Deniz Undav und seine Sitzzeit auf der Bank sind inzwischen zum Meme geworden. Doch wenn man ihn mit seinem Konkurrenten in EA Sports FC 26 vergleicht, sieht man sofort, warum Nagelsmann das Richtige tut – auch wenn viele Fans das anders sehen.
Was ist das für ein Konflikt? Der Fall Deniz Undav spaltet Deutschland. Auf der einen Seite steht der Sympathieträger aus Stuttgart, der als einer der Top-Scorer der Bundesliga und nun auch der WM glänzt. Sobald er das Feld betritt, passiert etwas – er trifft, er legt auf, er belebt das Spiel. Auf der anderen Seite steht Julian Nagelsmann, der stur an Kai Havertz als „falsche 9“ festhält.
Das ärgert viele Fans maßlos. In sozialen Medien wird dem Bundestrainer unterstellt, er würde nach Sympathie oder sturen Prinzipien aufstellen, statt nach aktueller Leistung. Doch wirft man einen Blick auf die nüchternen, kalten Fakten der EA FC 26-Datenbank, wird klar: Nagelsmann folgt hier einer Logik, die sich rein statistisch absolut rechtfertigen lässt.
Hier könnt ihr den Trailer zu EA FC 26 sehen:
Undav oder Havertz ein knappe Duell
Wieso hat Nagelsmann laut EA FC 26 recht? Vergleicht man Undav mit Havertz, ist das auf dem echten Rasen natürlich eine Frage von Taktik und Philosophie. In EA FC 26 haben wir jedoch feststehende Werte, die wir Kopf an Kopf vergleichen können. Hier hat Havertz mit einer Gesamtbewertung von 82 gegenüber Undavs 80 bereits die Nase vorn. Doch der Blick in die Details verrät mehr:
| Attribut | Kai Havertz (82) | Deniz Undav (80) |
|---|---|---|
| Größe / Gewicht | 193 cm / 82 kg | 179 cm / 86 kg |
| Tempo (Sprintgeschwindigkeit) | 72 (72) | 66 (65) |
| Schuss (Abschluss) | 79 (80) | 82 (83) |
| Passen (Kurzpass) | 78 (82) | 74 (80) |
| Physis (Ausdauer) | 74 (85) | 77 (70) |
Havertz bringt bei einer Körpergröße von 193 cm eine Physis mit, die ihn zum idealen Ankerpunkt macht. Sein Tempo (72) und seine Passwerte sind für ein Ballbesitz-System essenziell. Undav hingegen ist der Scharfschütze: Höherer Abschluss (83) und mehr Stärke (80), aber er ist kein Sprinter.
Zumindest auf dem Papier – beziehungsweise in EA FC 26 – hat Nagelsmann also durchaus recht.
Warum ist Undav der perfekte Joker? Havertz ist das Schweizer Taschenmesser, perfekt, um das Spiel von Beginn an aufzuziehen, Räume zu schaffen und die Gegner mit seiner Laufbereitschaft (85 Ausdauer!) müde zu spielen.
Undav wiederum ist die ultimative Waffe für die Schlussphase. Seine Stärken kommen erst dann voll zur Geltung, wenn die gegnerische Abwehr nach 60 Minuten bereits an Konzentration und Tempo verloren hat. Hier kann Undav mit seiner 86er-Balance und seinem bulligen Körperbau gegen müde Verteidiger glänzen, die ihn nicht mehr so leicht stellen können.
Nagelsmanns Entscheidung ist also kein persönlicher Affront gegen Undav, sondern pure Taktik. Er nutzt die Qualität des Kaders perfekt aus, um mit Undav eine Option zu haben, die eine Partie kippen kann, wenn sie längst in der Sackgasse steckte.
Ob nun Undav oder Havertz startet, ist am Ende eine Entscheidung von Julian Nagelsmann und nicht den anderen 82 Millionen Bundestrainern. Trotzdem interessiert uns eure Meinung! Hat EA FC 26 recht und Undav ist ein perfekter Joker, aber nur ein bedingter Starter? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen und gebt uns auch euren Tipp für das Ergebnis heute Abend mit! Mehr Gaming und Realität in einem findet ihr gerade bei GTA: GTA 6 ist so wichtig, dass sogar Markus Söder auf fragwürdige Weise damit wirbt
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