Destiny: Rift im Eisenbanner spaltet Community

Beim MMO-Shooter Destiny sorgt das neue Eisenbanner für Zündstoff. Während die einen den Modus Rift lieben, stört er die anderen gewaltig.

Eisenbanner ist das monatliche PvP-Event von Destiny. Lange Zeit war es für Solo-Spieler die beste Möglichkeit, um an starke Ausrüstung zu kommen. Denn man kann sich auch zu den „hohen Belohnungen“ sterben. Auch für Niederlage erhält man Münzen, die man nach einem Sieg gegen Rufpunkte tauschen kann.

Im ersten Jahr war man bei Bungie noch konservativ mit dem Eisenbanner, das fand im Modus Kontrolle statt, das ist so der Standard-PvP-Modus von Destiny. In Jahr 2 experimentiert man aber und lässt das Eisenbanner nun im American-Football-Modus von Destiny, im „Rift,“ stattfinden. Das spaltet die Community.

Hier im Video von Planetdestiny finden sich einige Tipps, wie Ihr im Rift zurecht kommt:

Die Kritiker von Rift als Eisenbanner-Modus sagen

Die Kritiker am neuen Modus stört vor allem eins: Der ungewohnte Modus bevorzugt Teams, die kommunizieren können. Bei Rift geht es darum, einen Ball, den Spark, ins Zentrum der gegnerischen Basis zu tragen. Dafür ist Teamarbeit und Kommunikation entscheidend. Der „Runner“ braucht, wie im Football, seine Leute, die ihm Gegner aus dem Weg räumen, so dass er durchbrechen kann. Anderweitig wird er von der stehenden Defensive ruhmlos weggeballert.

Aber ist der Runner jetzt der Star und gibt die Taktik vor? Oder muss er sich seinen Leuten unterordnen und auf deren Aktionen reagieren? Alles nicht so einfach, wenn man sich nicht über Voice-Chat absprechen kann.

In den normalen Modi können Spieler solche „Kommunikationsnachteile“ oft durch Kartenkenntnis und taktisches Verständnis ausgleichen. Die grundlegenden Prinzipien von Kontrolle hat heute fast jeder verstanden.

Destiny-RiftFür Einzelspieler, die das Eisenbanner bisher nutzen, um an Gear heranzukommen, das es sonst nur im Team gab, ist es in dieser Woche also eine frustrierende Erfahrung, so oft auf der Verliererseite zu stehen.

Vor allem dem „Runner“ kommt im Modus Rift große Verantwortung zu. Wenn er ungeduldig spielt, zu oft in Gegner rennt, schlägt das rasch in Frustration für sein Team um. Er ist dann der Ego-Spieler, dem es nur um seine Stats geht. Er wird zum Sündenxur, ihm wird der schwarze Rahool untergeschob.

Die Befürworter von Rift als Eisenbanner-Modus sagen

Spieler, die sich über Rift freuen, sind meistens Team-Spieler. Die loben das Dynamische am Konzept und freuen sich, dass es Abwechslung gibt. Die Kämpfe seien schnell, spannend, machten Spaß. Es komme viel mehr auf Mobilität an im Vergleich zu sonst.

Besonders feiern sie spektakuläre Aktionen wie in diesem Video hier:

Wie steht Ihr zum neuen Modus? Lieber keine Experimente mehr? Oder öfter mal was Neues?


In diesem Artikel haben wir die Belohnungen des Eisenbanners aufgeführt:

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