Wie viele Sanktum-Schreine habt ihr in Crimson Desert bereits befreit und gesäubert? Ist euch dort nach den Säuberungen ein Geschicklichkeitstest aufgefallen, der mit wichtigen Ressourcen für den Kuku-Topf belohnt? Nein? Ihr seid damit nicht alleine.
Wozu gehört das Feature? Eine der wichtigsten Fraktionsquest-Reihen von Crimson Desert kommt von den Hexen, für die ihr überall auf dem Kontinent Pywel von Feinden besetzte Sanktum-Ruinen befreien und läutern sollt. Das läuft immer gleich ab:
- Ihr erledigt die hiesigen Gegner, bis der Fortschrittsbalken von 100 auf 0 Prozent gefallen ist. Vereinzelt müsst ihr außerdem noch einen Boss besiegen.
- Im Anschluss gilt es, den Schrein wieder unter Strom zu setzen und so zu reinigen. Dafür müsst ihr die ein, zwei fehlenden Teile in der Nähe finden und mit eurem Greifhaken zum Schrein bringen. Die defekten Säulen lassen sich leicht mit einem Kraftstoß reparieren. Die großen Steinquader gehören in die leeren Fassungen beim Schrein – auch hier hilft eine gezielte Kraftfaust für den letzten Schups.
Im Anschluss taucht eine der Hexen auf, gratuliert euch zur nächsten Reinigung und ihr schließt die zugehörige Quest ab. Als Belohnung schaltet ihr eine der Blaupausen für den Kukuvogel frei. Außerdem könnt ihr bei jedem der Schreine eine versteckte Schatztruhe finden.
Für viele Spieler ist an dieser Stelle die Aufgabe beendet und sie lassen das jeweilige Sanktum hinter sich, um sich dem nächsten Abenteuer zuzuwenden. Kein Wunder, es gibt keinen Hinweis darauf, dass bei jedem der Schreine ein zusätzlicher Geschicklichkeitstest versteckt ist.
Der richtige Knopf zur richtigen Zeit
Was ist das für ein Test? An einer Seitenwand jedes Schreins findet ihr einen besonderen Steinquader, in dessen Zentrum ein hellblauer Stein prangt und um den herum kreisförmig weitere weiße Steine angebracht sind. Ein kleiner, blauer Stein über dem Zentrum markiert auf dem äußeren Kreis eine besondere Position.

Sobald ihr einen Schrein gereinigt habt, könnt ihr diesen Kreis durch die Lichtreflexionen eurer Waffe drehen und die weißen Steine zum Leuchten bringen. Geht dafür wie folgt vor:
- Stellt euch mit etwas Abstand zum Schrein auf, und zwar so, dass ihr bei gehobener Waffe einen guten Blick auf alle weißen Steine des Kreises habt.
- Hebt eure Waffe mit den vorderen beiden Schultertasten (RB und LB). Lasst dann die linke Taste los und zielt bei weiterhin gedrückter rechter Schultertaste genau in die Mitte des hellblauen Steins.
- Haltet die rechte Taste gedrückt und aktiviert nun erneut die linke, vordere Schultertaste, um „Licht ansammeln“ zu aktivieren und den Kreis so in Bewegung zu setzen.
- Wichtig: „Licht ansammeln“ darf immer nur so lange aktiv sein, solange der kleine, blaue Stein über einem der weißen Steine liegt. Sobald der blaue Stein einen der Zwischenräume erreicht, müsst ihr die vordere linke Schultertaste loslassen. Keine Sorge, der Kreis dreht sich weiter. Zumindest, wenn euer Timing passt. Sobald der blaue Stein dann wieder einen der weißen berührt, drückt ihr erneut die vordere, linke Schultertaste.
Wenn es euch gelingt, die Drehung mit dem richtigen Timing einmal vollständig zu vollenden, aktiviert ihr zusätzliche Energie, durch die sich die Vorrichtung wild im Kreis dreht und der jeweilige Schrein seine Komponente für eure Kuku-Rezepte ausspuckt.
Wofür brauche ich das? Direkt westlich von Hernand-Stadt trefft ihr auf die Kilnden-Werkstatt und den Zwerg Grimnir. Der stattet euch nach Absolvierung einer Quest nicht nur mit der Basisversion vom Kuku-Eisentopf aus, er gewährt euch auch Zugriff auf seine Werkstatt, über die ihr weitere Töpfe sowie diverse andere Kuku-Gegenstände bauen könnt.
Dort findet ihr beispielsweise einen Helm, der Laserstrahlen schießt, nützliche Rucksäcke, das Jetpack von Oongka, Rüstungen mit starken Resistenzen, Stiefel, fahrbare Mechs und allerlei Speer-Varianten. Für die Herstellung dieser besonderen Kuku-Items benötigt ihr in vielen Fällen die besonderen Komponenten aus den versteckten Geschicklichkeitstests bei den Hexen-Schreinen.
Eventuell geht es euch jetzt wie mir vor einiger Zeit: Ich hatte bereits diverse Hexen-Schreine gereinigt, als ich durch ein Video von der optionalen Lichtspielerei erfahren habe. Es stand also einiges an Backtracking zu den bereits besuchten Ruinen auf dem Programm. Einerseits ist das ganz schön ärgerlich. Andererseits zeigt das aber auch mal wieder schön, wie absurd viel in der Welt von Crimson Desert versteckt ist. Wie seht ihr das?
Obwohl Crimson Desert kein Service-Game ist, investieren die Entwickler von Pearl Abyss seit dem Release viel Zeit, um das Feedback aus der Community umzusetzen. Das Ergebnis: Die Spielerfahrung des Open-World-Abenteuers hat sich in den vergangenen Wochen spürbar gewandelt: 8 Verbesserungen, dank denen Crimson Desert 6 Wochen nach Start ein völlig anderes Spiel ist
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