Destiny 2: Youtuber zeigt Strikes, sagt „Es war keiner aus Deutschland“

Der österreichische YouTuber Andy Edition steht vor der Löschung seines Kanals zu Destiny 2 durch YouTube. Er glaubt, den Schuldigen in den USA zu sehen und nicht bei deutschen Konkurrenten. Um seine Unschuld zu beweisen, zeigt er die Videos, die Strikes erhalten haben.

Das ist die Vorgeschichte: Der YouTuber Andy Edition hat sich mit Videos zur Story und Lore von Destiny 2 mühsam einen Namen gemacht. Jetzt im September mit Forsaken kam der Erfolg.

Der Kanal wuchs. Der YouTuber selbst wurde zum Community Focus von Bungie eingeladen, einem weltweiten Schaufenster für Content-Creator.

Damit begann allerdings auch der Ärger. Jemand hat anonym Videos von Andy Edition auf YouTube gemeldet. Die Meldungen brachten ihm zwei Strikes wegen Verletzung der Community-Richtlinien ein.

Der YouTuber beteuert aber seine Unschuld und kann sich nicht erklären, gegen welche Richtlinien er verstoßen haben soll.

Destiny sorrow

Das ist der aktuelle Stand: Der Kanal von Andy kann aktuell nicht neu mit Videos bestückt werden. Da ist eine Sperre aktiv. Sollte ein drittes Videos gestriket werden, droht die Löschung des Kanals.

Fans haben eine Petition gestartet, um ihre Unterstützung zu signalisieren. Die hat mittlerweile 3840 Stimmen.

Das vermuten Fans: Unter den Fans ist eine Suche nach dem „Schuldigen“ ausgebrochen.

Deutschsprachige Spieler denken, es könnten missgünstige Konkurrenten gewesen sein. Das führt zu Verdächtigungen und bringt schlechte Laune in die Community. Alte Rivalitäten und Vorbehalte kochen hoch.

Destiny 2 Zavala not amused

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es keiner aus der deutschen Community war

Das sagt Andy Edition: Der hat sich in einem Live-Stream an seine Fans gewandt. Dort schließt er für sich selbst ausdrücklich aus, dass es ein deutschsprachiger Konkurrent sein könne.

Andy sagt, er habe mit vielen zusammengearbeitet, rede mit vielen täglich und verstehe sich gut mit ihnen. Das sei unmöglich, dass ihn da wer gemeldet habe.

Andy glaubt, die Meldungen kämen aus den USA. Dort könnten Leute aus der englischsprachigen Community aufgebracht sein, dass es ein deutschsprachiger YouTuber mit nur 30.000 Abonnenten in den Community Focus von Bungie geschafft hat – und große YouTuber mit 300.000 oder 400.000 Abonnenten nicht.

Deshalb könnte er gleich von mehreren Leuten gemeldet worden sein.

Andy Edition kann sich noch immer nicht erklären, wie genau seine Videos gegen Community-Richtlinien verstoßen haben.

In einem Live-Stream hat er die Videos gezeigt, damit sich jeder davon überzeugen kann, dass mit denen augenscheinlich alles in Ordnung ist.

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So geht es weiter: Für den Moment hat sich Andy Edition auf Facebook verlegt und schreibt dort in längeren Postings das, was er sonst in Lore-Videos gepackt hätte. Es bleibt ihm wohl nichts anderes übrig, als zu warten, bis die Sperre ausläuft oder sich sonst etwas tut.

Kontaktaufnahmen zu YouTube sind bislang gescheitert.

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