Sucken Vampire grade? Crowdfunding von Dogma: Eternal Night droht zu scheitern

Haben Vampire ihren Zenit überschritten? Die Crowdfunding-Kampagne des düsteren MMORPGs Dogma: Eternal Night droht jedenfalls, zu scheitern.

Vampire waren vor einiger Zeit noch „in“, auch, wenn sie in der Sonne nur glitzerten und auf Schmusereien anstatt aufs Blutsaugen aus waren. Doch inzwischen scheint sich dieser Trend wieder zu legen. Hexen und Zombies scheinen eher den Mainstream-Geschmack zu treffen.

Project Dogmat Concept City
Ein MMORPG mit Vampiren!

In der Community der MMORPG-Fans hörte man jedoch immer wieder, dass man sich ein düsteres Online-Rollenspiel rund um die Kinder der Nacht wünscht. Dass CCP Games das MMO zu World of Darkness einstellte, war für viele ein herber Schlag. Da hätte ein Onlinegame, das auf dem Vampirprinzip basiert, doch eigentlich einschlagen müssen, wie eine Bombe. Doch das tat es nicht. Dogma: Eternal Night sollte den Spielern ermöglichen, als Vampire Abenteuer in einer düsteren Welt zu erleben. 100.000 US-Dollar wollten die Entwickler über Kickstarter einnehmen, um das Spiel entwickeln zu können, dass sich Fans von World of Darkness offenbar wünschten.

Die Entwickler wollen weitermachen

Jetzt steht die Crowdfunding-Kampagne vor dem Aus. Am 24. Dezember endet sie, vier Stunden vorm Ende konnten gerade so 35.000 US-Dollar eingenommen werden. Eine herbe Enttäuschung für die Entwickler und die Fans. Ohne Weihnachtswunder können die 100.000 Dollar nie erreicht werden. Das Team bereitet sich schonmal auf den Fehlschlag vor und erklärte in den Kommentaren der Kickstarter-Seite, dass man sich anschließend überlegen werden, wie man weiter verfährt.

Project Dogmat Concept

Allerdings bedeutet ein Fehlschlag auch jede Menge Probleme für das Team, denen man sich zunächst widmen muss. Aufgeben will man aber nicht. Eventuell werden die Entwickler über die offizielle Website des Spiels Geld sammeln oder noch mehr freiwillige Helfer einstellen. Dogma: Eternal Night soll aber definitiv erscheinen, Kickstarter hin oder her – hoffen wir, dass es auch wirklich dazu kommt.

Quelle(n): MassivelyOP
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Phyrexia
Phyrexia
4 Jahre zuvor

Ich glaube es gibt genug Leute die sich ein Vampire MMO wünschen, das
Problem an Dogma ist aus meiner Sicht, dass die Entwickler zu viel
versprechen, was sie vermutlich nicht halten können. Ein MMO braucht
enorm viel content, vor allem wenn man den Spielern volle Freiheit
verspricht. Die Artworks sind schön und auch die tech-demos machen was
her, aber das reicht nicht um ein MMO zu stemmen, deshalb habe ich auch
nichts gespendet. Die Idee hat mich sehr interessiert aber ich habe
einfach bezweifelt, dass ich am Ende für mein Geld auch was sehen werde
und ich denke das geht vielen so.

Ich habe selbst Erfahrung mit der Entwicklung von Spielen und viele Projekte sterben halt schnell, weil irgendwann die Luft raus ist und ein mmo ist eben ein sehr großes Projekt.

Psyclon
Psyclon
4 Jahre zuvor

Hier treffen halt zwei – Achtung, kein Wortspiel – leergesaugte Themen (und Hypes) aufeinander: Vampire und Crowdfunding (für Videospiele).

Wie in der Mathematik eben: 0,5*0,5 = 0,25.
Ich weiß gar nicht, welches der beiden Themen mich mehr abturnt: Vampir-Settings oder Geld für etwas auszugeben wofür es kein Erfolgsversprechen gibt. Da kann ich gleich an der Börse spekulieren.

Dominik Tonn
Dominik Tonn
4 Jahre zuvor

Crowdfubding ist aber nicht leer gesaugt. Divinity 2 hat gerade erst 2. Mio eingenommen.

Ich wusste leider nichts von dem Projekt, oft scheiter es ja an fehlender Publizierung der Fachpresse. Sowas muss bekannt werden, damit gespendet werden kann.

Psyclon
Psyclon
4 Jahre zuvor

Das mag stimmen. Es ging eher darum, zu zeigen, dass ein schlechtes Konzept einfach die Finanzierungsmöglichkeiten mit herunterzieht. Man sagt nicht nur „Pff, Vampirspiel“ sondern „… und dann auch noch Crowdfunding“.

Ich kann Crowdfunding dennoch nicht ausstehen, ist aber eine persönliche Sache. Investor spielen mag Spaß machen, aber die Dreistigkeit ist unfassbar und hat mir den Spaß daran verdorben. Viele „Entwickler“, vor allem Kickstarter, wollen erstmal einen auf fetten Boss machen. Oder die „Ich habe 3 Screenshots von einer Beta einer Alpha-Version und will nun 500.000 EUR haben, dann gucken wir mal weiter“.

Meinung (ganz subjektiv und nur für mich): Zuerst die Arbeit, dann das Geld.

Dominik Tonn
Dominik Tonn
4 Jahre zuvor

Das ist aber in meinen Augen schwer umzusetzen das mit „erst Arbeit, dann Geld“

Da sind ja, oft und nicht immer, Leute auch von Abhängig. Die brauchen Geld für Equipment, Büros, Gehälter. Die könnten 3 Jahre Entwickeln, dann floppt das ganze und die stehen in riesen Schulden. So kann man schauen, ob das Konzept überhaupt ankommt.

Psyclon
Psyclon
4 Jahre zuvor

Ja und nein. Man braucht nun einmal Geld, um Geld zu machen. Das ist richtig. Aber die Publisher/Investor-Geschichte finde ich besser, weil daran häufiger Verträge hängen. Schludrigkeiten á la „Jetzt ist das Geld da und lassen 6 Monate nix von uns hören“ sind kein Einzelfall. Bei einem Publisher/Investor mit Verträgen geht das nicht mehr so einfach.

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