EA hat in seiner neuesten Ausgabe von College Football eine Funktion gestrichen und bietet sie nun gegen Echt-Geld wieder. Den Fans schmeckt das gar nicht.
Was ist das für ein Spiel? College Football 27 ist die neueste Sportsimulation von EA und bringt die Atmosphäre des amerikanischen College-Footballs auf eure Bildschirme. Ihr könnt in die Rolle von Athleten oder Trainern schlüpfen und ihr eigenes Team an die Spitze der Liga führen.
Besonders beliebt sind dabei die Singleplayer-Modi „Dynasty“ und „Road to Glory“. Hier baut ihr über mehrere Saisons ein sportliches Vermächtnis auf, rekrutiert neue Talente und erlebt die intensiven Höhen und Tiefen einer echten College-Karriere hautnah mit.
Im Vergleich zu den direkten Vorgängern College Football 25 und 26 fällt jedoch eine große Änderung auf: EA hat die bisherigen Optionen zur Anpassung des Spielfortschritts massiv eingeschränkt. Was früher eine simple Einstellung im Menü war, fehlt inzwischen komplett im Spiel.
Hier könnt ihr den Trailer zum neuen Spiel sehen:
Leveln gegen Geld
Was ist das für eine Funktion? In den vorherigen Teilen konntet ihr die Menge an verdienten Erfahrungspunkten über Slider noch völlig frei anpassen. Das war ideal für alle, die wenig Zeit zum Grinden hatten und ihre Spieler oder Trainer einfach kostenlos hochleveln wollten.
Genau diese nützliche Funktion hat EA nun restlos gestrichen. Stattdessen wurden weitreichende Mikrotransaktionen in die Singleplayer-Modi eingebaut. Wer seinen Trainer in „Dynasty“ direkt zu Beginn auf das maximale Level bringen möchte, muss tief in die Tasche greifen – das kann fast 100 Euro kosten.
Damit übersteigen allein diese Upgrades den Preis des eigentlichen Basisspiels, das kostet nämlich nur 69,99 Euro. Neben den XP-Boostern gibt es noch weitere Echtgeld-Käufe, die EA ohne vorherige Ankündigung implementiert hat. Die Community fühlt sich durch diese aggressive Monetarisierung bei einem teuren Vollpreistitel schlichtweg hintergangen.
Wie sind die Reaktionen? Die Content Creator gehen regelrecht auf die Barrikaden. Auf Plattformen wie YouTube veröffentlichen selbst offizielle EA-Partner wütende Videos, um zu zeigen, wie dreist diese Neuerung ist. Unter dem Hashtag „#CFBPlayDontPay“ macht die Community ihrem Ärger derzeit lautstark Luft. Auf Steam steht der Titel derzeit lediglich bei 33 % positiver Bewertungen.
Von offizieller Seite herrscht derweil eisiges Schweigen. Auf eine direkte Presseanfrage der Seite Insider Gaming hat EA bis zur Publikation nicht geantwortet. Laut der Website würden interne Quellen jedoch andeuten, dass selbst die Entwickler über diese drastische Entscheidung der Chefetage massiv verärgert sind.
Wie seht ihr das? Ist das ein legitimer Weg, um mehr Geld mit dem Spiel zu verdienen, oder findet ihr EA hat hier übertrieben? Schreibt es gerne in die Kommentare. EA sucht derzeit nach neuen Möglichkeiten Geld zu verdienen und eine heißt Werbung: Weil 80 € für EA FC 26 nicht reichen, verkaufen die Entwickler jetzt auch noch Bandenwerbung an Sponsoren
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.