Platz 1: Yasha
Auch wenn Yasha erst im Finale der ersten Staffel auf die Mighty Nein trifft, kann man sie trotzdem bereits zum Teil des Teams zuordnen, auch wenn Zuschauer noch nicht wissen könnten, welche Rolle sie tatsächlich spielt. Sie ist nämlich bereits im Intro der Serie zu sehen, wo sie Seite an Seite mit den anderen Verbündeten der Truppe sich für den Kampf wappnet.
Yasha ist eine absolute Maschine. Als Barbarin konnte sie in verschiedenen Szenen der ersten Staffel beweisen, wieso die Gerüchte rund um den ihr gegebenen Titel „Orphan Maker” („Waisen-Macher”) für solche Angst in der Bevölkerung sorgen.
Egal wie viele Leute sich ihr entgegengestürzt haben, kein einziger konnte Yasha ein Haar krümmen und überlebte auch nicht lange genug, um von der Begegnung zu berichten.
Yasha ist jedoch auch nicht ohne Fehler oder Schwächen. In ihren Szenen wird deutlich, dass auch sie – ähnlich wie Fjord und Molly – von etwas anderem angetrieben oder gesteuert wird, das ihre Gefühle manipuliert und sie dazu bringt, die stoische Killermaschine zu sein.
Doch das macht Yasha in meinen Augen umso stärker. Ganz am Ende der ersten Staffel sieht man, wie verzweifelt Yasha ist, als ihre Verbindung für einen Moment unterbrochen wird, und wie bereit sie ist, um Hilfe zu bitten. Und das ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen, dass noch mehr hinter der gruseligen Frau mit dem Titel „Orphan Maker” steckt.
Das waren alle Mitglieder aus The Mighty Nein, wenn man sie nach ihrer Stärke ranken müsste. Ginge es rein um Persönlichkeit oder Charme, hätte jeder auf eine eigene Art den ersten Platz verdient. Die erste Staffel von The Mighty Nein ist noch gar nicht so lange vorbei und trotzdem wurde bereits die freudige Nachricht verkündet, dass man auf die zweite Staffel gar nicht so lange warten muss: Kaum ist das Finale der ersten Staffel von „The Mighty Nein“ erschienen, verrät Critical Role erste Infos zu Staffel 2

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Ich frage mich immer, warum die Männer den Frauen immer die schweren Arbeiten abnehmen sollen. Schaut man sich die Figuren in Mighty Nein so an, dann sind diese wahnsinnig starken und auch breiten Gestalten meist weiblich, “haarscharf”am realen Leben vorbei… Die Story eigentlich ist interessant, die Wahl und Darstellung des Personals dagegen fast schon sexistisch abwertend. Würde die Serie die Figuren genau andersherum zeichnen, also die tollen starken Frauen, gegen genauso tolle, starke und breite Männer tauschen, bei ansonsten gleicher Handlung, es ginge ein Aufschrei durch die “gebildete” Kritikerinnen-Schar, von wegen Diskriminierung des weiblichen Geschlechts, und anschließend soll der Mann dann wieder den Bierkasten aus dem “Lastenrad” holen.
Ich finde die Darstellung der Charaktere egal welchen Geschlechtes in The Mighty Nein ziemlich divers. Du hast muskulöse Charaktere, schlankere Charaktere, bis hin zu einem Goblinmädchen. Die stärkste von ihnen, Yasha, ist halt eine Barbarin. Das ergibt meiner Meinung nach Sinn, dass sie dementsprechend auch so aussieht, wie sie es tut. Und Fjord ist trotz seiner Klasse auch echt muskulös dargestellt, also wird hier kein Geschlecht runtergemacht, ganz im Gegenteil. Stärke in The Mighty Nein bezieht sich nicht (nur) auf körperliche Stärke, sondern auch besonders auf ihre Talente und emotionale Stärke, die in der Gruppe eine wichtige Rolle spielen.