werden eSportler ebenfalls eine Demonstration ihrer Disziplin geben. Ebenso in der Form eines “Showcase” wie damals im Jahr 2016 in Rio. Im Jahr 2022 wird der eSports dann offiziell Teil der Asiatischen Spiele.

Overwatch eSport Woman

Das Programm der Pariser Olympischen Spiele 2024 wird erst fertiggestellt, wenn die Tokyo Spiele im Jahr 2020 vorbei sind. Bis dahin hat das Pariser Komitee noch genügend Zeit, um eine Entscheidung zu fällen. In der Zwischenzeit kann sich das Komitee die verschiedenen “Showcase”-Wettkämpfe ansehen und mit Experten aus der eSports-Szene sprechen.

Das Internationale Olympische Komitee hat allerdings das letzte Wort, ob eSports Teil des offiziellen Programms wird.


In Asien wird der eSports sicher eine offizielle Disziplin. Im Westen läuft es noch immer etwas schleppend. Ein Grund könnte sein, dass das Image vom eSports noch mit “peinlichen Nerds” verbunden ist: LCS Europa – Wer will diese Nerds schon sehen?
Quelle(n): kotaku
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Roberto Ginaldi

hahahahah bitte nicht 😀 😀 ich spiele zwar nicht lol oder dota 2, dafür ein anderes game (hi blizzard) auf glad/rank 1 niveau …. haha for fuck sake. ich könnte jetzt 10 stunden (mit kleinen pausen) die ladder grinden (egal ob legit server oder nicht) und bin trotzdem noch top fit. das einzige mal wo ich wriklich mental völlig fertig war und kurz davor stand full mongo zu gehen, war bei einem 20 stunden raid … gott wir sind so oft gestorben.

ein dickes mit diabetes befülltest neeein 😀 macht iwas anders, aber nicht das …. shiaat. bin wahrscheinlich einer der wenigen gamer, die darüber so hart lachen haha

Dachlatte

Bitte dan auch noch Schach und alle anderen Brettspiele zur Olympia bringen… usw.!

2StillAlive2 “eOlympiade” könnte ich mir auch vorstellen!

Jeder von denen muss nach der eSport-Tätigkeit unbedingt ein Fitnessstudio etc. aufsuchen um keine Herz-Gesundheitsprobleme zu bekommen xD

2StillAlive2

Sehe das relativ ähnlich wie der ein oder andere vor mir schon geschrieben hat.
Ich finde eSport passt nicht wirklich in die Olympischen Spiele, ich verfolge eSports sehr gerne und spiele selbst auch viel im kompetitiven Bereich aber könnte mir auch besser eine “eOlympiade” vorstellen.
Ich denke, dass sich das Komitee auch nur mit diesem Gedanken befasst wegen der großen Fanbase solcher Spiele und den damit verbundenen finanziellen Vorteilen die sich ergeben würden.

eSports hat meiner Meinung nach auch bei uns eine größere Aufmerksamkeit verdient und sollte besser unterstützt werden. Allerdings denke ich, dass dies mit einer eigenen Plattform für den eSport geregelt werden muss und nicht in ein bestehendes Format eingefügt werden sollte.

Ayrony

Spannende Debatte, die ich auch schon seit Jahren verfolge: Ist eSports ein richtiger Sport? Klare Antwort: Ja! Wer dazu von mir ‘ne komplette Argumentation haben will, kann dazu gerne nachfragen.

Das eigentliche Problem, was ich selbst lange nicht so gesehen habe, ist aber der Umstand, dass eSports bzw. die Disziplinen Unternehmen gehören. Beispiel: Fussball gehört niemanden. Ich kann mir einen Fussball kaufen, ich kann mir einen Fussball mit geringen Aufwand selbst basteln. Ich kann Fussball uneingeschränkt überall spielen. Ich bezahle keine Gebühr um Fussball spielen zu dürfen.

Computerspiele gehören aber Unternehmen. Und das verändert alles. Es ist nichts was einer Gesellschaft/Gemeinschaft gehört, sondern Körperschaften die auf Profit hin arbeiten. Sicherlich, bei Olympia würde ich mir gerne LoL-Matches anschauen. Frage: Gibt es LoL 2024 noch? Wer entscheidet überhaupt welche Spiele dann dort gespielt werden? Die Unternehmen? Was ist wenn Riots sagt, sie stellen keinen Support dafür, dass ihr Spiel bei den Olympischen Spielen läuft? … Man würde sich in eine krasse Abhängigkeit begeben.

Unabhängig davon, ob man eSports nicht als Sport sieht weil die Sportler nur die Finger und nicht den ganzen Körper bewegen, ist die größte und einzig argumentierbare Unterscheidung, dass Unternehmen die Schirmherrschaft über die Sportarten besitzen und diese nicht bei den Spielern selbst liegt.

Guest

Der Unterschied liegt einfach darin, dass du für herkömmlich Sportarten körperlich fit sein musst, das ist im Esport Bereich aber anders. Selbst als Dartspieler kannst du dir vielleicht einen dickeren Bauch erlauben, aber diese Leute verbringen extrem viel Zeit mit Arm- ,Schulter- und Rückentraining. Von Fußball, Schwimmen, Schlittschuhfahren usw. müssen wir hier gar nicht erst reden. Als E-Sportler musst du deinen Körper nicht trainieren. Die Spieler haben in ihren Bootcamps lediglich Fitnessräume um das lange Sitzen auszugleichen, es ist aber nicht unbedingt Teil des Trainings. Trainiert wird in erster Linie nur am PC. Das ist der gewaltige Unterschied zwischen olympischen Sportarten und ESport. Körperliche Fitness ist im E-Sport Bereich nicht von zentraler Bedeutung. Du kannst als erfolgreicher E-Sportler weit über 100 kg wiegen und null Muskulatur haben und trotzdem ganz oben mitspielen. Versuch das mal in anderen Sportbereichen.

Frystrike

Aber warum sollte man das so unterscheiden MÜSSEN? Warum nicht altes Denken aufbrechen, warum in der Vergangenheit leben und die Zukunft aussen vor lassen? Liegt vll daran, dass wir in Deutschland leben, denn scheinbar ist Internet und alles was damit zu tun hat bei uns immer noch Neuland. Wenn sich schon das olympische Komitee damit Beschäftigt, kann es nicht so weit weg sein. Wir müssen auch mal weiter als bis Gestern denken.

Ayrony

Sehe ich ähnlich.
Ich spiele sehr gerne Basketball und ich habe auch sehr gerne Overwatch, HotS, LoL und andere kompetitive Spiele gespielt. Das Feeling, dass ich beim Basketball habe, der Teamgeist, der Wille zum Sieg, das Bedürfnis mich zu verbessern…. das hab ich bei diesen Spielen genau so gehabt.

Der Vergleich von eSport und körperlichen Sport auf die Art und Weise der körperlichen Tätigkeit zu unterscheiden, ist doch langweilig… Für mich ist bspw. auch Schach oder Go ein Sport.

Frage mich, warum man so an alten “Definitionen” festhalten muss, die noch nicht einmal wirklich Sinn ergeben.

Guest

Der Unterschied zu Schach ist aber, dass du was Schach angeht zu den klügsten Köpfen der Welt gehören musst, um da oben überhaupt mitmischen zu können. Das sind Leute, die hochkomplizierte Computer schlagen. Diese ganzen Schachmeister haben teilweise kognitive Fähigkeiten, die wir als “Normalbürger” nicht besitzen und uns teilweise auch nicht durch Training aneignen können. Weiterhin wird Schach von vielen Ländern und Sportwissenschaftler nicht als Sportart angesehen oder gar gefördert. Schach als Sport ist immer noch sehr umstritten. Das ist immer noch das Lieblingsargument der E-Sportler. Wieso Schach und nicht E-Sport? Aber wie gesagt, Schach ist in der Sportwelt immer noch nicht fest etabliert, weil es halt eben nicht viel mit körperlichen Aktivitäten zu tun hat.

Ayrony

“Der Unterschied zu Schach ist aber, dass du was Schach angeht zu den klügsten Köpfen der Welt gehören musst, um da oben überhaupt mitmischen zu können. Das sind Leute, die hochkomplizierte Computer schlagen. Diese ganzen Schachmeister haben teilweise kognitive Fähigkeiten, die wir als “Normalbürger” nicht besitzen und uns teilweise auch nicht durch Training aneignen können. “

Oh man… sorry, aber diese Sätze disqualifizieren dich halt ein wenig.

Guest

Weil dir keine Argumentation mehr einfällt?

Ayrony

Nein, weil ich müde bin. Ich bin müde von solchen kruden Argumentationen. Ich kann das einfach nicht mehr hören.

Ok – Sport ist abhängig von körperlicher Aktivität. Gut. Sorry. Dann lassen wir doch einfach jeglichen Fortschritt. Ich mein, passt ja auch, Olympia ist ja auch 2000 Jahre alt. Und vor 2000 Jahren wurde ja auch schon Fussball, Handball und Feldhockey gespielt, nicht?

Oder wir ziehen – sorry – unseren Kopf aus dem Arsch und überlegen uns, wie Sport in der Zukunft aussehen kann. Wie man Sport überhaupt definiert in einer Welt, wo fast alles digitalisiert wird…eben auch der Sport.

Ich kann dieses “Lasst uns beim Status quo” bleiben einfach nicht mehr hören. Sei es bei dieser Sache hier oder bei anderen Dingen.

Und das Schach nur von “hochintelligenten” auf professionellem Niveau gespielt werden kann, halte ich für falsch. Schach ist ähnlich wie eine Fremdsprache. Mit Übung, sehr viel Übung, kannst du sie irgendwann perfekt. Das hat nichts mit übernatürlichen, kognitiven Fähigkeiten zu tun.

Als ich diesen Artikel geöffnet habe wusste ich, dass ich wieder 20x dieses “Sport hat nur was mit körperlicher Aktivität zu tun. Das ist so. Das war schom immer so. Und jetzt reite ich mit meinem Pferd zum Braunkohleabbau”- Geschwafel lesen muss und mich dann darüber aufrege – immer das selbe 😀

Guest

Ist das denn unbedingt ein Fortschritt, wenn E-Sport als olympische Sportart aufgenommen wird? Inwiefern ist das ein Fortschritt und vor allem für wen? Für diejenigen, die Medaillen für extreme körperliche Leistungen bekommen und dann zusammen mit CS:GO Spieler auf einer Welle stehen sollen, erkenne ich da keinen Fortschritt.
Die Paralympics würde ich als Fortschritt betrachten, vor allem als gesellschaftlichen.
Beim Status quo sind die olympischen Spiele nie geblieben, es wurden sehr viele Sportarten aufgenommen in den letzten 100 Jahren. Alleine schon nahezu die ganzen Winterspiele auf Eis und Schnee beispielsweise. Digitalisierung und Technik spielt auch eine Rolle. Die Leute schießen heute mit hochmodernen Bögen, die nicht mehr aus Holz sind. Schüsse werden mit hochmodernen Kameras aufgenommen. Also von Status quo kann hier keineswegs die Rede sein.
Du stellst das so dar, als würden wir in der Steinzeit leben, nur weil beim Sport der Fokus auf körperliche Aktivitäten gesetzt wird. Ich frage mich jetzt: Was ist so verkehrt daran? Soll das im 21. Jh. keine Rolle mehr spielen? In der Matrix leben wir nämlich noch lange nicht. Wieso soll jetzt alles über Kopf geworfen werden, nur weil Esport bei Jugendlichen auf einmal so beliebt geworden ist, im Internet weit verbreitet ist und es ab und an auch als TV-Ausstrahlung gesendet wird? Es gibt einfach keinen Grund, weshalb man diese Jahrtausend alte Traditionen brechen soll.
Es gibt was E-Sport angeht aber auch sehr viele andere Probleme: Welche Spiele werden dann offiziell anerkannt und welche nicht? Wo liegen da die Kriterien? Was macht man wenn es diese Spiele nicht mehr gibt/ geupdatet werden/ Probleme haben? Welche Vereine werden akzeptiert und welche nicht? Ziehen die anderen Länder nach? Wird es in den Ländern Sportförderungen geben? Wenn nicht, hast du da vielleicht nur fünf Länder die gegeneinander antreten. Das ganze System vom bisherigen E-Sport musst du dann auch umkrempeln, denn momentan gibt es nur gesponserte Teams wie SK-Gaming usw. und keine richtigen nationalen Mannschaften. Wie wird das neu eingeteilt? Wer entscheidet dann hier in Deutschland welcher Spieler an der Olympiade teilnimmt? Die vielleicht wichtigste Frage: Was machst du dann mit allen anderen Spielen, die nun auch als Sportart akzeptiert werden wollen? Was machst du wenn die Leute sagen, dass Magic: The Gathering nun Teil der Olympiade werden soll? Da musst du auch nur denken, reagieren und deine Hand bewegen.
Das sind so Dinge, die man auch beachten muss, bevor man losbrüllt, dass Esport eine Sportart werden soll. Man muss pro Land schon ordentlich Geld reinpumpen, damit das alles so klappt.
Aber auch wenn sich das alles regeln lässt, ich sehe Sport als etwas traditionelles, bei dem der menschliche Körper in Fokus liegt und eben nicht das Spiel oder der Computer. Es kann einfach nicht sein, dass bei den olympischen Spielen jemand die Goldmedaille für LoL bekommt, 100 Kilo+ wiegen kann und Schnappatmung bekommt, wenn er die Treppen hochgehen muss. Das ist für mich ein zu starker Kontrast zu dem, was bei solchen Sportveranstaltung sonst so geliefert wird.

Ayrony

Du hast es verstanden:

“Es gibt was E-Sport angeht aber auch sehr viele andere Probleme: Welche Spiele werden dann offiziell anerkannt und welche nicht? Wo liegen da die Kriterien? Was macht man wenn es diese Spiele nicht mehr gibt/ geupdatet werden/ Probleme haben? Welche Vereine werden akzeptiert und welche nicht? Ziehen die anderen Länder nach? Wird es in den Ländern Sportförderungen geben? “

Genau das sollten die Fragen sein, die im Fokus stehen sollten. Und eben nicht wie sich jetzt körperliche Aktivität definiert. Davon – und das ist natürlich nur meine subjektive Meinung – sollte man Abstand nehmen.

Du führst ja den Vergleich an: Es werden hochmoderne Bögen benutzt. Diese spezielle Sportart (und das gilt für alle) hat sich dramatisch weiterentwickelt. Warum kann man das nicht für den Sport allgemein definieren? Allein weil wir diese Diskussion führen zeigt doch, dass da ein Bedarf besteht.

Guest

Na vielleicht weil Sport zu den ältesten und wichtigsten kulturellen Dinge der Menschheit gehört. Es geht hier um Geschichte und Tradition und deswegen werden hier auch ganz klare Grenze gesetzt. Wenn du E-Sport als offizielle Sportart anerkennst, dann kannst du so ziemlich alles zum richtigen Sport machen: Trading Card Games, Excel, Powerpoint, Kippen stopfen, einfach alles, bei dem man sitzen und seine Hand bewegen muss. Das hat mit Griechenlands Olympia dann nun rein gar nichts mehr am Hut.

Frystrike

Sehr gut geschrieben, lass mich aber deinen Punkt mit dem Unternehmen einmal weiterspinnen. Der Ball den du KAUFST gehört Adidas, Puma, usw. d.h. das Spielgerät und das was man dazu benötigt gehört einer Firma, Wie auch das was man zum esporting benötigt. Und wenn man es weiter spinnt gehört der Fußball auch nicht allen sondern genau genommen der Fifa, denn du kannst nicht Teilnehmen wenn du nicht Teil der FIFA bist. (auch wenn sie sich gemeinnütziger Verein nennen) Das wäre aber auch im eports möglich wenn sich ein weltweiter, gemeinnütziger Verein gründet und unter dessen ein spezielles Spiel entwickelt werden könnte. Rein in der Theorie. Zum Thema FIFA aus Wikipedia: Die FIFA erwirtschaftet in ihrer aktuellen Vierjahresertragsperiode 5,66
Milliarden Dollar, die zu 89 % aus der Vermarktung der von ihr
organisierten Männer-Fußball-WM stammen. Also eine Marketing/PR Firma.

Guest

Ich sehe das auch kritisch, für mich hat das nichts mit Sport am Hut. Wenn ich mir bei mir im Freundes- und Bekanntenkreis die Leute ansehe, die ESport ausüben, dann sehe ich da keinen Zusammenhang zu körperlichen Aktivitäten, Fitness oder ähnlichem.

PetraVenjIsHot

Also, alles was recht ist. Aber das ist kein Sport im olympischen Sinne ^^ Da bin ich konservativ. Wenn dann ne eigene eOlympiade

John Wayne Cleaver

Was genau definiert für dich den einen “Sport im olympischen Sinn”?

PetraVenjIsHot

Da hab ich keine positive Defintion anzubieten. Nur über ausschließende Kriterien und Computerspielen gehört dazu. Nix gegen eSport und die Jungs, guck ich auch. Aber bei Olympia hat des nix verloren.

Koronus

Und wieso deiner Meinung nach nicht?

PetraVenjIsHot

Ich weiß, dass sich heutzutage jede Art Aktivtät gerne das goldene Sportsiegel anheften will. Aber da mach ich nicht mit, Sport ist für mich Bewegung, Athleitik, Ästhetik. U.a. wie gesagt einen geschlossenen Kriterienkatalog aufzustellen fällt mir schwer.

Keragi

Werden schon Wetten angenommen? Südkorea gewinnt. 😀

Bronkowski

Wie finden die bei Computerspielen denn den richtigen Mittelweg?
Zum einen ist für mich die Frage, welches Spiel? Wer weiß ob LoL 2024 überhaupt noch so ein breites Interesse findet. Oder ein anderes Spiel das 2020 “angesagt” wenn sie die Wettbewerbe festlegen, gibt es das Spiel dann noch oder findet es 4 Jahre noch genügend Interesse?

Wenn ich an Mechaniken in Spielen denke, was ist erlaubt, was gilt als Betrug?
Mal angenommen in einem Fußballspiel gibt es dann eine fehlerhafte Mechanik: Flanke von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr ist nahezu nicht zu verteidigen, ist das ausnutzen dieser Mechanik dann erlaubt oder schon cheaten?

Den Ansatz, sich zu erweitern und neue Märkte zu erschließen, kann ich finanziell nachvollziehen.

Frystrike

Man kann sicher sein, dass wenn es olympisch wird, dass Regeln festgelegt werden und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wenn z.B. Overwatch oder LoL olympisch sind, dass die Entwickler das Spiel einstellen, das Interesse daran steigt dann automatisch sobald es eine olympische Disziplin ist.

Bronkowski

Wahrscheinlich schon, aber das Interesse an einem bestimmten Spiel kann auch schnell zu Ende gehen.

Vermutlich wird es aber schon eher so sein dass das Interesse steigt und der Entwickler noch mehr in der Pflicht ist.

Rets

Ich finde es erschreckend, wie hier nur mit einem “wachsenden Markt” von Seiten des Pariser Komitees argumentiert wird. Wie schon weiter unten angemerkt: Ja, ich kann den eSports auch etwas geistig, kompetetives abgewinnen, ähnlich wie z. B. Schach. Aber FIFA 17 steht doch auf einer ganz ganz anderen Stufe als der Fußball auf dem Rasen. Das kann ich – obschon Gamer – irgendwie nicht so richtig zusammen denken.

Freez951

Ich finde es an sich doch seltsam. Also hauptsächlich, weil der E-sport doch etwas verallgemeinert ist. Suchen die sich dann ein bestimmtes Spiel aus und machen dabei auch Werbung für dieses Spiel in der Hinsicht.

TheViso

Persönlich sehe ich mich nicht als kompetent genug da eine fundierte Argumentation zu haben, weder für noch dagegen. Also werde ich das jetzt nicht verteufeln.
Aber für mich persönlich ist es doch befremdlich und fast schon ein willkürlicher Gedanke, athletische Disziplinen mit anderen zwar sportlich relevanten Disziplinen, aber eben nicht Athletischen gleichzustellen. Mentale Sportarten werden da doch seit jeher gesondert betrachtet, beispielsweise Schach, was zwar seine eigene Olympiade hat, eben aber nicht bei den OS vertreten ist. Bisher fand ich das auch verständlich, dass die Spiele in erster Linie das Hauptaugenmerk auf physische Talente, nicht aber auf erstrangig psychisch/mentale legen. Sich dem Esport anzunehmen klingt eher wie ein allgemeiner Kurs in alle Richtungen, anstatt das was die Spiele bisher ausmachte.

Chris Ledig

Super argumentiert bin voll und ganz deiner Meinung

Koronus

eSport ist sowohl körperlich wie auch geistig ein Sport. Du musst körperlich fit genug sein um sowohl gleichzeitig für bis zu 5 Stunden lang 3 sinnvolle Klicks pro Sekunde zu schaffen wie auch darüber währenddessen gleichzeitig nachzudenken, was wann wie wo und vielleicht sogar warum.

Matcher

Die schießdisziplinen bei Olympia sind auch nich körperlich anstrengender, abgesehen vom bogenschießen

JoNeKoYo

Das find ich vollkommen Blödsinn. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Welten und Athleten mit Gamern gleichzustellen, find ich, wenn man mal den betriebenen Aufwand vergleicht, ein wenig unverschämt.

Chris Ledig

Ich bin ganz deiner Meinung

Neuer

Ich stimme dir voll und ganz zu.

Corbenian

Absolute Zustimmung.

Das eine mit dem anderen zu vergleichen ist mehr als unsinnig.

Videospielen ist in keinsterweise mit sportlicher Leistung vergleichbar. Ich fand den Begriff Rennsport schon immer Mumpitz, Export treibt es auf ganz neue Höhen…

Paul

Rennsport ist genau so eine Sportart wie alle anderen. Rennsportler trainieren sich nicht weniger als Fussballer, Volleyballer, Springer, Läufer usw.
Das man sie nur auf der Rennstrecke Kreisel sieht, bedeutet nicht dass sie nix anderes tun. Läufer oder Schwimmer sieht man auch nicht oft trainieren, doch sie tun es trotzdem. Und wer meint mal eben 30 Runden aufm Motorrad oder Formel 1 abzuspulen, der wird nach 5 runden ab bzw. aussteigen, in den Helm kotzen und zwei Wochen lang im ganzen Körper Muskelkater haben.
Doch sind diese Sportartarten bei OS auch nicht vertreten

Koronus

Rennsport ist genauso ein Sport wie eSport.

JoNeKoYo

Aber in keiner Weise ein Sport der an einem Athleten-Wettkampf etwas zu suchen hat.

John Wayne Cleaver

Aber Skateboarden, Golf, Synchronschwimmen, Schießen schon oder wie? Frage mich wo beim Schießen(zb Tontaubenschießen) und oder Golfen dein Athleten-Argument zum tragen kommt, anders als beim ESport.

Paul

Segeln nicht vergessen…

Corbenian

Ich persönlich habe „Sportschützen“ auch nie als Athleten betrachtet.

Aber letztlich ist es mir auch egal. Finde das gesamte Konstrukt der olympischen Spiele mehr als Zweifelhaft.

Rennsport, Schach, Sportschützen und auch eSport ist für mich persönlich kein Sport an sich (körperliche Ertüchtigung und Koordination von Muskel- und Gehirnaktivität mit hoher Leistungsbilanz).

Und jetzt sagt nicht, ein Rennfahrer, Gamer und Sportschütze muss auch seine Muskeln mit Gehirnschmalz verbinden. Mit dem gleichen Argument kann und muss man dann eigentlich auch youporn als Sponsor dazugewinnen 😉

Frystrike

Und du willst also erzählen, dass ein Fußballer sein Hirn anstrengen muss während er dem Ball nachläuft? (liebe Fußballer nicht böse nehmen geht hier nur um gleiches mit gleichem) oder ein Skifahrer der den Berg runterfährt? oder ein Skispringer der von einer Rampe fällt? Das ist also die Definition auf die du dich beziehst? Wenn du es so siehst, dann ist in der ganzen Reihe tatsächlich der RENNFAHRER der einzige Sportler (den du nicht als Sportler siehst). Er muss körperlich fit sein und sich anstrengen (versuch mal GoKart du wirst dein helles wunder erleben) Muss gleichzeitig auf seinen Reifenverbrauch, Spritmenge und diverse weitere Einstellungen wie Bremsbalance, Differnzial, Motor usw. achten und anpassen.

Corbenian

Ich betrachte Sport halt anders. Ich akzeptiere aber auch eure Ansichten.

Wenn ich mir die allgemeine Meinung ansehe, wird also kein Weg daran vorbei führen und eSport wird eine neue Rubrik bei den olympischen Spielen. Alles andere würde die Meinung der Masse verkennen.

Bin dann mal gespannt, welche Spiele gezockt werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass da ordentliche Geldsummen fließen werden. Denn eine bessere Werbung für Spiele dürfte es kaum noch geben.

John Wayne Cleaver

Also ganz ehrlich zu sagen Rennsport benötige keine “Koordination von Muskel- und Gehirnaktivität mit hoher Leistungsbilanz” ist ja schon fast beleidigend für die Sportler.

Ich habe hier mal einen netten Artikel für dich der deine Sichtweise hoffentlich verändert.

http://medipresse.de/wunder

Paul

Wenn man keine Ahnung hat, dann ja…

Curling ist OS Disziplin… und Curling hat mit Sport überhaupt nichts zu tun.

Frystrike

Unten stehts schon was ist mit diesen “Sportarten”? VideoSPIELEN ist also nicht mit FußballSPIELEN vergleichbar? Warum?

Frystrike

Schonmal GoKart gefahren? mach das mal ein paar Runden dann merkst du wie anstrengend das ist, jeder Rennsportler ist in einer Top körperlichen Verfassung und kann auf dem Gebiet locker mit einem Fußballer mithalten…

Frystrike

Ok dann möchte ich sehen, wie lange du brauchst um mit einem Weltklasse LoL, CS Go, Call of Duty oder was auch Spieler auf einem Niveau spielen kannst. 🙂 Wird lustig aber nicht für dich glaub mir… Die Leute die das professionell machen und ihr Geld damit verdienen trainieren jeden Tag, genauso wie andere Sportler .

PetraVenjIsHot

Deswegen sind sie keine Athleten im oylmpischen Sinn. Die Defintion ist dann doch etwas zu weich.

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