CS: GO – 114.000 Leute protestieren gegen neue Steam-Regel zu Skins

Der Skin-Handel in CS: GO droht zusammenzubrechen. Grund ist eine Ankündigung von Valve, wie der Handel auf Steam funktioniert. Ertauschte Skins müssen jetzt 7 Tage gehalten werden, bevor man sie wieder handeln kann. Tausende Spieler formieren sich zum Widerstand.

Counter Strike: Global Offensive wird nicht nur von Spielern geschätzt, sondern auch von Händlern und Zockern. Die Waffenskins des Spiels fungieren als eine Art „Ersatzwährung.“ Die Skins können über Fremdseiten praktisch beliebig gegen echtes Geld eingetauscht und wieder zurückgetauscht werden.

CS: GO Skin-Handel und Skin-Wetten sind eigener Mikrokosmos

Besonders berüchtigt sind „Glücksspiel“-Seiten. Hier können Spieler ihre Skins (und damit echtes Geld) auf Ereignisse wetten – das war in der Hoch-Zeit eine Art Glücksspiel-Ring, gegen den Valve dann vorging.

Der Skin-Handel und was damit zusammenhängt sind Valve wohl schon lange ein Dorn im Auge. Sie gingen bereits häufiger dagegen vor, vor allem gegen die Glücksspiel-Seiten.

CSGO Skeletton

Skin-Handel hat jetzt 7 Tage Cooldown

Über einen Blogpost vor Ostern kündigte Valve an, dass CS:GO Items, die man über einen Handel bekommt, nun demselben 7-Tage Handels-Cooldown unterliegen wie Items, die über den Steam-Community-Markt gekauft werden. Damit will Valve, sagen sie, Spieler vor Betrugsfällen schützen.

Die Änderungen wurden sofort aktiv.

CSGOWaffe

Händler stoßen Waren ab, warnen vor Markt-Kollaps

Die Leute, die mit CS:GO Skins ihr Geld verdienen, sind über diese Änderung entsetzt. Sie sagen, das würde den Handel zerstören und die Preise für die Items ruinieren.

Sie sagen: Spieler könnten so nicht mehr auf den schnell fluktuierenden Markt reagieren und würden deshalb deutlich weniger handeln aus Angst auf Skins sitzen zu bleiben, die nicht mehr das wert sind, was dafür bezahlt wurden. Der Markt würde stagnieren.

Wie die US-Seite Kotaku weiß, haben populäre YouTuber wie „Anomaly“ bereits gesagt, sie hätte ihre komplette Skin-Collection sofort in Dollar umgetauscht, weil sie einen Werteverfall der Skins unter den neuen Regeln fürchten.

Petition gegen Änderung hat schon 114.000 Unterschriften

Mit einer Petition formiert sich der Widerstand. Eine Unterschriftensammlung, die Valve auffordert, zu den alten Regeln zurückzukehren, hat bereits 114.000 Unterschriften.

Die Frage ist letztlich, welche Auswirkungen die Regeln haben:

  • Wirken sie sich wirklich auf den „normalen CS: GO-Spieler aus“, dem Valve damit die Spiel-Erfahrung verschlechtert, wie einige sagen?
  • Oder ist das eine Aktion, die nur wenige treffen wird, die offenbar semi-professionell Geld mit dem komplexen Skin-Handel betreiben?

Einige Skin-Händler werfen Valve vor, mit dieser Änderung nur die eigenen Interesse im Auge zu haben. Sie wollten andere Seiten ausbooten, damit der Handel über den Steam-Marktplatz läuft.


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Autor(in)
Quelle(n): kotaku
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