China hat mit einem riesigen Bauwerk die Erdrotation verändert, doch jetzt soll ein noch größeres Projekt folgen

China hat mit einem riesigen Bauwerk die Erdrotation verändert, doch jetzt soll ein noch größeres Projekt folgen

Ein Bauprojekt in China hat die Erdrotation verändert. Jetzt folgt ein weiteres Megaprojekt, welches hochumstritten ist. Nicht nur Umweltschützer schimpfen, sondern auch Anrainer-Staaten wie Indien und Bangladesch sind nicht begeistert.

Welches Bauwerk hat die Erdrotation verändert? Konkret geht es um den sogenannten Drei-Schluchten-Staudamm in China (in Englisch „Three Gorges Dam“), der die Erdrotation verändert und die Erdachse verschoben haben soll. In einem viel beachteten Bericht der NASA-Behörde, den unter anderem die englischsprachige BBC zitiert, heißt es, dass sich das riesige Stausystem in China auf die Erde auswirkt.

NASA-Forscher um Dr. Benjamin Fong Chao am Goddard Space Flight Center bestätigen, dass die Speicherung von rund 40 Kubikkilometern Wasser durch den Staudamm das Trägheitsmoment der Erde erhöht. Dadurch verlangsamt sich die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um etwa 0,06 Mikrosekunden pro Tag, die Tageslänge verlängert sich entsprechend um diesen winzigen Betrag. Zudem hat sich die Rotationsachse der Erde um etwa 2 Zentimeter verschoben.

Wir Menschen spüren von diesen winzigen Änderungen nichts, Satelliten und Sonden setzen jedoch bei ihrer Navigation auf die Ausrichtung und Rotationsperiode der Erde und können bereits bei kleinen Änderungen durcheinanderkommen.

Nun soll in China ein noch größeres Bauwerk gebaut werden, welches das bisherige Bauprojekt um ein Mehrfaches übertreffen soll.

Neues, noch größeres Bauwerk soll Yarlung-Tsangpo-Fluss aufstauen

Was ist das für ein neues Projekt? Ende 2024 wurde in China ein neues, noch größeres Bauwerk genehmigt: Das Wasserkraftprojekt am Yarlung-Tsangpo-Fluss in der autonomen Region Tibet: 167 Milliarden US-Dollar soll das Bauwerk kosten und fast dreimal so hoch werden wie der Dreischluchten-Staudamm. Die insgesamt fünf Kaskadendämme sollen jährlich 300 Milliarden kWh erzeugen und damit rund 300 Millionen Einwohner mit Strom versorgen.

China sieht den Bau des Staudamms als weiteren Schritt in die richtige Richtung, um Millionen Menschen mit grüner Energie zu versorgen (via TheGuardian.com).

Welche Befürchtungen gibt es? Die Anrainer-Staaten, darunter Indien, befürchten, dass durch das Projekt weniger Wasser über die Flüsse nach Süden gelangt (via hindustantimes.com) Der Yarlung Tsangpo heißt in Indien Brahmaputra und bildet hier ein riesiges Flussdelta, durch das Indien neben der Wasserversorgung ebenfalls Strom produziert.

Ein weiterer Kritikpunkt: Das Baugebiet liegt in einem seismisch sehr aktiven Gebiet, in dem sich die indische Platte in die eurasische Platte schiebt. Die Befürchtung: Hohe Dämme, große Stauseen und lange Tunnel könnten die Risiken noch verstärken (via telepolis.de).

China investiert stark in das eigene Energienetz. Für ein besonders großes und anspruchsvolles Projekt hat man sich Elon Musk und Tesla als Partner ausgesucht. Die kommunistische, chinesische Regierung will für ein großes Batteriekraftwerk etwa 4 Milliarden Yuan zahlen: Elon Musk hat 472 Millionen Euro von China für ein Produkt von Tesla erhalten, aber es geht nicht um Autos

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KazakuraOne
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