Die Spielerzahlen von Dune: Awakening gingen zuletzt bergab und auch das Update konnte diesen nur kurz stoppen. Jetzt kündigen die Entwickler bei Funcom eine Umstrukturierung an, um das Spiel für die restlichen Spieler besser zu machen.
Was ist das für ein Statement? Das Entwicklerstudio Funcom, das hinter Dune: Awakening steckt, hat in einem neuen Statement angekündigt, eine Umstrukturierung im Team durchzuführen. So erklären die Entwickler, dass man von der Entwicklung eines Spiels nun zum „Langzeit-Live-Betrieb“ wechseln würde.
Dafür sei es nötig, das Team zu verändern und auch Mitarbeiter zu entlassen. So schreibt das Entwicklerstudio in einem Statement, das gamesindustry.biz vorliegt: „Dies erfordert eine Umstrukturierung unserer Teams und eine Bündelung unserer Ressourcen aus verschiedenen Projekten und Studios. Leider bedeutet dies auch, dass wir uns von geschätzten Kollegen verabschieden müssen.“
Weiter erklären die Entwickler, dass sie auch an der Konsolen-Variante von Dune: Awakening arbeiten, die 2026 veröffentlicht werden soll. Der Umstrukturierungsprozess soll bereits jetzt starten, man wolle den Mitarbeitern jedoch helfen, einen neuen Job zu finden.
Hier könnt ihr den Trailer zum letzten großen Update „Chapter 2“ sehen:
Gespaltene Community und schwaches Update
Wie geht es Dune: Awakening? Dune: Awakening hatte von Anfang an ein Problem mit seiner Community. Sie trennte sich schon früh in PvP-Spieler, die auf das Endgame in der Tiefen Wüste scharf waren, und PvE-Spieler, die einfach nur gemütlichen bauen und craften wollten.
Für beide Fraktionen war das Endgame zum Release nicht zufriedenstellend, was in vielen Patches und Anpassungen der Entwickler mündete, die jedoch für einige zu spät kamen. Auch der Verlust der eigenen Basis bei langer Inaktivität war vielen Spielern seit Beginn ein Dorn im Auge.
Vier Monate nach dem Release sehen die Spielerzahlen nicht mehr so gut aus. Zur wöchentlichen Spitzenzeit am Sonntagabend loggen sich zeitgleich noch knapp 24.000 Steamspieler ein, unter der Woche sind es dabei etwa 18.000 Spieler (via SteamDB). Im Vergleich zum Start, wo es über 189.000 waren, also deutlich weniger, aber auch nicht miserabel, was vor allem am letzten Update liegt.
Was war mit dem Update? Die Entwickler von Dune: Awakening veröffentlichten Mitte September das große „Chapter 2“-Update, welches das Spiel um neue Inhalte erweitern sollte. Doch schon die Ankündigung wirkte dabei fast wie eine Entschuldigung der Entwickler. Sie erklärten im Zuge der Ankündigung von „Chapter 2“, die von allen Seiten erbetenen Endgame-Änderungen kämen erst 2026.
Das Update selbst brachte zwar Spieler zurück, schon zwei Wochen später befand sich das Survival-MMO jedoch wieder auf dem Vorniveau der Spielerzahlen auf Steam (via SteamDB). Der Aufwärtstrend der Spielerzahlen hielt nur kurz an.
Das lag wohl auch daran, dass die Entwickler zu wenige Bau-Elemente hinzugefügt haben, die dem Kern der PvE-Spieler einfach fehlen. Die Kritik am neuen Update war zwischenzeitlich so groß, dass der Chef des Spiels sogar den eigenen Discord verließ.
Dune: Awakening hat eine Spielerbasis aufgebaut, die man für die nächsten Jahre sichern will. Dass man seitens der Entwickler jetzt umstrukturiert, um das Survival-MMO auch in Zukunft für Spieler attraktiv zu halten, ist entsprechend kein außergewöhnlicher Schritt, gerade wenn man die Probleme der letzten Monate betrachtet.
Das wichtige Update „Chapter 3“ ist für Januar bis März 2026 geplant und wird wohl richtungsweisend für das Survival-MMO sein, schließlich soll hier die große Änderung für das Endgame kommen. Wie es mit Dune: Awakening in der Zukunft weitergeht, wird hier deutlich: Die Entwickler von Dune: Awakening erklären, wie das Spiel in 10 Jahren aussehen soll: „Wir werden zu neuen Planeten reisen“
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Einfach eine Offline-Version herausbringen für Leute wie mich, welche (in diesem Spiel) keine Interaktion mit anderen Spielern braucht und einfach nur bauen möchte.
Finde ich extrem schade das zu lesen auch wenn man natürlich in einem Live Betrieb andere Leute braucht als in einer Development Phase.
Ich habe über 700 stunden in dem Game verbracht und aktuell ist auch die Luft raus.
Schade, das Game hat echt Spaß gemacht.
Schaltet einfach die Server ab, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das Spiel war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, schon das Spieldesign wo man sich immer wieder einloggen muss, sonst verliert man seine Base, im Endgame mit PVPPVE und Endgame Mats, die man nur da bekommt, hinzukommt ein total unfertiges verbuggtes Spiel, das von Cheatern überrannt wurde, das konnte nur schiefgehen
Stimme dir teilweise zu. Hier in dem Fall ist das PvP einfach zu stark ausgeprägt und nicht sogut, dass PvP-Spieler das Game am leben halten können. Meistens sind es die Casual (oder allgemein PvE-Spieler), die solche Games am Leben halten, nur bei Dune ist nicht genug für solche Spieler vorhanden bzw. Elemente vorhanden, die gegen ein PvE-Spielen wirken.
Das man eine Basis in Stand halten “muss”, finde ich vollkommen in Ordung, man kann ja vorsorgen, dass das Ding sehr sehr lange ohne einloggen bestehen bleibt. 😀