Wie die Welt der MMORPG ohne World of Warcraft aussehen würde

Wie würden MMORPGs aussehen, wenn es WoW nicht gegeben hätte? Wir fantasieren ein bisschen!

Kaum ein Computerspiel der letzten Jahrzehnte hat den Markt für Videospiele so stark beeinflusst wie World of Warcraft. Besonders andere MMORPGs hatten stark darunter zu leiden.

WoW Wallpaper Horde Heroes Battle for Azeroth

Irrtümlicherweise sollte man meinen, dass neuere MMORPGs es leichter hätten, sich gegen WoW durchzusetzen. Eine leistungsstärkere Engine, bessere Grafik und ein moderneres Kampfsystem sollten leicht überzeugen können. Allerdings scheiterten die meisten Spiele daran, dass sie schlicht nicht die Fülle an Inhalten und den Feinschliff hatten. Mit jedem vergangenem Jahr wurde WoW nicht nur älter, sondern auch – rein von den objektiv messbaren Kriterien her – besser. Die Hürde wurde größer.

Ohne diese Hürde hätte sich der Markt der MMORPGs vielleicht ganz anders entwickelt.

Wir fantasieren heute ein bisschen und stellen uns drei Szenarien vor, wie es aussehen würde, wenn World of Warcraft niemals erschienen wäre.

Szenario 1: Ein anderer Platzhirsch

Vielleicht wäre das erste „Guild Wars“ heute noch ein sehr erfolgreiches MMORPG. Damals wurde das Spiel als der erste „WoW-Killer“ gehandelt, weil es wenige Monate nach Blizzards MMO erschien und einen stärkeren Fokus auf PvP legte – den hatte WoW in den Anfängen nämlich fast gar nicht.

Welches Spiel sich hier als Platzhirsch etabliert hätte, das lässt sich natürlich nicht sagen. Anwärter darauf gab es viele.

Guild Wars 1 Wallpaper

Große Hoffnungen gab es auch für „Warhammer Online: Age of Reckoning“, das 2008 an den Start ging und nach knapp 5 Jahren wieder abgeschaltet wurde – das Spiel hatte sich einfach nicht durchgesetzt.

Aber auch andere MMORPGs wie Der Herr der Ringe Online, TERA, Aion oder sogar Neverwinter Nights (das sogar vor WoW erschien) hätten womöglich viel stärker durchstarten können, wenn sie nicht alle im Schatten von Blizzards Giganten gestanden hätten.

Vielleicht wäre es in so einer alternativen Welt sogar möglich gewesen, dass WildStar lange erfolgreich funktioniert hätte.

Szenario 2: Allen anderen MMORPGs geht es besser

Das Utopie-Szenario wird oft genannt. Wenn es World of Warcraft nicht geben würde, dann würde es automatisch allen anderen MMORPGs besser gehen, da sich die Spieler auf diese Spiele verteilen würden.

Tera Shadow Secrets Elin Death

Das wäre durchaus denkbar. Auch wenn Blizzard keine offiziellen Spielerzahlen zu WoW veröffentlicht, dürften das noch immer mehrere Millionen sein. 

Ein bisschen glücklich könnt ihr aber sein, dass es nicht so gekommen ist: Sonst hättet ihr im Handelschannel eures Spiels nun auch jeden Tag Experten, die euch vorheulen, wie „tot“ das Spiel doch ist, für das sie auch weiterhin ein Abo bezahlen.

Allerdings muss man auch anmerken, dass dieses Szenario wohl das unwahrscheinlichste ist. Die letzten Jahre haben einfach gezeigt, dass die Spielermassen sich oft in einem Spiel bündeln und dann geschlossen weiterziehen. Nicht umsonst spricht man inzwischen oft vom „Heuschreckenschwarm“ der Spieler.

Szenario 3: Das MMORPG-Genre wäre „tot“

Immer wieder hört man in verschiedenen Foren und auch bei uns in den Kommentaren „Wenn es World of Warcraft nicht geben würde, dann wäre Spiel XYZ voll gut geworden“. Das ist natürlich eine gültige Meinung – aber ist das wahrscheinlich?

Immerhin darf man nicht vergessen, dass WoW das Genre des MMORPGs geprägt hat. Vorher fristeten MMORPGs in Nischendasein und waren, wie es die Medien so gerne überspitzten, etwas für Kellerkinder und Nerds.

ArcheAge Bloodsongstress Aria Artwork

Erst dank WoW bekam das Genre einen richtig großen Zulauf und andere Entwickler erkannten, wie lohnenswert das MMORPG-Genre ist. Sie wollten ein Stückchen vom Kuchen abhaben, was uns eine Fülle an MMORPGs bescherte.

Ohne World of Warcraft hätten Spiele wie „ Herr der Ringe Online“, „Aion“ aber auch TERA oder Star Wars: The Old Republic wohl niemals entstehen können. Denn der Entwicklungsaufwand für ein MMORPG ist um ein Vielfaches höher als für „gewöhnliche“ Spiele. Erst WoW zeigte auf, wie sich dieser Aufwand langfristig lohnen kann.

Letztendlich sind das natürlich alles Hirngespinste und kleine Gedankenspiele – ein verlässliches „Was wäre, wenn“ lässt sich natürlich nicht herstellen.

Was glaubt ihr, wie würde der Videospielmarkt ohne World of Warcraft aussehen? Hätte es einen anderen, großen Platzhirsch gegeben? Hat World of Warcraft dem Markt mehr Positives oder Negatives gebracht? Spinnt ein bisschen herum und lasst es uns in den Kommentaren wissen!


Wie die MMORPG-Welt vor WoW aussah, ist keine Spekulation. Das wissen wir:

Die 7 größten MMORPGs vor World of Warcraft

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Fain McConner

Hab zwar keine Glaskugel, aber ich glaube schon, dass sich das Genre ohne WoW für Spieler wie mich vorteilhafter entwickelt hätte. Die MMO’s, die schon vorher existierten, und es auch teilweise jetzt noch tun, kamen von je her mit geringeren Gewinnmargen klar. Trotzdem schienen sie ihr Auskommen zu haben, und trotz weitaus geringerer Spielerschaft gab es z.B. in EQ2 fast jährlich eine Erweiterung.
WoW zog eine Spielerschaft an, für die Spiele wie EQ oder Daoc zu zeitaufwändig und zu gruppenlastig gewesen wären. Die Branche merkte, dass da viel mehr Geld zu holen war, als angenommen. Die Spiele wurden vereinfacht, die Abläufe beschleunigt. Es wurde nach weiteren Geldquellen gesucht, Itemshops kamen hinzu, Goldfarmer wurden auf Verdienstmöglichkeiten aufmerksam, die Spieleersteller merkten, dass die Leute bereitwillig Geld für virtuelle Gegenstände rausrückten.
Ich hab mich in der Nische, in der sich die Spiele am Anfang befanden, am wohlsten gefühlt. Weder Daoc noch EQ2 kannten Itemshops, alles Abo-finanziert, alles was du im Spiel haben wolltest, musstest du dir erspielen – nicht erkaufen. Bots oder Goldfarmer waren unbekannt (oder zumindest unentdeckt), in Daoc ging ohne Gruppe gar nichts, in EQ2 musstest du schon erfinderisch sein. Trotz Gruppenzwang – etwas wie Gruppenfinder gab es nicht. Trotz weitaus geringerer Spielerzahl, vielleicht auch gerade deshalb, funktionierte die Gruppenbildung gut.
Die Community organsiserte sich selbst – und der Gruppenfinder, den ich seit der Zeit ausschließlich benutzte nannte sich Gildenforum. Wahnsinnig effektiv, ich hatte bereits eine Gruppe oder einen Raid, bevor ich überhaupt online war.
Damals haderte ich eher mit dem Gruppenzwang und den häufigen Downtime-Zeiten, weil der Char sich regenerieren musste, oder auf ein Schiff für eine Überfahrt wartete.
Erst als dies mehr und mehr wegfiel merkte ich, dass das zu etwas gut war.
In den erzwungenen Wartezeiten begannen die Leute miteinander zu reden oder gar RP zu betreiben. Sowas schweißt die Community zusammen, und so ein ‚Wir‘-Gefühl wie in einem der Daoc-Reiche habe ich nachher in keinem anderen Spiel mehr erlebt.

Fain McConner

Hab zwar keine Glaskugel, aber ich glaube schon, dass sich das Genre ohne WoW für Spieler wie mich vorteilhafter entwickelt hätte. Die MMO’s, die schon vorher existierten, und es auch teilweise jetzt noch tun, kamen von je her mit geringeren Gewinnmargen klar. Trotzdem schienen sie ihr Auskommen zu haben, und trotz weitaus geringerer Spielerschaft gab es z.B. in EQ2 fast jährlich eine Erweiterung.
WoW zog eine Spielerschaft an, für die Spiele wie EQ oder Daoc zu zeitaufwändig und zu gruppenlastig gewesen wären. Die Branche merkte, dass da viel mehr Geld zu holen war, als angenommen. Die Spiele wurden vereinfacht, die Abläufe beschleunigt. Es wurde nach weiteren Geldquellen gesucht, Itemshops kamen hinzu, Goldfarmer wurden auf Verdienstmöglichkeiten aufmerksam, die Spieleersteller merkten, dass die Leute bereitwillig Geld für virtuelle Gegenstände rausrückten.
Ich hab mich in der Nische, in der sich die Spiele am Anfang befanden, am wohlsten gefühlt. Weder Daoc noch EQ2 kannten Itemshops, alles Abo-finanziert, alles was du im Spiel haben wolltest, musstest du dir erspielen – nicht erkaufen. Bots oder Goldfarmer waren unbekannt (oder zumindest unentdeckt), in Daoc ging ohne Gruppe gar nichts, in EQ2 musstest du schon erfinderisch sein. Trotz Gruppenzwang – etwas wie Gruppenfinder gab es nicht. Trotz weitaus geringerer Spielerzahl, vielleicht auch gerade deshalb, funktionierte die Gruppenbildung gut.
Die Community organsiserte sich selbst – und der Gruppenfinder, den ich seit der Zeit ausschließlich benutzte nannte sich Gildenforum. Wahnsinnig effektiv, ich hatte bereits eine Gruppe oder einen Raid, bevor ich überhaupt online war.
Damals haderte ich eher mit dem Gruppenzwang und den häufigen Downtime-Zeiten, weil der Char sich regenerieren musste, oder auf ein Schiff für eine Überfahrt wartete.
Erst als dies mehr und mehr wegfiel merkte ich, dass das zu etwas gut war.
In den erzwungenen Wartezeiten begannen die Leute miteinander zu reden oder gar RP zu betreiben. Sowas schweißt die Community zusammen, und so ein ‚Wir‘-Gefühl wie in einem der Daoc-Reiche habe ich nachher in keinem anderen Spiel mehr erlebt.

Dennes Alps

ich bin der überzeugung das ohne wow Dark age of camelot in die 4 und 5 erweiterung gegangen währe und hätte sich als das pvp spiel schlechthin entwickelt

pvp technisch ist es immernoch eines der besten systeme die es am mmo markt gibt
aber geschmäcker sind verschieden

Rudi Loca

Für PVP Spieler interessant mehr auch nicht….

Koronus

Wieso ist auf einmal der Artikel wieder ganz oben?

Gerd Schuhmann

Weil so zeitlose Artikel am Wochenende von vielen verpasst werden und wir wollen sie dann während der Woche noch mal zeigen, in der Hoffnung, dass sie entdeckt werden.

Der Artikel ist übrigens nicht „ganz oben“, sondern wird dann auf 8:00 Uhr gelegt – so dass schon einige Artikel über ihm stehen.

ParaDox

Ich finde das eine wirklich interessante Frage und auch recht komplex zu beantworten.
Tot wäre das Genre sicher nicht jedoch wäre es in der Nische geblieben. Über die Größe der Nische kann man gerne Spekulieren.
Ob es einen anderen Platzhirsch geben hätte denke ich weniger. Gut einer muss ja zwangsläufig die Nummer 1 sein, jedoch einen derartig großen Marktanteil hätte wahrscheinlich kein anderes erreicht.
Ob sich die Spieler auf andere Spiele verteilt hätten, ja zum Teil sicher. Die Leute die MMORPG´s schon vorher gespielt haben sicher, denn die sind nur quasi umgestiegen.
Die Leute die erst mit World of Warcraft in Genre eingestiegen sind eher nicht, die wären eher den Spielen bzw. Genres treu geblieben die die davor gespielt haben.

Gut gehen wir davon aus Blizzard hätte 2005 nicht World of Warcraft herausgebracht. Was haben denn die Leute denn davor so gespielt?
In meinem Bekanntenkreis waren da Haupsächlich RTS und Shooter im Programm, ev. noch ein Final Fantasy oder Tekken Teil irgendwo auf ner PlayStation oder alte SNES, Mega Drive, PSX Spiele auf nem Emulator am PC.
Wenn man sich die Spielecharts 2005 ansieht und WoW ausblendet, dürfte man mit den Angaben weiter oben nicht so falsch liegen.
WoW hat es geschafft nicht nur Leute zu holen die bereits MMORPG´s spielen sondern auch Leute von anderen Genres ins Spiel zu holen. Die haben den Namen Warcraft und alles was damit zusammenhängt genommen, der zu damaliger Zeit recht bekannt war vor allem bei der RTS Spielerschaft, diesen in ein MMORPG umgewandelt und damit eine Sogwirkung an Spielern generiert die ihren Höhepunkt zu Lich King Zeiten hatte.
Wenn es das alles nicht gegeben hätte dann, denke ich mal, hätten die Leute das weiter gespielt das die davor schon gespielt hätten. Auch wären da andere Spiele früher erschienen oder generell entwickelt worden, wie ein Warcraft 4, SC2, D3 da Blizzard ja nicht einfach stehengeblieben wäre ohne WoW.
Auch ev. noch ein Command&Conquer oder ein Age of Empire hätten da noch eher eine Daseinsberechtigung gehabt. Auch wäre das PvE eher noch im Singleplayer bzw. Singleplayer mit COOP verankert geblieben.

Was ich auch interessant finde wie wäre die Entwicklung der Games as a Service ohne World of Warcraft gewesen. Denn der Siegeszug der Service Games hat mit WoW richtig begonnen. Wäre der Service Games Zug nie in Fahrt gekommen oder wäre der erst mit League of Legends ein paar Jahre später losgefahren?

Kuchen

Ohne WOW gäbe es vielleicht mehr Spiele wie Ultima Online und viel weniger Kinder in MMORPGS.

Luriup

Tot wäre es mit sicherheit nicht.
Es macht ja keinen Unterschied ob die WoW Ersteinsteiger 10 Jahre WoW spielen
oder ohne WoW nie ein MMO angefasst hätten.
Für die anderen MMOs brachten sie eh kein Geld.

Auch ohne WoW waren 2004/2005 genug MMOs am laufen,
Ich hätte mich zBsp. nicht von meinen Kumpels zu WoW überreden lassen müssen,
sondern hätte nach CoH mit CoV weiter gemacht.

Reine WoW Klone wie RoM und Rift wären uns erspart geblieben.
Das PvE Endgame würde sich wohl nicht nur auf Raids beschränken.

Das Nischendasein war ja dem teuren und schlecht verfügbaren Internetzugängen geschuldet.
Das wären auch ohne WoW immer mehr geworden.

MCPO

Eben , es wird immer so getan als währe WoW so ein tolles spiel, das hatte zu beginn so massig viele Probleme, das glaubt heute kaum einer. WoW hatte auch nix neues, das gabs zu dem zeitpunkt alles schon in anderen MMORPG´s oder MORPG´s , die haben nur 2 Digne anders gemacht: RIESIG Werbung und sie kamen genau in dem Zeitpunkt wo Flatrates anfingen massiv verfügbar zu sein.

Genauergesagt ist WoW das erste MMO gewesen für das ich jehmals im damals noch genutzen gewöhnlichen Fernsehen, Werbung gesehen habe. Das war eigentlich völlig ausser Frage für alle anderen, weil da einfach die Mittel fehlten und die Risiken viel zu groß waren, das konnte nur jemand wie Blizzard.

Ja und dann die Flatrates, viele junge Menschen wissen heute gar nicht das man früher nicht mal Flatrates hatte, geschweigedenn halbwegs gute verbindungen. Heute jammern Leute bei 50 ms verbindung, damals hatte man beim Meridian 59 spielen schon nen freudentaumel , wenn das mal 500 ms waren. Dazu kamen Preise, oft noch auf stundenbasis oder flatrates die 229 MArk im Monat kosteten, mit 1 Jahr vertragsbindung, heute immerhin noch stolze 115 Euro. Meine Telefonrechnungen lagen damals immer zwischen 600-1000 DM pro Monat. Umso absurder ist dieses „Kellerkinder“ geschwätzt damals gewesen, denn onlinespielen, das konnten sich damals eher Leute leisten die Geld hatten, aber keine Kinder mit paar Mark in der tasche.

Allein ein Meridian 59 Account kostete jede Stunde, bis maximal 49,99 im Monat , wenn ich mich recht entsinne, ich hatte damals 4 stck (2 zum lagern ) , die kosten dafür waren allein höher als mancher Student heute im Monat für vergnügungen ausgeben kann.

Luriup

Nicht zu vergessen,dass man eine Kreditkarte brauchte
um das Abo zu bezahlen.

ParaDox

Ich finde das eine wirklich interessante Frage und auch recht komplex zu beantworten.
Tot wäre das Genre sicher nicht jedoch wäre es in der Nische geblieben. Über die Größe der Nische kann man gerne Spekulieren.
Ob es einen anderen Platzhirsch geben hätte denke ich weniger. Gut einer muss ja zwangsläufig die Nummer 1 sein, jedoch einen derartig großen Marktanteil hätte wahrscheinlich kein anderes erreicht.
Ob sich die Spieler auf andere Spiele verteilt hätten, ja zum Teil sicher. Die Leute die MMORPG´s schon vorher gespielt haben sicher, denn die sind nur quasi umgestiegen.
Die Leute die erst mit World of Warcraft in Genre eingestiegen sind eher nicht, die wären eher den Spielen bzw. Genres treu geblieben die die davor gespielt haben.

Gut gehen wir davon aus Blizzard hätte 2005 nicht World of Warcraft herausgebracht. Was haben denn die Leute denn davor so gespielt?
In meinem Bekanntenkreis waren da Haupsächlich RTS und Shooter im Programm, ev. noch ein Final Fantasy oder Tekken Teil irgendwo auf ner PlayStation oder alte SNES, Mega Drive, PSX Spiele auf nem Emulator am PC.
Wenn man sich die Spielecharts 2005 ansieht und WoW ausblendet, dürfte man mit den Angaben weiter oben nicht so falsch liegen.
WoW hat es geschafft nicht nur Leute zu holen die bereits MMORPG´s spielen sondern auch Leute von anderen Genres ins Spiel zu holen. Die haben den Namen Warcraft und alles was damit zusammenhängt genommen, der zu damaliger Zeit recht bekannt war vor allem bei der RTS Spielerschaft, diesen in ein MMORPG umgewandelt und damit eine Sogwirkung an Spielern generiert die ihren Höhepunkt zu Lich King Zeiten hatte.
Wenn es das alles nicht gegeben hätte dann, denke ich mal, hätten die Leute das weiter gespielt das die davor schon gespielt hätten. Auch wären da andere Spiele früher erschienen oder generell entwickelt worden, wie ein Warcraft 4, SC2, D3 da Blizzard ja nicht einfach stehengeblieben wäre ohne WoW.
Auch ev. noch ein Command&Conquer oder ein Age of Empire hätten da noch eher eine Daseinsberechtigung gehabt. Auch wäre das PvE eher noch im Singleplayer bzw. Singleplayer mit COOP verankert geblieben.

Was ich auch interessant finde wie wäre die Entwicklung der Games as a Service ohne World of Warcraft gewesen. Denn der Siegeszug der Service Games hat mit WoW richtig begonnen. Wäre der Service Games Zug nie in Fahrt gekommen oder wäre der erst mit League of Legends ein paar Jahre später losgefahren?

Kuchen

Ohne WOW gäbe es vielleicht mehr Spiele wie Ultima Online und viel weniger Kinder in MMORPGS.

Luriup

Tot wäre es mit sicherheit nicht.
Es macht ja keinen Unterschied ob die WoW Ersteinsteiger 10 Jahre WoW spielen
oder ohne WoW nie ein MMO angefasst hätten.
Für die anderen MMOs brachten sie eh kein Geld.

Auch ohne WoW waren 2004/2005 genug MMOs am laufen,
Ich hätte mich zBsp. nicht von meinen Kumpels zu WoW überreden lassen müssen,
sondern hätte nach CoH mit CoV weiter gemacht.

Reine WoW Klone wie RoM und Rift wären uns erspart geblieben.
Das PvE Endgame würde sich wohl nicht nur auf Raids beschränken.

Das Nischendasein war ja dem teuren und schlecht verfügbaren Internetzugängen geschuldet.
Das wären auch ohne WoW immer mehr geworden.

Scaver

Ich glaube, ohne WoW wäre das Genre tot bzw. immer noch für Kellerkinder und Nerds ^^
Auch wenn ich mich zu letzteren zähle, ohne WoW würde ich keine MMORPGs spielen.

Viciskander

Wenn man sich mal die damalige Situation anschaut. dann hatte WoW das wahnsinnige Glück das das Internet gerade „Massentauglich“ wurde. Schnelles Internet für günstig Preis (günstige Flatrates). Es war ja nun nicht so das die vorhandenen Spieler massenweise zu WoW abgewandert sind. Viele der neuen Spieler sind halt mit WoW eingstiegen.
Hätte es WoW also nicht gegeben, hätte es wohl wahrscheinlich irgendein anderes Spiel zur Nr1 geschafft. Es wäre wohl irgendeins geworden, welches es damals schon gab, oder kurz nach WoW veröffentlicht wurde. Das Potenzial an Spielern ist explodiert und WoW war halt zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Tronic48

so ein Blödsinn, Genre wäre tot, es gibt durchaus gute MMOs die heute noch erfolgreich laufen, wie z.b…DAOC und das ebenfalls mit ABO, sowie Everquest das mitlerweile 23 ADDs zählt, das muss WOW erstmal nachen, und beide waren vor WOW da.

Gerd Schuhmann

Ich mal mir gerne eine Zukunft aus, in der Blizzard 2010 hätte richtig Gas geben müssen.

Ich glaub die Crux des MMORPG-Genres ist nicht WoW, sondern dass WoW zu wenig Konkurrenz hatte und dann über Jahre in der dominanten Position war, aber kaum was gemacht hat: Verschwendete Jahre, fand ich immer.

Immer wenn mal ein guter Rivale kam, hat Blizzard bei WoW zugelegt, aber das war zu selten.

Ich denke, dass WoW heute ein viel, viel besseres Spiel sein könnte/müsste, wenn es mal richtig herausgefordert worden wäre. Dann hätten sie die Wahnsinns-Ressourcen, die sie haben, mal einsetzen müssen.

Die ganzen Visionen von Spielen wie Everquest Next, hätte Blizzard umsetzen können. Aber die mussten das ja nie, weil sie eh das Nr. 1 Spiel mit riesigem Abstand waren.

Wenn Herr der Ringe Online ein Wahnsinns-Hit gewesen wäre und die Leute wären in Scharen von WoW weg, um das zu spielen. Und die hätten bei Blizzard jeden Stein umdrehen müssen und sich hinterfragen müssen: Was können wir jetzt machen? Wie gehen wir mit der neuen Situation um?

Dann stünde das MMORPG-Genre besser da als heute und WoW auch, denke ich.

Scaver

„sondern dass WoW zu wenig Konkurrenz hatte“
Genau das denke ich auch. MMORPGs gibt es wie Sand am Meer, aber gerade mal eine Hand voll kann mit WoW überhaupt mithalten… von der Qualität zumindest. Von der Spieleranzahl kommt keines auch nur in die Nähe.

Wie oft wurden „WoW-Killer“ angekündigt? Von Guild Wars über Star Wars: The old Republic nach Aion und weiter über Guild Wars 2 bis hin zu WildStar.
Keines der Spiele (und auch einige andere) ist wirklich schlecht. Abereines ist doch klar. Die Masse hat keine Zeit, aktiv mehr als ein MMORPG gleichzeitig richtig zu spielen. Und dass die Masse bei WoW sitzt und auch da bleibt (auch wenn die Nutzerzahlen sinken), kommt ja nicht von ungefähr.
Und jene, die WoW verlassen und andere MMORPGs spielen… tja die Masse wechselt irgendwann zurück zu WoW.
Ich habe WoW unterbrochen und es mit Aion versucht, mit SW:ToR, GW2 und diversen Free2Play MMORPGs. Keines konnte mich auch nur ansatzweise so fesseln wie WoW und ich ging immer zurück.

Tronic48

oh man, jetzt sag mir mal eines, was genau machst du in WOW, nein lass es, ich weis schon, du Spielst deine Dailys, und INIs, und das wars dann auch schon, Quest sind alle gemacht, events gibt es keine, und das soll spass machen, jeden Tag das gleiche, du hast andere MMOs versucht, und bist wieder zu WOW zurück, ja klar, weil die anderen viel zu kompliziert waren als WOW, ohne die ganzen Mods kann sowieso heute keiner mehr WOW Spielen, geschweigeden andere MMOs, wie z.b…GW2, da muss man sich ja bewegen, lol

Luriup

Abgesehen von Wildstar habe ich jedes von dir aufgezählte MMO länger als WoW gespielt.
Für mich boten die alle mehr Spielspass als WoW.
Dieses „WoW-Killer“ kam immer von Ex-WoW Spielern die sich gerade langweilten.
Was interessieren mich die Spielerzahlen von WoW wenn ich Aion spiele?
Gar nix.Solange ich genug Mitspieler auf meinem Server habe,
sind mir andere MMOs völlig egal.

mmogli

Keines konnte mich auch nur ansatzweise so fesseln wie WoW und ich ging immer zurück.
————————————————————————————
Ich hab mich gewundert ,dass mich Rift fesseln konnte :-).
Für die Rift Classiker mag Rift nicht mehr sooo der Hit sein….für unser eins schon .
Da ist alles dabei was ein MMO haben muss .
+Berufe wo man im Endcontent braucht (lvl 70)
+Mobs fallen nicht beim ersten oder zweiten schlag um
+Tolle Raids
+Schöne lange Geschichts Quests
+Housing
+Tolle Kostüme für Carakter
+Einfärben der Kostüme
– PvP
– Preise im Shop
Und auch andere MMO haben es besser drauf wie WoW…es geht nicht immer nur um Raids
PS: das hat nix mit der Rosaroten Fan Brille zu tun.

Rudi Loca

Rift kam für mich als nächsten an WoW ran,leider wurde das Spiel ja sehr Cash Shop lastig,und von da an uninteressant.

Cortyn

Ich find diese Vorstellung immer ein bisschen komisch.

Als wenn die Entwickler von Blizzard alle die Beine hochlegen und sich sagen „Uns gehts gut, wir müssen nix machen, lasst mal chillen“. Das ist meiner Meinung nach ein ganz komischer Gedankengang.

IchhassePvP

Ich finde den Gedanken gar nicht so abwegig, denn wenn man sich die Verflechtungen insbesondere im Endgame in Burning Crusade anschaut und dann geradezu lieblos „hingerotzt“ wirkende Addons wie Cataclysm Mists of Pandaria oder Warlords of Draenor dazu im Vergleich anschaut, dann finde ich kann man da schon auf den Gedanken kommen dass man sich da im Hause Schneesturm auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat und mal die Beine und die Seele baumeln lässt.

Tharsonius

Die Lösung ist doch ganz einfach. Wir würden alle EVE Online spielen und dann ein Mal im Jahr in das Spiele-Mekka Reykjavik pilgern.

Corbenian

Mein erstes MMO war Graal Online (dieser Zelda:ALttP Clon) xD

Danach war ich dann absolut begeistert von Guild Wars. Was mich dann von WoW überzeugte? Es war tatsächlich das Rollenspiel. Ich konnte meinem Charakter viel mehr Charakter einhauchen und mit der Welt interagieren. Auf Stühlen sitzen, in der Kneipe mit meiner Gilde feiern und trinken, auf den Tischen tanzen. Mit anderen flirten, sich Witze erzählen uvm.. Danach habe ich dann nochmal GW gezockt, weil ich das Spiel vermisst habe – aber dann wirkte die Welt auf einmal leblos. Mein Char konnte nicht mit seiner Umwelt interagieren… und so hat mich dann WoW als Spieler gewonnen gehabt 😉

Marcel

Ich glaube, ohne WoW wäre das Genre tot bzw. immer noch für Kellerkinder und Nerds ^^
Auch wenn ich mich zu letzteren zähle, ohne WoW würde ich keine MMORPGs spielen.

Osiris

Wenn es kein WoW gegeben hätte
Wäre Destiny dann anders bzw überhaupt gäbe es überhaupt einen Raid????

Scaver

Ich glaube Destiny und viele andere Games gäbe es dann heute nicht. Destiny, The Division usw. entstanden aus den Wunsch heraus, Shooter mit MMORPGs zu kombinieren. Wären MMORPGs durch WoW nie massentauglich geworden, wäre sicher niemand auf diese Idee gekommen.

Tronic48

und was ist mit den MMOs vor WOW, z.b….DAOC, das auch heute noch mit ABO läuft, Hersteller hätten sich dann nich an den anderen MMOs orientiert, oder wie, man ihr redet vieleiucht nen Müll, sag doch gleich ohne WOW gäbe es heute keine PC Spiele, ohne Worte

Frystrike

Was ist denn eigentlich mit dir los? Sag doch einfach, dass dir WoW nicht gefällt, musst ja die Meinungen von anderen nicht als Müll bezeichnen. Es geht hier um was wäre wenn und Vorstellungen. Wenn du meinst das irgendein Hinterbänkler, Nieschen MMO die Welt beflügelt hätte OK aber lass doch die anderen auch ihre Ideen und Meinungen haben. Denn WoW ist erfolgreicher und bekannter als die Spiele die du bisher aufgezählt hast…

Viciskander

Wenn man sich mal die damalige Situation anschaut. dann hatte WoW das wahnsinnige Glück das das Internet gerade „Massentauglich“ wurde. Schnelles Internet für günstig Preis (günstige Flatrates). Es war ja nun nicht so das die vorhandenen Spieler massenweise zu WoW abgewandert sind. Viele der neuen Spieler sind halt mit WoW eingstiegen.
Hätte es WoW also nicht gegeben, hätte es wohl wahrscheinlich irgendein anderes Spiel zur Nr1 geschafft. Es wäre wohl irgendeins geworden, welches es damals schon gab, oder kurz nach WoW veröffentlicht wurde. Das Potenzial an Spielern ist explodiert und WoW war halt zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Tronic48

so ein Blödsinn, Genre wäre tot, es gibt durchaus gute MMOs die heute noch erfolgreich laufen, wie z.b…DAOC und das ebenfalls mit ABO, sowie Everquest das mitlerweile 23 ADDs zählt, das muss WOW erstmal nachen, und beide waren vor WOW da.

IchhassePvP

„Eine leistungsstärkere Engine, bessere Grafik und ein moderneres Kampfsystem sollten leicht überzeugen können.“
Graphik ist für mich grundsätzlich völlig sekundär, wenn es halbwegs ansehnlich aussieht. Wenn man Tab-Target-Kampfsysteme mag und actionlastigere oder aktivere Kampfsysteme eben nicht mag, dann wird man sich kaum davon sonderlich begeistert zeigen.
“ Allerdings scheiterten die meisten Spiele daran, dass sie schlicht nicht die Fülle an Inhalten und den Feinschliff hatten.“
Naja, der Maßstab bei einem neuen MMO muss eben Classic-WoW sein, alles was danach kam sollte man der Fairness wegen völlig unbeachtet lassen. Aber wenn ich da z.B. an einen der WoW-Klone schlechthin denke, nämlich RIFT, dann muss man festhalten dass Blizzard es in 2005 und 2006 eben schaffte zeitnah Content nachzureichen, was im Fall von RIFT sehr viel länger dauerte, nicht zuletzt daran ist RIFT in meinen Augen gescheitert.
„Mit jedem vergangenem Jahr wurde WoW nicht nur älter, sondern auch – rein von den objektiv messbaren Kriterien her – besser. Die Hürde wurde größer.“
Naja, seit spätestens Cataclysm und aller, aller spätestens MoP liegt die Latte nicht mehr annähernd so hoch, nur kommt seitdem ja nahezu ausschließlich nur noch Asia-Müll, welcher vorsichtig formuliert im Westen nicht nur Freunde besitzt.
„Spiele wie „ Herr der Ringe Online“, „Aion“ aber auch TERA oder Star Wars: The Old Republic“
Aion war zu seinem Release ein übler unfertiger Asia-Grinder, dass man nicht selten zwingend Mobs grinden musste da man keine Quests mehr hatte, sorry aber sowas ist der letzte Dreck ohne jeden Qualitätsanspruch!
LotRO hatte im Vergleich mit WoW insbesondere mit den internationalen Servern zu kämpfen, was schon für viele ein Ausschlusskriterium darstellte.
TERA hat eines der aktivsten Kampfsysteme welches man bis dahin kannte, was ebenfalls viele Leute von vornherein abschreckt.
Und SWtoR hatte massive Mangelerscheinungen was den Endcotent betraf, keine Ahnung ob das heute besser geworden ist.

Unter dem Strich sind diese Games einfach an ihrer eigenen Qualität und Quantität gnadenlos gescheitert!
WoW bekam ja schon 1 Monat nach EU-Release den ersten Dungeon nachgereicht, wozu andere Studios 6 Monate oder teils 1 Jahr brauchen und in manchen Fällen noch länger brauchen.
Es war nicht nur der angeblich perfekte Zeitpunkt der den Erfolg von WoW begründete, sondern auch insgesamt die Qualität und Quantität die die Spreu vom Weizen trennte seinerzeit.
Wenn man sich mal die Latte an Content-Updates von EQ anschaut, dann sieht man hier vergleichbares.
Welches Entwicklerstudio es schafft da mitzuhalten und nicht schon frühzeitig einbricht wird auch heute noch ein sehr, sehr erfolgreiches MMO unterhalten können!

Thomwor

„Es war nicht nur der angeblich perfekte Zeitpunkt der den Erfolg von WoW
begründete, sondern auch insgesamt die Qualität und Quantität die die
Spreu vom Weizen trennte seinerzeit.“ Also das kann ich nicht unterschreiben. WoW ist unfertig veröffentlicht worden. Über ein halbes Jahr gab es Probleme ohne Ende. Doch die Community war da noch bereit darüber hinweg zu sehen, denn es gab nicht so richtig was vergleichbares. Ich hab heute in meinem Schrank wieder das T-Shirt entdeckt, dass die Situtation in der man sich nach Release befunden hat am besten wieder gibt. „Eigentlich wäre ich gar nicht hier, aber die Server sind down.“ Und das waren sie oft.

Passiert heute sowas einem anderen Spiel, springen alle in null komma nichts wieder ab. Sowas kann sich heute keiner mehr leisten. Wieviele Horden von Spielern gibt es mittlerweile die nicht mal verstehen was eine Beta ist und sich, wenn sie einen Zugang erhalten darüber beschweren wieviele Fehler das Spiel hat und es mit Bewertungen nieder machen.

Die Zeit und Akzeptanz hat sich geändert. Das ist mit ein Problem dem sich die Studios stellen müssen. Damals hatte Blizzard einfach Glück, dass die Spieler noch Leidensfähig waren.

IchhassePvP

Wenn ich da an die technischen Probleme und die über Stunden unerreichbaren Server im Fall von GTA V Online denke, welche es Monate nach dem PC Release noch gab und dennoch den Erfolg des Spiels sehe, dann können technische Probleme offensichtlich auch heute noch ihre Akzeptanz finden.

N0ma

Wahrscheinlich war ein Grossteil auch Werbung, die meisten Leute kannten nichts anderes, zB GW1 was ja damals auch rauskam.

Gerd Schuhmann

Ich mal mir gerne eine Zukunft aus, in der Blizzard 2010 hätte richtig Gas geben müssen.

Ich glaub die Crux des MMORPG-Genres ist nicht WoW, sondern dass WoW zu wenig Konkurrenz hatte und dann über Jahre in der dominanten Position war, aber kaum was gemacht hat: Verschwendete Jahre, fand ich immer.

Immer wenn mal ein guter Rivale kam, hat Blizzard bei WoW zugelegt, aber das war zu selten.

Ich denke, dass WoW heute ein viel, viel besseres Spiel sein könnte/müsste, wenn es mal richtig herausgefordert worden wäre. Dann hätten sie die Wahnsinns-Ressourcen, die sie haben, mal einsetzen müssen.

Die ganzen Visionen von Spielen wie Everquest Next, hätte Blizzard umsetzen können. Aber die mussten das ja nie, weil sie eh das Nr. 1 Spiel mit riesigem Abstand waren.

Wenn Herr der Ringe Online ein Wahnsinns-Hit gewesen wäre und die Leute wären in Scharen von WoW weg, um das zu spielen. Und die hätten bei Blizzard jeden Stein umdrehen müssen und sich hinterfragen müssen: Was können wir jetzt machen? Wie gehen wir mit der neuen Situation um?

Dann stünde das MMORPG-Genre besser da als heute und WoW auch, denke ich.

Marcel

„sondern dass WoW zu wenig Konkurrenz hatte“
Genau das denke ich auch. MMORPGs gibt es wie Sand am Meer, aber gerade mal eine Hand voll kann mit WoW überhaupt mithalten… von der Qualität zumindest. Von der Spieleranzahl kommt keines auch nur in die Nähe.

Wie oft wurden „WoW-Killer“ angekündigt? Von Guild Wars über Star Wars: The old Republic nach Aion und weiter über Guild Wars 2 bis hin zu WildStar.
Keines der Spiele (und auch einige andere) ist wirklich schlecht. Abereines ist doch klar. Die Masse hat keine Zeit, aktiv mehr als ein MMORPG gleichzeitig richtig zu spielen. Und dass die Masse bei WoW sitzt und auch da bleibt (auch wenn die Nutzerzahlen sinken), kommt ja nicht von ungefähr.
Und jene, die WoW verlassen und andere MMORPGs spielen… tja die Masse wechselt irgendwann zurück zu WoW.
Ich habe WoW unterbrochen und es mit Aion versucht, mit SW:ToR, GW2 und diversen Free2Play MMORPGs. Keines konnte mich auch nur ansatzweise so fesseln wie WoW und ich ging immer zurück.

Tronic48

oh man, jetzt sag mir mal eines, was genau machst du in WOW, nein lass es, ich weis schon, du Spielst deine Dailys, und INIs, und das wars dann auch schon, Quest sind alle gemacht, events gibt es keine, und das soll spass machen, jeden Tag das gleiche, du hast andere MMOs versucht, und bist wieder zu WOW zurück, ja klar, weil die anderen viel zu kompliziert waren als WOW, ohne die ganzen Mods kann sowieso heute keiner mehr WOW Spielen, geschweigeden andere MMOs, wie z.b…GW2, da muss man sich ja bewegen, lol

Luriup

Abgesehen von Wildstar habe ich jedes von dir aufgezählte MMO länger als WoW gespielt.
Für mich boten die alle mehr Spielspass als WoW.
Dieses „WoW-Killer“ kam immer von Ex-WoW Spielern die sich gerade langweilten.
Was interessieren mich die Spielerzahlen von WoW wenn ich Aion spiele?
Gar nix.Solange ich genug Mitspieler auf meinem Server habe,
sind mir andere MMOs völlig egal.

mmogli

Keines konnte mich auch nur ansatzweise so fesseln wie WoW und ich ging immer zurück.
————————————————————————————
Ich hab mich gewundert ,dass mich Rift fesseln konnte :-).
Für die Rift Classiker mag Rift nicht mehr sooo der Hit sein….für unser eins schon .
Da ist alles dabei was ein MMO haben muss .
+Berufe wo man im Endcontent braucht (lvl 70)
+Mobs fallen nicht beim ersten oder zweiten schlag um
+Tolle Raids
+Schöne lange Geschichts Quests
+Housing
+Tolle Kostüme für Carakter
+Einfärben der Kostüme
– PvP
– Preise im Shop
Und auch andere MMO haben es besser drauf wie WoW…es geht nicht immer nur um Raids
PS: das hat nix mit der Rosaroten Fan Brille zu tun.

Rudi Loca

Rift kam für mich als nächsten an WoW ran,leider wurde das Spiel ja sehr Cash Shop lastig,und von da an uninteressant.

Cortyn

Ich find diese Vorstellung immer ein bisschen komisch.

Als wenn die Entwickler von Blizzard alle die Beine hochlegen und sich sagen „Uns gehts gut, wir müssen nix machen, lasst mal chillen“. Das ist meiner Meinung nach ein ganz komischer Gedankengang.

IchhassePvP

Ich finde den Gedanken gar nicht so abwegig, denn wenn man sich die Verflechtungen insbesondere im Endgame in Burning Crusade anschaut und dann geradezu lieblos „hingerotzt“ wirkende Addons wie Cataclysm Mists of Pandaria oder Warlords of Draenor dazu im Vergleich anschaut, dann finde ich kann man da schon auf den Gedanken kommen dass man sich da im Hause Schneesturm auf seinen Lorbeeren ausgeruht hat und mal die Beine und die Seele baumeln lässt.

Tharsonius

Die Lösung ist doch ganz einfach. Wir würden alle EVE Online spielen und dann ein Mal im Jahr in das Spiele-Mekka Reykjavik pilgern.

Corbenian

Mein erstes MMO war Graal Online (dieser Zelda:ALttP Clon) xD

Danach war ich dann absolut begeistert von Guild Wars. Was mich dann von WoW überzeugte? Es war tatsächlich das Rollenspiel. Ich konnte meinem Charakter viel mehr Charakter einhauchen und mit der Welt interagieren. Auf Stühlen sitzen, in der Kneipe mit meiner Gilde feiern und trinken, auf den Tischen tanzen. Mit anderen flirten, sich Witze erzählen uvm.. Danach habe ich dann nochmal GW gezockt, weil ich das Spiel vermisst habe – aber dann wirkte die Welt auf einmal leblos. Mein Char konnte nicht mit seiner Umwelt interagieren… und so hat mich dann WoW als Spieler gewonnen gehabt 😉

Thomwor

Ich finde das es viele Nachfolger einfach falsch gemacht haben und es immer noch tun. MMO steht für mich dafür, dass ich anderen Spielern in der Welt begegne und möglichst vielen und nicht nur in irgendeiner Hauptstadt.
Ich bin durch WoW zum Sparte der MMOs gekommen und hab danach ettliche gespielt. Gerade die Aussage „Irrtümlicherweise sollte man meinen, dass neuere MMORPGs es leichter
hätten, sich gegen WoW durchzusetzen. Eine leistungsstärkere Engine,
bessere Grafik und ein moderneres Kampfsystem sollten leicht überzeugen
können.“ damit hat es der eine oder andere versucht. Doch höhere Grafik steht in den meisten Fällen dem Gedanken MMO im Weg. SWTOR, wir haben versucht uns zu einem ServerPVP zu treffen. Organisiert im kleinen und uns mit 18 Streitern der Republik und 20 des Imperium getroffen zum gegenseitigen vermöbeln. Ende vom Lied, als sich die ersten etwa 10vs10 eingefunden hatten, hatten 50% der Leute schon Standbilder und nichts ging mehr. Mega Grafik aber nicht ausgelegt für MMO.

Ich fand Wildstar hatte die größten Chancen, aber ist mit dem Prinzip es hauptsächlich für den HardCoreGamer zu programmieren gescheitert. Man lebt nunmal heute vom Cassual Spieler und der Masse, auch dann kann man Nischen schaffen um die geringe Anzahl an HardcoreGamern zu befriedigen. So wie es WoW schafft mit den Mythic Raids, die für ein paar Wochen den Bedarf derjenigen befriedigen.

Patrick Seitz

Mich hat der Grafikstil, als hätte man irgendwelche Hardcoredrogen konsumiert zu sehr abgeschreckt. Dagegen ist der WoW Comicstil glatt hubsch und auch diese gefällt mir überhaupt nicht….

Soldier224

Habe ich es falsch in Erinnerung? Das Neverwinter Nights Spiel war doch nie ein MMorpg und sollte es nie sein?

Andy Boultgen

Nicht neverwinter nights sondern Neverwinter online(NWO)

Soldier224

Im Artikel wurde Neverwinter Nights genannt und geschrieben dass es vor WoW erschien. Daher kann Neverwinter Online wohl nicht gemeint sein. Das erschien zudem lange nach WoW erst.

Andy Boultgen

Ohh ja da steht doch tatsächlich Neverwinter Nights lol

Gerd Schuhmann

Also ein MMORPG war es nicht, aber es hatte ausgeprägte Multiplayer-Funktionen.

Das ging so in die Richtung Online-Spiel. Man sollte eigentlich wie Dungeons and Dragons auf dem Rechner spielen können – mit einem Spieleiter.

Soldier224

Naja dennoch fühlt es sich in dem Artikel Fehlplatziert an. Sonst müsste man ja auch Diablo 2 als eine Art Vorläufer von MMO´s bewerten und noch einige andere Spiele.

KohleStrahltNicht

Ich denke das Everquest 2 sich durchgesetzt hätte , da Everquest 1 damals der Platzhirsch war.
WoW und EQ2 sind sich ja sehr ähnlich.
Leider ist EQ2 heutzutage mit Highendhardware gerade eben so ruckelfrei spielbar.
Leider ist sich WoW seit WotLK nicht teeu geblieben , was aber EQ2 geschafft hat.
Das sogar mit jährlichen Erweiterungen.

IchhassePvP

EQ2 hatte in meinen Augen ein sehr, sehr großes Problem, nämlich die katastrophale Steuerung.
Ebenfalls wurde es von der Community seines Vorgängers geradezu in der Luft zerrissen, weil es eben einige Dinge völlig anders machte. Stichwort „Casualisierung“.

N0ma

Gw1 wäre wahrscheinlich ein ernsthafter Konkurrent geblieben, hätte man es nicht zu schnell aufgegeben und an GW2 entwickelt. Das fiel zusammen mit der Übernahme durch NCSoft.

Generell ist WoW stärker casual lastig. Man hat mehr Wert drauf gelegt die Zielgruppe von 8-88 zu sein, als zB auf ein anspruchsvolles Skillssystem. Wahrscheinlich wurde es auch wirtschaftlich strenger gemanagt als andere Spiele. Auch wenn immer draufrumgeschlagen wird, denke auch die P.Server Situation trägt ihren Teil mit bei. Ohne die würde Blizzard zB nicht an Classic arbeiten.

Wenn man sich heute mal umschaut, und WoW mal ausblendet, hat sich der Zustand nicht geändert. Die casual Games dominieren wirtschaftlich. Insofern finde ich kann man nicht WoW als Ursache nennen für die Entwicklung, da macht man sichs zu leicht.

DrBuhmann

Durch Mythic+ und Mythic Raids gibt es für nicht Casual Spieler schon große Herausforderungen.
Casual Spieler träumen nur davon ein Mythic+20 zu meistern.

Erfolgreiche Spiele müssen heutzutage leicht zu lernen, schwer zu meistern sein so wie z.B. Rocket League, Fortnite. Von League of Legends nehme ich mal Abstand durch die über 100 Helden, als ich es angefangen hatte waren es noch 20, da war es „leicht zu lernen“.

Und WoW war damals zu Ihren Anfangszeiten auch als „Casual“ freundliches Game betitelt worden.

Die Casuals haben sich halt verändert und WoW hat damit ihren Fokus nie verloren, dass sehen natürlich die „damaligen“ casuals, die heute nicht casuals sind anders.

Patrick Seitz

Guildwars wurde in meinen Augen nicht zu früh aufgegeben. Hab das Spiel 3 Jahre lang gespielt und hab es nicht verlassen weil nichts mehr los war. Nein im Gegenteil. Ständige Änderungen an Bestandteilen der Openworld. Questreihen und quasi wöchentliche Änderungen der Skills (und davon gab es halt mal extrem viele was mir gefiel) wenn aber jede Woche in den Patchnotes 200 Skills geändert und Änderungen rückgängig gemacht wurden die Balance extreme Sprünge machte bis zur Nutzlosigkeit eines Heiler gegenüber Nekromaten (-23 Lifedegeneration vs max +10 liferegeneration) vergeht auch dem größten Fan irgendwann der Spaß…..

Was mich massiv geärgert hat.

Alles was ich zu Anfangszeiten an GW 1 toll fand und es so besonders gemacht hat fiel weg.

-Keine Kombiklassen
-Extrem viel weniger skills, kaum noch vielfalt
-aus videoinszenierter Story wurden animierte Dialoge
-eine damals fließende Story wurde nun gestutzt. Man kann nur noch alle 5/10 lvl eine Storyquest machen. Erst ab max lvl beginnt das eigentliche Spiel davor reines abfarmen von „Events“
-und das PVP hat auch nicht mehr die Vielfalt von Damals ich vermisse Luxon vs Kurzick 12v12 und die tollen Kombinationsmöglichkeiten von Klassen damals….

Geilstes Feature in GW1 um International zu spielen. Hat man strg gedrückt wurden die Skillnamen und Beschreibungen Englisch! Nie wieder sah ich sowas

N0ma

Gw1 wäre wahrscheinlich ein ernsthafter Konkurrent geblieben, hätte man es nicht zu schnell aufgegeben und an GW2 entwickelt. Das fiel zusammen mit der Übernahme durch NCSoft.

Generell ist WoW stärker casual lastig. Man hat mehr Wert drauf gelegt die Zielgruppe von 8-88 zu sein, als zB auf ein anspruchsvolles Skillssystem. Wahrscheinlich wurde es auch wirtschaftlich strenger gemanagt als andere Spiele. Auch wenn immer draufrumgeschlagen wird, denke auch die P.Server Situation trägt ihren Teil mit bei. Ohne die würde Blizzard zB nicht an Classic arbeiten.

Wenn man sich heute mal umschaut, und WoW mal ausblendet, hat sich der Zustand nicht geändert. Die casual Games dominieren wirtschaftlich. Insofern finde ich kann man nicht WoW als Ursache nennen für die Entwicklung, da macht man sichs zu leicht.

DrBuhmann

Durch Mythic+ und Mythic Raids gibt es für nicht Casual Spieler schon große Herausforderungen.
Casual Spieler träumen nur davon ein Mythic+20 zu meistern.

Erfolgreiche Spiele müssen heutzutage leicht zu lernen, schwer zu meistern sein so wie z.B. Rocket League, Fortnite. Von League of Legends nehme ich mal Abstand durch die über 100 Helden, als ich es angefangen hatte waren es noch 20, da war es „leicht zu lernen“.

Und WoW war damals zu Ihren Anfangszeiten auch als „Casual“ freundliches Game betitelt worden.

Die Casuals haben sich halt verändert und WoW hat damit ihren Fokus nie verloren, dass sehen natürlich die „damaligen“ casuals, die heute nicht casuals sind anders.

N0ma

„Erfolgreiche Spiele müssen heutzutage leicht zu lernen, schwer zu meistern sein „

Wird immer schnell gesagt, von schwer zu meistern kann bei WoW aber eher nicht die Rede sein. Sicher kann man alles irgendwie immer härter machen, dann entscheidet das letzte bisschen Gear und man schaffts nur in bestimmter Combi der Klassen usw. Nicht falsch verstehen M+ finde ich prinzipiell gut, von den Affixen abgesehen, aber ich fänds besser wenn man mehr Skill Alternativen hätte und dann auch mehr Entscheidungen treffen muss, so ist alles halt etwas simpel.

Patrick Seitz

Guildwars wurde in meinen Augen nicht zu früh aufgegeben. Hab das Spiel 3 Jahre lang gespielt und hab es nicht verlassen weil nichts mehr los war. Nein im Gegenteil. Ständige Änderungen an Bestandteilen der Openworld. Questreihen und quasi wöchentliche Änderungen der Skills (und davon gab es halt mal extrem viele was mir gefiel) wenn aber jede Woche in den Patchnotes 200 Skills geändert und Änderungen rückgängig gemacht wurden die Balance extreme Sprünge machte bis zur Nutzlosigkeit eines Heiler gegenüber Nekromaten (-23 Lifedegeneration vs max +10 liferegeneration) vergeht auch dem größten Fan irgendwann der Spaß…..

Was mich massiv geärgert hat.

Alles was ich zu Anfangszeiten an GW 1 toll fand und es so besonders gemacht hat fiel weg.

-Keine Kombiklassen
-Extrem viel weniger skills, kaum noch vielfalt
-aus videoinszenierter Story wurden animierte Dialoge
-eine damals fließende Story wurde nun gestutzt. Man kann nur noch alle 5/10 lvl eine Storyquest machen. Erst ab max lvl beginnt das eigentliche Spiel davor reines abfarmen von „Events“
-und das PVP hat auch nicht mehr die Vielfalt von Damals ich vermisse Luxon vs Kurzick 12v12 und die tollen Kombinationsmöglichkeiten von Klassen damals….

Geilstes Feature in GW1 um International zu spielen. Hat man strg gedrückt wurden die Skillnamen und Beschreibungen Englisch! Nie wieder sah ich sowas

N0ma

Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, grad da ichs auch recht intensiv gespielt habe. Von wann bis wann hast du denn gespielt?

„Hat man strg gedrückt „
Ja, gab etliche Features die man in heutigen Spielen vergeblich sucht. Für mich immer noch das beste MMO alltime.

Patrick Seitz

Was genau kannst du nicht nachvollziehen? Definitiv das beste mmo.

Ich kann dir die Jahre nicht mehr nennen. Ich hatte das Spiel 2,5 Jahre gespielt mit Factions begonnen) hatte dann ein halbes Jahr Pause und hab dann nochmal durchgestartet. Eye of the north erschien kurz danach. Ein futes halbes Jahr später kam diese Updatewelle.
Ich war sehr aktiv im pvp hatte wohl so ca. 150 builds in allen Klassenkombinationen und da gingen mir mit den patches die builds schneller kaputt als ich für nachschub hätte sorgen können.

Diese Patchwelle folgte durch Arena Net als NCSoft Goodbye sagte.

Im Grunde hätte ich mir nur ein lricht verbessertes GW für guildwars 2 gewünscht. Aber sie mussten ja ein völlig neues Spiel entwickeln, welches im Kern bir noch bisschen Guildwars enthält…. Und fast alle Features entfielen 🙁

N0ma

Möglicherweise hast du vor meiner Zeit gespielt, da zu meiner zeit schon alle Addons draussen waren.

du sagtest
„Keine Kombiklassen“
also bis zum Ende von GW1, welches für mich mit dem Start von Gw2 zusammenfällt, hatte man Kombiklassen also MöMe oder KMö(ter) sind für mich Kombiklassen, es sei denn du meinst was anderes.

„Extrem viel weniger skills, kaum noch vielfalt“
Welche Skills wurden denn entfernt, kenne keine? Auch am Ende gabs immer noch die 1000 Skills.

Oder redest du von GW2?
dann solltest du das in den Beitrag schreiben, sonst versteht man den falsch

„Diese Patchwelle folgte durch Arena Net als NCSoft Goodbye sagte.“
Äh, NC Soft hat hallo gesagt, die haben Anet zu der Zeit übernommen, da hast du wohl grad was verwechselt.

Patrick Seitz

Die Dinge die wegfielen da spreche ich bereits von GW2 😉

Osiris

Wenn es kein WoW gegeben hätte
Wäre Destiny dann anders bzw überhaupt gäbe es überhaupt einen Raid????

Marcel

Ich glaube Destiny und viele andere Games gäbe es dann heute nicht. Destiny, The Division usw. entstanden aus den Wunsch heraus, Shooter mit MMORPGs zu kombinieren. Wären MMORPGs durch WoW nie massentauglich geworden, wäre sicher niemand auf diese Idee gekommen.

Tronic48

und was ist mit den MMOs vor WOW, z.b….DAOC, das auch heute noch mit ABO läuft, Hersteller hätten sich dann nich an den anderen MMOs orientiert, oder wie, man ihr redet vieleiucht nen Müll, sag doch gleich ohne WOW gäbe es heute keine PC Spiele, ohne Worte

Frystrike

Was ist denn eigentlich mit dir los? Sag doch einfach, dass dir WoW nicht gefällt, musst ja die Meinungen von anderen nicht als Müll bezeichnen. Es geht hier um was wäre wenn und Vorstellungen. Wenn du meinst das irgendein Hinterbänkler, Nieschen MMO die Welt beflügelt hätte OK aber lass doch die anderen auch ihre Ideen und Meinungen haben. Denn WoW ist erfolgreicher und bekannter als die Spiele die du bisher aufgezählt hast…

Mandrake

Everquest 2 kam glaube damals fast zeitgleich mit wow raus, scheiterte aber leider an den damaligen Hardwareanforderungen. Wow hat durch die Hintergrundstory und der „besseren“ Engine die besseren Karten gezogen. Wäre wow nicht gewesen, würde das mmorpg Genre Meiner Meinung nach mehr auf den Gruppenfokus gerichtet sein, WoW hat viel durch die Casualisierung zerstört die andere mmos als Maßstab genommen haben.

Longard

Falsch. Am Anfang war WoW alles, aber bestimmt nicht Casual. Das kam erst später weil Blizz gesehen hat das man mit der Casual-Schiene mehr Spieler anspricht, denn zu diesem Zeitpunkt wurde das MMORPG Genre immer beliebter. Blizzard hat nicht von Anfang an ein Casual MMORPG auf den Markt geschmissen, sie haben sich (leider) an dem Markt, bzw die Wünsche des Marktes angepasst.

N0ma

Du verwechselst da evtl was. Am Anfang waren die Gegner schwer, richtig, aber das Skillsystem passte schon immer auf die Rückseite einer Briefmarke. Die schwere der Gegner hat man nun mittlerweile auch ausgemerzt 😉

Longard

Nunja, ich rede ja nicht nur von der Schwierigkeit her, sondern z.b. auch von der Komfortfunktionen. Casual war auch damals was ganz anderes als das.

IchhassePvP

Gemessen an den meisten damaligen MMO´s war WoW aus ein paar Gründen schon „casual“, nämlich die deutlich kürze Leveldauer, die Möglichkeit jede Klasse und jeden Spec solo zu Leveln und keinerlei EP-Abzüge und/oder Ausrüstungsverlust durch den Pixeltod zu haben.

Dass WoW bis mindestens einschließlich Burning Crusade nicht derart „ver-casualisiert“ war wie es heute der Fall ist bestreite ich sicherlich nicht, nur gemessen am damaligen Standard war es sehr wohl deutlich mehr „casual“.

Auch wenn das aus heutiger Sicht fast schon falsch klingt zu sagen WoW wäre damals „casual“ gewesen.

DrBuhmann

Vollkommen richtig. Am damaligen Standard war WoW für casuals mit ausgelegt.
WoW hat diesen Fokus nie verloren und passt das Spiel an dem heutigen Standard von „Casuals“ an.

Corbenian

„die Möglichkeit jede Klasse und jeden Spec solo zu Leveln“

Haben wir das gleiche Vanilla gespielt? Als Heilig-Priester, Heilig-Paladin oder Gleichgewichts-Druide konnte man leven vergessen – oder eben mit riesigen Nachteilen. „Mal eben“ umspeccen ging damals auch nicht, da es einen finanziell in den Ruin gerissen hat. In großen Gilden wurde man entweder beim leveln „durchgezogen“ oder das Umspeccen wurde aus der Gildenkasse bezahlt.

IchhassePvP

Manchen Spec mit „Nachteilen“ zu Leveln, oder eben eine deutlich zähere Levelphase zu haben als mit anderen Specs schließt die Möglichkeit noch lange nicht aus, dass es eben auch solo möglich war jeden Spec und jede Klasse solo zu Leveln.

Zwischen aufwändiger, zäher, langwieriger etc. und unmöglich liegen Welten!

Corbenian

Dann ist mir kein Spiel bekannt, wo mir meine Skillung das Leveln verwehrt – ergo sind alle Spiele „casual“?

IchhassePvP

Dann muss ich annehmen dass du nur „casual“ MMO´s gespielt hast, wenn dir keine MMO´s bekannt sind in denen man eben nicht solo Leveln konnte.

Corbenian

Beispiele?

Mandrake

Dark Age of Camelot, die Magier Klassen. Ohne Gruppe ging der Mob auf dich los und hat deine Spells permanent unterbrochen. Ohne jemanden der den Mob von dir weghält war das nahezu unmöglich nen Magier zu spielen. Bis auf in Par Ausnahmen wie der Kabbalist.

Corbenian

Also war es in der Gruppe doch möglich zu leveln. Also widersprichst du der oben genannten Definition.

In Vanilla konntest du questen und leveln als Heilig-Priester solo auch vergessen – das Argument galt aber bei mir nicht, ergo gilt es für DAoC auch nicht 😉 Man kann Regeln nun ja nicht immer so anpassen, nur um WoW schlecht zu reden.

Cortyn

Hallo, du hattest als Heilig-Priester mit „Inneres Feuer“ einen supertollen Buff auf die Angriffskraft. Du konntest alles mit deinem Streitkolben wegknüppeln 😀

Mandrake

Du darfst ncht vergessen das für viele am Anfang von WoW das System so wie es Blizzard gemacht hat völlig neu war, auch wenn in classic die meisten Bosse tank and spank waren, war es für viele Neuland. Was heute als „schwer“ bezeichnet wird, ist meistens nur die unwissenheit der Spieler damals, WoW war nie schwer….WoW war am anfang total grind lastig, siehe Epicmount… .

Was heute als Nostalgie, und früher war alleas besser und schwerer und geiler bezeichnet wird ist glaube ich ein verklärter Blick auf die damalige Zeit das das System und Spielprinzip, so wie es Blizzard gemacht hat, fast völliges Neuland war + das Franchise Warcraft was viele Leute die vorher garnichts mit MMORPGS zu tun hatten anlockte.

Kendrick Young

Naja habe auch genügend große mmo´s vor WoW gespielt, z.b. Lineage2, das damals mit ihren recht großen asia markt schon 3 millionen user hatte.

ich mein WoW ist in seinen grund elementen wie es enstanden ist kein Spiel was irgendwie die großen features hatte. Daher denk ich wäre da sicherlich jemand anders in die sparte gegangen.

Ist mir aber auch wurscht, ff14 🙂 hat auch extrem viele Spieler und ist ein tolles mmorpg

Bamux

Ich habe Everquest lange vor WoW gespielt kann mir also eine bessere Welt ohne WoW gut vorstellen 😉

Micro_Cuts

Man könnte sich ja auch mal die Frage stellen wie WoW heute ohne die anderen MMOs aussehen würde? 😉

Da sich Blizz ja schon seit einer ganzen Weile von anderen „inspirieren“ lässt.

Koronus

Ich denke MMORPGs wären tot allerdings gäbe es wohl nicht diese F2P Manier. Die wenigen vorhandenen wären Bochschwere Nischenspiele.

Dake

Everquest 2 hätte viel erfolgreicher sein können. Auch wäre Warhammer Online nicht so eine billige WoW Kopie gewesen.
Ich denke ohne WoW hätten wir zwar weniger aber dafür noch richtige Mmorpgs auf dem Markt.

(bitte Kommentar nicht löschen)

Cortyn

Die Forderung, den Kommentar nicht zu löschen, bringt nichts. Nur der Inhalt entscheidet darüber ^.~

Rudi Loca

Richtige MMORPGS kann es auch mit WoW geben leider trauen sich die Entwickler nicht,stattdessen kommt nur billiger Asia Schrott hier rüber.

IchhassePvP

Dann frag mal lange und eingefleischte EQ Spieler was sie von EQ2 gehalten haben als es erschien.
Erschwerend hinzu kam die aus meiner Sicht völlig versaute Steuerung.

IchhassePvP

„Eine leistungsstärkere Engine, bessere Grafik und ein moderneres Kampfsystem sollten leicht überzeugen können.“
Graphik ist für mich grundsätzlich völlig sekundär, wenn es halbwegs ansehnlich aussieht. Wenn man Tab-Target-Kampfsysteme mag und actionlastigere oder aktivere Kampfsysteme eben nicht mag, dann wird man sich kaum davon sonderlich begeistert zeigen.
“ Allerdings scheiterten die meisten Spiele daran, dass sie schlicht nicht die Fülle an Inhalten und den Feinschliff hatten.“
Naja, der Maßstab bei einem neuen MMO muss eben Classic-WoW sein, alles was danach kam sollte man der Fairness wegen völlig unbeachtet lassen. Aber wenn ich da z.B. an einen der WoW-Klone schlechthin denke, nämlich RIFT, dann muss man festhalten dass Blizzard es in 2005 und 2006 eben schaffte zeitnah Content nachzureichen, was im Fall von RIFT sehr viel länger dauerte, nicht zuletzt daran ist RIFT in meinen Augen gescheitert.
„Mit jedem vergangenem Jahr wurde WoW nicht nur älter, sondern auch – rein von den objektiv messbaren Kriterien her – besser. Die Hürde wurde größer.“
Naja, seit spätestens Cataclysm und aller, aller spätestens MoP liegt die Latte nicht mehr annähernd so hoch, nur kommt seitdem ja nahezu ausschließlich nur noch Asia-Müll, welcher vorsichtig formuliert im Westen nicht nur Freunde besitzt.
„Spiele wie “ Herr der Ringe Online“, „Aion“ aber auch TERA oder Star Wars: The Old Republic“
Aion war zu seinem Release ein übler unfertiger Asia-Grinder, dass man nicht selten zwingend Mobs grinden musste da man keine Quests mehr hatte, sorry aber sowas ist der letzte Dreck ohne jeden Qualitätsanspruch!
LotRO hatte im Vergleich mit WoW insbesondere mit den internationalen Servern zu kämpfen, was schon für viele ein Ausschlusskriterium darstellte.
TERA hat eines der aktivsten Kampfsysteme welches man bis dahin kannte, was ebenfalls viele Leute von vornherein abschreckt.
Und SWtoR hatte massive Mangelerscheinungen was den Endcotent betraf, keine Ahnung ob das heute besser geworden ist.

Unter dem Strich sind diese Games einfach an ihrer eigenen Qualität und Quantität gnadenlos gescheitert!
WoW bekam ja schon 1 Monat nach EU-Release den ersten Dungeon nachgereicht, wozu andere Studios 6 Monate oder teils 1 Jahr brauchen und in manchen Fällen noch länger brauchen.
Es war nicht nur der angeblich perfekte Zeitpunkt der den Erfolg von WoW begründete, sondern auch insgesamt die Qualität und Quantität die die Spreu vom Weizen trennte seinerzeit.
Wenn man sich mal die Latte an Content-Updates von EQ anschaut, dann sieht man hier vergleichbares.
Welches Entwicklerstudio es schafft da mitzuhalten und nicht schon frühzeitig einbricht wird auch heute noch ein sehr, sehr erfolgreiches MMO unterhalten können!

Thomwor

„Es war nicht nur der angeblich perfekte Zeitpunkt der den Erfolg von WoW
begründete, sondern auch insgesamt die Qualität und Quantität die die
Spreu vom Weizen trennte seinerzeit.“ Also das kann ich nicht unterschreiben. WoW ist unfertig veröffentlicht worden. Über ein halbes Jahr gab es Probleme ohne Ende. Doch die Community war da noch bereit darüber hinweg zu sehen, denn es gab nicht so richtig was vergleichbares. Ich hab heute in meinem Schrank wieder das T-Shirt entdeckt, dass die Situtation in der man sich nach Release befunden hat am besten wieder gibt. „Eigentlich wäre ich gar nicht hier, aber die Server sind down.“ Und das waren sie oft.

Passiert heute sowas einem anderen Spiel, springen alle in null komma nichts wieder ab. Sowas kann sich heute keiner mehr leisten. Wieviele Horden von Spielern gibt es mittlerweile die nicht mal verstehen was eine Beta ist und sich, wenn sie einen Zugang erhalten darüber beschweren wieviele Fehler das Spiel hat und es mit Bewertungen nieder machen.

Die Zeit und Akzeptanz hat sich geändert. Das ist mit ein Problem dem sich die Studios stellen müssen. Damals hatte Blizzard einfach Glück, dass die Spieler noch Leidensfähig waren.

IchhassePvP

Wenn ich da an die technischen Probleme und die über Stunden unerreichbaren Server im Fall von GTA V Online denke, welche es Monate nach dem PC Release noch gab und dennoch den Erfolg des Spiels sehe, dann können technische Probleme offensichtlich auch heute noch ihre Akzeptanz finden.

Thomwor

Ich finde das es viele Nachfolger einfach falsch gemacht haben und es immer noch tun. MMO steht für mich dafür, dass ich anderen Spielern in der Welt begegne und möglichst vielen und nicht nur in irgendeiner Hauptstadt.
Ich bin durch WoW zum Sparte der MMOs gekommen und hab danach ettliche gespielt. Gerade die Aussage „Irrtümlicherweise sollte man meinen, dass neuere MMORPGs es leichter
hätten, sich gegen WoW durchzusetzen. Eine leistungsstärkere Engine,
bessere Grafik und ein moderneres Kampfsystem sollten leicht überzeugen
können.“ damit hat es der eine oder andere versucht. Doch höhere Grafik steht in den meisten Fällen dem Gedanken MMO im Weg. SWTOR, wir haben versucht uns zu einem ServerPVP zu treffen. Organisiert im kleinen und uns mit 18 Streitern der Republik und 20 des Imperium getroffen zum gegenseitigen vermöbeln. Ende vom Lied, als sich die ersten etwa 10vs10 eingefunden hatten, hatten 50% der Leute schon Standbilder und nichts ging mehr. Mega Grafik aber nicht ausgelegt für MMO.

Ich fand Wildstar hatte die größten Chancen, aber ist mit dem Prinzip es hauptsächlich für den HardCoreGamer zu programmieren gescheitert. Man lebt nunmal heute vom Cassual Spieler und der Masse, auch dann kann man Nischen schaffen um die geringe Anzahl an HardcoreGamern zu befriedigen. So wie es WoW schafft mit den Mythic Raids, die für ein paar Wochen den Bedarf derjenigen befriedigen.

Patrick Seitz

Mich hat der Grafikstil, als hätte man irgendwelche Hardcoredrogen konsumiert zu sehr abgeschreckt. Dagegen ist der WoW Comicstil glatt hubsch und auch diese gefällt mir überhaupt nicht….

Soldier224

Habe ich es falsch in Erinnerung? Das Neverwinter Nights Spiel war doch nie ein MMorpg und sollte es nie sein?

Andy Boultgen

Nicht neverwinter nights sondern Neverwinter online(NWO)

Soldier224

Im Artikel wurde Neverwinter Nights genannt und geschrieben dass es vor WoW erschien. Daher kann Neverwinter Online wohl nicht gemeint sein. Das erschien zudem lange nach WoW erst.

Andy Boultgen

Ohh ja da steht doch tatsächlich Neverwinter Nights lol

Gerd Schuhmann

Also ein MMORPG war es nicht, aber es hatte ausgeprägte Multiplayer-Funktionen.

Das ging so in die Richtung Online-Spiel. Man sollte eigentlich wie Dungeons and Dragons auf dem Rechner spielen können – mit einem Spieleiter.

Soldier224

Naja dennoch fühlt es sich in dem Artikel Fehlplatziert an. Sonst müsste man ja auch Diablo 2 als eine Art Vorläufer von MMO´s bewerten und noch einige andere Spiele.

KohleStrahltNicht

Ich denke das Everquest 2 sich durchgesetzt hätte , da Everquest 1 damals der Platzhirsch war.
WoW und EQ2 sind sich ja sehr ähnlich.
Leider ist EQ2 heutzutage mit Highendhardware gerade eben so ruckelfrei spielbar.
Leider ist sich WoW seit WotLK nicht teeu geblieben , was aber EQ2 geschafft hat.
Das sogar mit jährlichen Erweiterungen.

IchhassePvP

EQ2 hatte in meinen Augen ein sehr, sehr großes Problem, nämlich die katastrophale Steuerung.
Ebenfalls wurde es von der Community seines Vorgängers geradezu in der Luft zerrissen, weil es eben einige Dinge völlig anders machte. Stichwort „Casualisierung“.

Mandrake

Everquest 2 kam glaube damals fast zeitgleich mit wow raus, scheiterte aber leider an den damaligen Hardwareanforderungen. Wow hat durch die Hintergrundstory und der „besseren“ Engine die besseren Karten gezogen. Wäre wow nicht gewesen, würde das mmorpg Genre Meiner Meinung nach mehr auf den Gruppenfokus gerichtet sein, WoW hat viel durch die Casualisierung zerstört die andere mmos als Maßstab genommen haben.

Longard

Falsch. Am Anfang war WoW alles, aber bestimmt nicht Casual. Das kam erst später weil Blizz gesehen hat das man mit der Casual-Schiene mehr Spieler anspricht, denn zu diesem Zeitpunkt wurde das MMORPG Genre immer beliebter. Blizzard hat nicht von Anfang an ein Casual MMORPG auf den Markt geschmissen, sie haben sich (leider) an dem Markt, bzw die Wünsche des Marktes angepasst.

N0ma

Du verwechselst da evtl was. Am Anfang waren die Gegner schwer, richtig, aber das Skillsystem passte schon immer auf die Rückseite einer Briefmarke. Die schwere der Gegner hat man nun mittlerweile auch ausgemerzt 😉

Longard

Nunja, ich rede ja nicht nur von der Schwierigkeit her, sondern z.b. auch von der Komfortfunktionen. Casual war auch damals was ganz anderes als das.

IchhassePvP

Gemessen an den meisten damaligen MMO´s war WoW aus ein paar Gründen schon „casual“, nämlich die deutlich kürze Leveldauer, die Möglichkeit jede Klasse und jeden Spec solo zu Leveln und keinerlei EP-Abzüge und/oder Ausrüstungsverlust durch den Pixeltod zu haben.

Dass WoW bis mindestens einschließlich Burning Crusade nicht derart „ver-casualisiert“ war wie es heute der Fall ist bestreite ich sicherlich nicht, nur gemessen am damaligen Standard war es sehr wohl deutlich mehr „casual“.

Auch wenn das aus heutiger Sicht fast schon falsch klingt zu sagen WoW wäre damals „casual“ gewesen.

DrBuhmann

Vollkommen richtig. Am damaligen Standard war WoW für casuals mit ausgelegt.
WoW hat diesen Fokus nie verloren und passt das Spiel an dem heutigen Standard von „Casuals“ an.

Corbenian

„die Möglichkeit jede Klasse und jeden Spec solo zu Leveln“

Haben wir das gleiche Vanilla gespielt? Als Heilig-Priester, Heilig-Paladin oder Gleichgewichts-Druide konnte man leven vergessen – oder eben mit riesigen Nachteilen. „Mal eben“ umspeccen ging damals auch nicht, da es einen finanziell in den Ruin gerissen hat. In großen Gilden wurde man entweder beim leveln „durchgezogen“ oder das Umspeccen wurde aus der Gildenkasse bezahlt.

Mandrake

Du darfst ncht vergessen das für viele am Anfang von WoW das System so wie es Blizzard gemacht hat völlig neu war, auch wenn in classic die meisten Bosse tank and spank waren, war es für viele Neuland. Was heute als „schwer“ bezeichnet wird, ist meistens nur die unwissenheit der Spieler damals, WoW war nie schwer….WoW war am anfang total grind lastig, siehe Epicmount… .

Was heute als Nostalgie, und früher war alleas besser und schwerer und geiler bezeichnet wird ist glaube ich ein verklärter Blick auf die damalige Zeit das das System und Spielprinzip, so wie es Blizzard gemacht hat, fast völliges Neuland war + das Franchise Warcraft was viele Leute die vorher garnichts mit MMORPGS zu tun hatten anlockte.

Kendrick Young

Naja habe auch genügend große mmo´s vor WoW gespielt, z.b. Lineage2, das damals mit ihren recht großen asia markt schon 3 millionen user hatte.

ich mein WoW ist in seinen grund elementen wie es enstanden ist kein Spiel was irgendwie die großen features hatte. Daher denk ich wäre da sicherlich jemand anders in die sparte gegangen.

Ist mir aber auch wurscht, ff14 🙂 hat auch extrem viele Spieler und ist ein tolles mmorpg

Bamux

Ich habe Everquest lange vor WoW gespielt kann mir also eine bessere Welt ohne WoW gut vorstellen 😉

Micro_Cuts

Man könnte sich ja auch mal die Frage stellen wie WoW heute ohne die anderen MMOs aussehen würde? 😉

Da sich Blizz ja schon seit einer ganzen Weile von anderen „inspirieren“ lässt.

Koronus

Ich denke MMORPGs wären tot allerdings gäbe es wohl nicht diese F2P Manier. Die wenigen vorhandenen wären Bochschwere Nischenspiele.

Dake

Everquest 2 hätte viel erfolgreicher sein können. Auch wäre Warhammer Online nicht so eine billige WoW Kopie gewesen.
Ich denke ohne WoW hätten wir zwar weniger aber dafür noch richtige Mmorpgs auf dem Markt.

(bitte Kommentar nicht löschen)

Cortyn

Die Forderung, den Kommentar nicht zu löschen, bringt nichts. Nur der Inhalt entscheidet darüber ^.~

Rudi Loca

Richtige MMORPGS kann es auch mit WoW geben leider trauen sich die Entwickler nicht,stattdessen kommt nur billiger Asia Schrott hier rüber.

IchhassePvP

Dann frag mal lange und eingefleischte EQ Spieler was sie von EQ2 gehalten haben als es erschien.
Erschwerend hinzu kam die aus meiner Sicht völlig versaute Steuerung.

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