Destiny 2: Kriegsgeister sollten eigentlich schon Stars in Destiny 1 sein

Die zweite Erweiterung „Kriegsgeist“ rückt die Super-KIs ins Rampenlicht der weiteren Story von Destiny 2. Doch eigentlich sollten Kriegsgeister bereits im ersten Teil von Destiny viel stärker im Fokus stehen.  Was hatte Bungie ursprünglich für Rasputin und Charlemagne vorgesehen?

Im Rahmen der zweiten Erweiterung „Kriegsgeist“ für Destiny 2 werden die Super-KIs eine zentrale Rolle spielen. Doch bereits im Vorgänger sollten die Kriegsgeister ein integraler Bestandteil der ursprünglichen Story sein, die dann im Laufe der Entwicklungsarbeiten zu Destiny 1 rebootet wurde. Wir zeigen, was Bungie ursprünglich für Rasputin und Charlemagne vorgesehen hatte.

Giant Concept Mars Destiny

Destiny Concept Art eines gefallen Riesen auf dem Mars

Rasputin stand im Fokus des ursprünglichen Destiny

Viele Fans erinnern sich an den letzten Kriegsgeist Rasputin aus dem Kosmodrom. Dieser wird mit dem Release des zweiten DLC offensichtlich eine wichtige Rolle im zweiten Teil von Destiny einnehmen. Doch war für die letzte verbleibende Super-KI  bereits in Destiny 1 weitaus mehr vorgesehen, als nur klassische Musik in seinem Bunker auf der Erde zu hören.

Das sollte ursprünglich mit Rhasputin bei Destiny 1 passieren:

In der ursprünglichen Story-Version aus dem Jahr 2013 stand Rasputin im Mittelpunkt des Geschehens. Damals sollte er im Verlauf der Handlung von der Schar entführt und auf das aus „König der Besessenen“ bekannte Grabschiff gebracht werden. Der Fokus des Spiels sollte dann auf seiner Rettung liegen.

Auch besaß Rasputin damals eine physische Erscheinung in Form eines Exo-Körpers. Erst im Rahmen eines DLCs sollte dann bekannt werden, das Rasputin kein Exo, sondern eine KI ist und den Exo-Körper lediglich kontrolliert hat.

ExoConcept destiny

Rasputin in seiner ursprünglichen Gestalt

Doch auch nach dem Story-Reboot lassen sich bei Destiny 1 noch Hinweise darauf finden, dass Rasputin einen physischen Körper genutzt hat. So gibt es im seinem Kriegsgeist-Bunker auf der Erde einen geheimen Raum, der nicht auf normalem Wege aus dem Spiel heraus betreten werden kann.

Glitcht man sich jedoch in diesen Raum, so sieht man neben zahlreichen Monitoren und Kontrollelementen eine Reihe von Sitzen, von denen einer vorgefahren und beleuchtet ist. Fans vermuten, dass hier Rasputins Exo-Körper verwahrt wurde.

Das würde auch die Theorie vieler Fans bestärken, dass Rasputin im Kriegsgeist-DLC für Destiny 2 ebenfalls einen Exo-Körper nutzen könnte.

Das ist wirklich mit Rasputin in Destiny 1 passiert:

Destiny-warmind 2

Rasputins Kern in Destiny 1

Der letzten verbleibende Kriegsgeist aus dem Goldenen Zeitalter der Menschheit blieb auch nach dem Reboot ein Bestandteil der Story von Destiny 1, stationiert im Kosmodrom auf der Erde, doch stand er nicht länger im Mittelpunkt der Handlung. Auch hatte er keinen Exo-Körper mehr, sondern wurde lediglich in Form einer riesigen technischen Struktur mit einem Faible für klassische Musik und russische Zitate bekannt.

Zwar ist die Lore rund um Rasputin in Destiny 1 immer noch sehr umfangreich, doch ist sie größtenteils in Form von Code-Fragmenten nur in den Grimoire-Karten zu finden.

Charlemagne sollte der ursprüngliche Mars-Kriegsgeist werden

Charlemagne war nicht nur der englische und französische Name von Karl dem Großen – dem König der Franken – sondern auch ein ursprünglich für Destiny 1 geplanter Mars-Kriegsgeist.

Das sollte ursprünglich mit Charlemagne bei Destiny 1 passieren:

Charlemagne – eine Kriegsgeist-KI – war genau wie Rasputin für die Handlung vor dem Story-Reboot bei Destiny vorgesehen und fand sogar im Werbematerial für die Pre-Alpha Erwähnung. Spieler sollten im Verlauf der damaligen Handlung ein Bruchstück seines KI-Kerns bergen.

Außerdem war ein weiterer Ort – Charlamagne’s Vault – unterhalb des aus Destiny bekannten Staubpalastes geplant. Hier sollten die Spieler im Laufe der Story die berühmte Handfeuerwaffe Dorn erhalten.

Destiny Charlemagnes vault

Concept Art von Charlemagne’s Vault

Doch wurde dieser Ort entweder nicht fertiggestellt oder samt dem Mars-Kriegsgeist Charlemagne aus der Handlung gestrichen. Lediglich ein Concept-Art seiner Vault existiert noch.

Das ist dann tatsächlich aus Charlemagne in Destiny 1 geworden:

Charlemagne ist nicht spurlos aus dem Destiny-Universum verschwunden. In einem Schritt der Quest für die Waffe Sleeper Simulant muss man den Ikelos Fusionskern aufladen. Dazu muss man unter anderem im Rahmen von WARSAT-Events auf der Erde, dem Mond und dem Mars Kriegssatelliten sichern.

Dabei weisen die Kriegssatelliten auf Erde und und Mond die Kürzel RSPN und auf dem Mars das Kürzel CHLM auf. Laut Lore-Experten stehen diese Kürzel entsprechend für Rasputin und Charlemagne, die die jeweiligen Satelliten ursprünglich kontrolliert haben sollen.

Dust palace Destiny

Concept Art des Staubpalastes auf dem Mars

So bleibt eine potentielle Rückkehr des Mars-Kriegsgeistes in kommenden DLCs immer noch möglich. Und für Fans ist es durchaus denkbar, dass sich Charlemagnes und Rasputins Wege noch einmal kreuzen könnten. Denn bei Bungie wird bekanntlich nichts weggeschmissen.

Was denkt Ihr? Werden einige Elemente der urpsrünglichen Story mit dem zweiten DLC „Kriegsgeist“ zurückkehren?

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