CS:GO: Valve deaktiviert 2800 Bots mit 2 Millionen Dollar im Inventar

Valve hat keine Lust auf illegales Handeln mit CS:GO-Skins und deaktiviert über 2800 Bots. Die hatten einige wertvolle Skins im Gepäck.

Welche Bots wurden gelöscht? Valve hat viele Bots bei Steam deaktiviert, die in direkter Verbindung mit der beliebten Seite zum CS:GO-Skin-Handel „OPSkins“ stehen.

Hohe Verluste: Mit den Bots wurden auch deren Inventar-Inhalte entfernt. Man geht davon aus, dass die Skins in den Taschen der Bots insgesamt 2 Millionen Dollar wert waren.

Handels-Webseite umging mit Bots die Regeln von Steam

7-Tage-Schutz: Valve aktivierte im März ein Feature, wodurch CS:GO-Skins erst sieben Tage nach dem Erhalt handelbar werden. Damit wollte man die Käufer wohl vor Betrug schützen.

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ExpressTrade nicht erlaubt: Jetzt deaktivierte man die vielen Bots, weil die Webseite OPSkins ein ExpressTrade-Feature anbot. Ein kostenloser Service, der es Nutzern erlaubt, Skins direkt miteinander zu handeln. Dazu musste keine Verkaufsanzeige online gestellt werden, das ging wohl sofort und ohne Verzögerung mit Hilfe von Bots.

He did the Math: Ein Reddit-Nutzer hat nachgerechnet und einen Schätzwert zusammengestellt. Man geht davon aus, dass 2843 der entfernten Bots CS:GO-Items im Inventar hatten. Insgesamt hatten sie 1,5 Millionen handelbare Gegenstände im Rucksack. Diese sind etwa 1,9 Millionen Dollar wert.

Es gab eine Vorwarnung: Valve hat die Bots am 21. Juni deaktiviert, schickte den Betreibern von OPSkins aber wohl schon am 6. Juni eine Unterlassungsaufforderung, kurz nachdem diese das ExpressTrade-Feature starteten.

Schnell die Kunden gewarnt: OPSkins hat dann gleich an seine Nutzer eine Meldung geschickt, dass sie ihre Items aus dem Inventar von OPSkins entfernen sollen, damit diese nicht verloren gehen.

Selbst andere Dritt-Anbieter sollen den ExpressTrade bereits genutzt haben, um Valves Regeln auszuhebeln.

Zukunft für die Skin-Händler? OPSkins sagt, dass man jetzt nicht mit seinem Dienst aufhören werde. Die Betreiber haben schon andere Games in Ausblick, für die man in Zukunft einen Marktplatz anbieten will.

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Quelle(n): PCGamesN
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