Destiny 2: Bungie geht gegen AFK-ler vor, nicht alle Hüter sind glücklich

Bungie kommt dem Wunsch vieler Hüter entgegen und senkt in der Strike-Playlist von Destiny 2 die Zeit, nach der inaktive Spieler in den Orbit befördert werden. Diese Änderung stößt jedoch nicht nur auf Gegenliebe. 

Nach einer Auswertung von Spieler-Feedback entscheidet sich Bungie, jene Hüter, die zu lange in der Strike-Playlist inaktiv bleiben, schneller in den Orbit zu befördern. Die Änderungen konnten serverseitig durchgeführt werden und sind bereits aktiv. Doch nicht alle Destiny-Fans sind glücklich über diese Maßnahme.Destiny 2 orbit

Weniger Zeit für AFK – nicht jeder ist glücklich

Seit Kurzem ist es amtlich – Hüter, die in der Strike-Liste von Destiny 2 zu lange ihren Controller aus der Hand legen oder die Maus und Tastatur links liegen lassen, werden nun nach bereits drei Minuten wieder in den Orbit zurückbefördert. Somit sollen sie allen anderen Fans, die voller Tatendrang ihren nächsten Strike angehen wollen, nicht länger die Spielerfahrung vermiesen.

Diese Änderung ist bereits live. Da es sich um serverseitige Anpassungen gehandelt hat, konnte Bungie hier auch ohne einen Patch oder Hotfix nachjustieren.

Wonach Teile der Community lange Zeit gefragt haben, stößt jedoch nicht bei allen Spielern auf Gegenliebe. Die Reaktionen in den sozialen Medien und diversen Foren fallen sehr gemischt aus.

Das sagen Fans der Änderung …

Ein Teil der Community hält diese Änderung für einen richtigen Schritt – so würden die AFK-ler den übrigen Trupp-Mitgliedern nun nicht unnötig lange das Spielerlebnis verderben.destiny-2-hüter-vex

Denn nach bereits drei Minuten wäre die AFK-Phase vorbei und man würde per Matchmaking einen neuen Partner zugelost bekommen. So würden Hüter, die nur ein begrenztes Zeitfenster zum Spielen haben, nicht länger durch die Passivität anderer aufgehalten werden.

und das sagen die Gegner

Andere Hüter betonen, dass dieser Schritt nicht nur Vorteile mit sich bringt. Für manch einen Spieler überwiegen die Nachteile dieser Maßnahme sogar. Destiny 2 sei schließlich eine Freizeitbeschäftigung – hier an unnötiger Stelle Zeitdruck aufzubauen, wäre ein falscher Ansatz für ein Hobby.

So hat man nicht einmal mehr die Möglichkeit, wenn nötig, den Controller aus der Hand zu legen, um im realen Leben dringenden Dingen nachzukommen. Auf spontane Situationen reagieren, ohne dass man nach kurzer Zeit wieder im Orbit landet, könne man nun ebenfalls nur sehr beschränkt. Das würde den Spielspaß für viele Fans deutlich schmälern.

Auch fällt das Argument, dass die Strikes oftmals in einem Einsatztrupp aus Freunden gespielt werden, wo niemand ein Problem damit hat, eine kurze Pause einzulegen, um einen Anruf entgegenzunehmen, um sich mit Essensvorräten oder Getränken einzudecken oder um seinem Kind fix die Windeln zu wechseln. Dass die Gemeinschaft sich dann nach bereits drei Minuten neu sammeln muss, halten viele für eine suboptimale Lösung.

Wie seht Ihr die Sache? Wurde das AFK-Problem in Destiny 2 richtig angegangen?


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Autor(in)
Quelle(n): Bungie on Twitterdmg04 on Twitter
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