Totenbeschwörer: Diablo 2 vs. Diablo 3 – der Vergleich

Den Totenbeschwörer kennen viele von Euch bereits aus Diablo 2. Jetzt gibt es den Necro auch in Diablo 3. Welcher ist besser?

Einen Totenbeschwörer konnte man bereits in Blizzards letztem Teil der Hack and Slay-Serie zocken. In Diablo 2 gab es den Necro allerdings in anderer Form, als den neuen Totenbeschwörer in Diablo 3, der vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde.

Wir zeigen Euch, worin sich die “alte” und “neue” Version des Diablo Totenbeschwörers unterscheiden. Was konnte der alte besser? Wo liegt der neue vorne?

Totenbeschwörer aus Diablo 2 und Diablo 3 im Vergleich

In diesem Vergleich gehen wir auf einige Unterschiede der beiden Totenbeschwörer ein. Was hat “der neue” vom Original übernommen? War der alte Necromancer besser, ist der neue ein würdiger Nachfolger?

Speziell gehen wir hier auf die Pets und Begleiter ein, die Ihr als Totenbeschwörer zu Eurer Armee zählen könnt. Aber auch in Flüchen und Knochen-Fähigkeiten unterscheiden sich die beiden Varianten des Necros.

Minions / Pets – Welche halten länger?

Skelette beschwören

  • Diablo 2
    • Mit “Skelett Beleben” kann der Necro ein Skelett aus einer gegnerischen Leiche beschwören, das an seiner Seite kämpft. Aufgrund von Lag-Problemen wurde das Limit der Skelette auf 8 reduziert.
  • Diablo 3
    • “Skelette befehligen” erschafft eine Gruppe von bis zu 7 Skeletten. Diese müssen allerdings nicht aus Leichen beschworen werden, sondern entstehen automatisch an Eurer Seite. Mit der Fähigkeit könnt Ihr steuern, welches Ziel die Skelette angreifen sollen. Mit einer speziellen Rune könnt Ihr diese Fähigkeit noch verstärken.

Fazit: Der Vorteil liegt hier beim neuen Totenbeschwörer, der zwar nur 7 Skelette steuern kann, dafür aber die Kontrolle über sie hat und keine Leichen dafür benötigt.

Golem-Begleiter

  • Diablo 2
    • In D2 gibt es den Ton-Golem, den Feuer-Golem, den Eisen-Golem und den Blut-Golem. Der Eisen-Golem wird aus einem Ausrüstungs-Gegenstand hergestellt und übernimmt dessen Attribute. Dadurch habt Ihr zwar ein Item verloren, habt aber einen einzigartigen Golem-Begleiter.
  • Diablo 3
    • Der neue Totenbeschwörer hat nur einen Blut-Golem, der allerdings fünf unterschiedliche Runen hat. Ihr müsst für den neuen Golem kein Item zerstören, sondern wählt durch die Runen, welche Effekte der Begleiter haben soll.

Fazit: Hätte man die Eisen-Golem-Mechanik aus Diablo 2 mit ins aktuelle Spiel genommen, hätten wir eine weitere coole Mechanik. Mögliche Balance-Probleme oder die Abneigung der Entwickler, dass man dafür Gegenstände zerstört, könnte Argumente gegen diese Mechanik sein. Schade!

Diablo 3 Screenshot Necro 13

Skelettmagier

  • Diablo 2
    • Mit “Skelettmagier Beleben” könnt Ihr aus dem Kadaver eines Gegners einen Skelettmagier beleben, der einen zufälligen Elementarangriff beherrscht. Diese Skelette bleiben so lange Eure Begleiter, bis sie sterben. Ein Zeitlimit gibt es nicht.
  • Diablo 3
    • Auch hier könnt Ihr einen Skelettmagier erwecken, benötigt dafür aber keinen Kadaver. Der Magier hält nur für 6 Sekunden und Ihr könnt maximal 10 davon gleichzeitig beschwören.

Fazit: Zwar sind die Skelettmagier in Diablo 3 mit ihren Runen stärker, dafür halten sie nur wenige Sekunden und Ihr müsst immer wieder die Beschwörungs-Taste drücken, um sie als “Pets” bei Euch zu haben. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile – Einen klaren Gewinner können wir nicht feststellen.

Wiederbeleben

  • Diablo 2
    • Beim Ursprungs-Totenbeschwörer hält ein wiederbelebter Gefährte für bis zu 3 Minuten, wenn er denn so lange überlebt. Bis zu 25 wiederbelebte Gefährten können gleichzeitig aktiv sein. Hier könnt Ihr speziell auswählen, welche Kreaturen Ihr wiederbeleben wollt und habt starken Einfluss auf Eure Armee der Wiederbelebten.
  • Diablo 3
    • Der neue Totenbeschwörer kann maximal 10 wiederbelebte Pets führen, die bis zu 15 Sekunden aktiv sind (Auch hier kann die Dauer durch Gegenstände oder Runen erhöht werden). Mit der Fegefeuer-Rune verwandeln sich die Diener nach den 15 Sekunden wieder in Leichen, die Ihr wiederbeleben könnt. So könnt Ihr sie theoretisch permanent bei Euch führen.

Fazit: Wir bevorzugen die Wiederbelebung aus Diablo 2, denn dort hattet Ihr mehr Einfluss auf die wiederbelebten Pets. In Diablo 3 werden zufällige Ziele in einem bestimmten Radius belebt.

Knochenrüstungen

  • Diablo 2
    • Die “Knochenrüstung” umkreist den alten Necro und kann dadurch einen Teil seines erlittenen physischen Schadens abfangen. Das sieht nicht nur cool aus, sondern ist auch effektiv.
  • Diablo 3
    • Die neue “Knochenrüstung” hat eigentlich nur den Namen der alten übernommen. Optisch ist sie eine richtige Rüstung aus Knochen, die Euch Schadensreduktion bufft. Durch das Inarius-Set könnt Ihr eine Version der Knochenrüstung bekommen, die optisch der umkreisenden Rüstung aus D2 ähnelt.
Diablo 3 Knochenrüstung

Kadaver Explosionen

  • Diablo 2
    • Bereits in der ursprünglichen Version ist die Kadaver Explosion lustig und macht Spaß, wenn man sie einsetzt. Es explodiert die jeweils anvisierte Leiche.
  • Diablo 3
    • In Diablo 3 wird der angesprochene Spaß noch weiter ausgebaut. Hierbei explodieren allerdings sämtliche Kadaver in einem Zielgebiet.

Fazit: Durch die vielen Explosionen, die gleichzeitig stattfinden macht uns die Kadaver Explosion in D3 mehr Spaß und ist unser Gewinner. Leider ist die Fähigkeit aktuell nicht so stark, wie wir sie gerne hätten.

Knochengefängnis

  • Diablo 2
    • Das Knochengefängnis in Diablo 2 kann Gegner in einen Bereich zwingen, aus dem sie sich freikämpfen müssen. Dadurch könnt Ihr nervige Feinde auf Abstand halten
  • Diablo 3
    • Der neue Necro hat diesen Skill leider nur abgewandelt als passive Fähigkeit, die eine 30% Chance hat, einen Gegner für 3 Sekunden gefangen zu halten. Gegner müssen sich nicht daraus freikämpfen, sondern werden nur kurz an Ort und Stelle festgehalten.

Fazit: Die Fähigkeit aus Diablo 2 gefällt uns deutlich besser, weil man Kontrolle darüber hatte und der Skill sich viel stärker auf das Spielgeschehen auswirkte.

Eiserne Jungfrau – Kann Diablo 3 mithalten?

  • Diablo 2
    • Iron Maiden ist nicht nur eine tolle Kapelle, sondern auch einer der bekanntesten Flüche des D2 Necromancers. Wird ein Gegner mit diesem Fluch belegt, wird jeder von ihm gewirkte Schaden auf ihn selbst reflektiert.
  • Diablo 3
    • Der neue Totenbeschwörer hat diesen coolen Fluch leider nicht. Einen “ähnlichen” Effekt hat die passive Fähigkeit “Verbotene Schöpfung”, bei der Diener einen Prozentsatz Eures Dornenschadens verursachen.

Fazit: Der klare Gewinner ist hier der alte Totenbeschwörer. Durch Iron Maiden hattet Ihr mehr Kontrolle über den reflektierten Schaden, der in D3 nun von den Begleitern abhängig ist.

Weitere Unterschiede – Neue Skills beim Necro in D3

In einem Video erklärt Youtuber Rhykker diese und weitere Unterschiede zwischen dem Totenbeschwörer aus Diablo 2 und Diablo 3. Er geht dabei auch auf die neuen Skills wie die Armee der Toten oder Blutige Pfade ein.

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Habt Ihr den alten Totenbeschwörer gespielt und konntet ihn mit dem neuen aus Diablo 3 vergleichen? Welcher gefällt Euch besser?


Aktuell könnt Ihr den Totenbeschwörer kostenlos in Diablo 3 ausprobieren – Hier erfahrt Ihr, wie das geht

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4 Kommentare
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Lilith

Jeder der den alten beschwörer kennt und den neuen muss zum Entschluss kommen das der alte besser ist.

Wer auch immer den neuen Designt hat gehört gefeuert. Alle Sets nutzlos bis auf eines womit 95% aller beschwörer spielen, ich auch. Das seuchenset soll laut Blizz Aussage ja das gewesen sein womit man Speed runs Macht und was ist damit? Kein Mensch rennt damit rum und nun müssen sie es schon reworken! Gute Arbeit blizz..

Der laden geht immer mehr den bach runter. Noch mehr lieblose Legendarys bitte! Noch mehr unnütze Sets bitte! Noch mehr urururur ALT Items bitte und noch mehr Designer bitte die keine Ahnung haben wie man eine klasse aus D2 RICHTIG nach D3 importiert.

flummflumm

Also ich z.B laufe nicht mit dem Set rum was eigentlich alle benutzen, finde man muss sich einfach ein bisschen selbst in die Sets reinleben und das beste rausholen. Die meisten schauen einfach auf irgendwelchen Guide Seiten und sagen ja das ist das bestes und ende, sie probieren überhaupt nicht andere Sets aus.

Laiken

ich kann mich auch nicht beschweren, spiele auch nicht nur Inarius sondern probiere gerade durch. Gut, das rakhmas set ist leider relativ nutzlos, was ich echt schade finde, da ich wirklich gerne mit einer Pet-Armee spiele, aber mit den anderen bin ich zumindest schon Solo bis 75 gekommen. Was meiner Meinung nach definitiv NICHT nutzlos ist, wenn ich da mal so manch andere Sets wie zB beim Kreuzritter anschaue.
Ich finde eher, dass Inarius viel zu overpowered ist. Es reicht Set und Waffe haben, Aquila im Cube und schon schafft man locker die 75er+ Solo. DAS sollte nicht als Vergleich genommen werden, sondern wenn überhaupt generft.

cortees

Auch mit Rathmas lässt es sich weit über 80 spielen – allerdings ist der Aufwand dafür recht groß – Mages musst praktisch durchcasten, Jesseths Bonus muss immer aktiv sein, es sollte möglichst alles mit Altern verflucht werden, zwischendurch sollt einem auch die Essenz nicht ausgehn – unbeschwertes durchschnetzeln geht dann noch etwas anders ;P

Edit: Wenn jemand Summoner spielen will, würd dieser Person gegenwärtig ganz klar TragOuls-Set empfehlen … etwas irritierend, aber was will man machen ^^

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