Destiny: Die Rückkehr der Eisbrecher – Damit hat Bungie nicht gerechnet

Beim MMO-Shooter Destiny feiert das Scharfschützengewehr Eisbrecher ein Comeback. Das überrascht Bungie und war so nicht geplant.

Vor 2 Wochen kündigte Bungie an, dass man den Schmelztiegel aufmischen werde. In bestimmten Modi sollten die Spieler ohne „Spezialmunition“ starten. Das Ziel war klar: Die Prüfungen von Osiris sollten nicht länger ein reines Scharfschützen-Paradies sein wie in den letzten Wochen und Monaten.

Wenigstens die erste Runde sollte ohne Spezialmunition stattfinden.

Spieler umgehen Munitionsknappheit mit Jahr-1-Eisbrecher

Aber schon früh hatten Spieler einen Trick gefunden, um das zu umgehen. Sie verwendeten die Jahr-1-Waffe „Eisbrecher.“ Mit dem Scharfschützengewehr, das sich seine Munition selbst regeneriert, sind nach wenigen Sekunden Sniper-Schüsse möglich. Es muss nicht erst auf die Spezialmunition gewartet werden. Und so eine Eisbrecher-Kugel im Kopf ist noch immer tödlich. Gerade in Events wie „Scharlach Woche“, die keine Licht-Werte berücksichtigen, erweist sich das Ding als absolut tödlich und führt die ganze Änderung ad absurdum. Denn es kann immer noch fast von Beginn „gesnipet“ werden.

Tückisch: Spieler können mit der Eisbrecher oder anderen Waffen Munition regenerieren und sie dann mit einem anderen Scharfschützengewehr nutzen. Man fragt sich: Wenn Spieler diese Möglichkeit wenige Minuten, nachdem die Änderungen vorgestellt wurde, entdeckten, was hält Bungie davon?

Eisbrecher war nicht beabsichtigt

Offenbar nicht viel. Wie der PvP-Guru Jon Weisnewski am Sonntag twitterte, sei das ein „aktuelles Problem.“ Es sei nicht so beabsichtigt, dass es so funktioniert.

Konkrete Pläne, wie man das ändern will, nennt Weisnewski nicht – aber es sieht so aus, als hat man das bei Destiny auf dem Zettel und will es ändern.

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