Alle kennen Elrond aus Herr der Ringe, doch sein Opa war so OP, dass er sogar Saurons Boss verletzte

Herr der Ringe Fingolfin Elrond Opa Titel

Alle wissen, dass Elrond der Vater von Arwen ist, der Aragorn in den Filmen sein neues Schwert bringt. Die wenigsten wissen aber, dass er aus einer unglaublich alten Elbenfamilie entstammt, zu denen einige der mächtigsten Krieger aus Der Herr der Ringe gehören – so auch Elronds Opa.

Wer ist Elronds Opa? Der Vorfahre von Elrond, um den es hier geht, ist Fingolfin. Dieser ist Elronds Ur-Ur-Opa väterlicherseits und nicht einfach irgendein zufälliger Elb: Fingolfin war der zweite Sohn des ersten Königs der Noldor- bzw. Hochelben Finwe. Er hatte einen älteren Bruder, den hochbegabten und mächtigen Feanor, sowie drei jüngere Geschwister, darunter Galadriels Vater.

Als der älteste von Finwes Söhnen die Noldor aufwiegelte und nach Mittelerde brachte, folgte ihm Fingolfin mit seinen Anhängern und Armeen nach, um zu helfen. Allerdings vertraute Feanor seinem Bruder nicht und verbrannte alle seine Schiffe, statt sie zurückzuschicken und besagten Bruder abzuholen.

So musste Fingolfin seine Leute über den Helcaraxë führen – einen eisigen Pass im Norden der Welt. Die Reise überlebten nicht alle Elben.

Richtig episch wurde Fingolfin aber erst nach dem Tod seines Bruders Feanor, als erster Hochkönig der Noldor in Mittelerde und einziger Elb, der jemals Saurons mächtigen Chef und fast schon göttlichen Morgoth verletzen konnte.

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Was macht ihn so besonders? Fingolfin war ein sehr guter König für sein Volk und führte die Mission seines verstorbenen Bruders Feanor fort. Für ganze 400 Jahre belagerten die Elben unter seiner Führung die Festung Angband, in der sich Morgoth verschanzt hatte.

Nachdem der König herausgefunden hatte, dass Feanor und seine Armee sich ihre Schiffe für die Reise nach Mittelerde nicht einfach ausgeliehen hatten, sondern dafür eine ganze Elbenstadt massakrierten, verbot Fingolfin die Muttersprache seiner Leute, Quenya. Stattdessen sollte fortan Sindarin gesprochen werden, die Sprache der Grauelben. Mit denen Fingolfin wiederum alliiert war.

Allgemein konnte er einige wichtige Bündnisse knüpfen: Neben den Grauelben unter Thingol, dem Vater der mächtigen Luthien, arbeitete er auch mit den ersten Menschen zusammen. Diese Luthien hat es zusammen mit einem göttlichen Hund übrigens geschafft, mit Sauron den Boden zu wischen:

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Insgesamt sorgte Fingolfin für ein sehr gutes Leben für die Noldor-Elben. Nach den 400 Jahren der Belagerung machte Morgoth aber einen Ausfall mit seinen Truppen – die Schlacht des jähen Feuers. Diese war so verheerend für die Elben, dass Fingolfin dachte, seine Truppen seien vernichtend geschlagen worden.

Mit dem Gedanken, sein Volk sei an den Rand der Vernichtung getrieben, und einer lodernden Wut im Bauch ritt der König auf Selbstmordmission nach Angband und forderte Morgoth zum Zweikampf heraus. Der nahm die Herausforderung an.

Fingolfin kämpfte, fiel dreimal auf die Knie und verwundete Morgoth ganze siebenmal. Dabei wich er wieder und wieder den Schlägen von Moroths Keule Grond aus. Schlussendlich stolperte er in eine von Grond hinterlassene Kuhle im Boden und Morgoth zerquetschte ihn mit seinem Fuß.

Allerdings kämpfte Fingolfin bis zu seinem letzten Atemzug: Noch im Todeskampf schaffte er es, Morgoth mit seiner Klinge in den Fuß zu stechen. Morgoth muss seitdem humpeln.

Wie in Die Rückkehr des Königs aber rettet einer der Adler den leblosen Körper von Fingolfin vor der Verschandlung durch Morgoth, sodass sein Sohn Turgon ihn standesgemäß bestatten konnte. Allgemein ist Morgoth die Wurzel allen Übels. Er hat laut Silmarillion das Böse in die Welt gebracht und war zumindest in frühen Entwürfen auch für die Existenz der Orks verantwortlich: In Mittelerde sind die Orks die Soldaten des Bösen, aber kaum jemand weiß, wie sie entstanden sind

Quelle(n):
  1. Tolkien Gateway

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