Call of Duty sagt: Dank uns haben 54.000 Veteranen einen gut bezahlten Job

Dem aktuellen „Call of Duty“-Ableger Black Ops 4 und besonders seinem Publisher Activision werfen zahlreiche Fans immer wieder Geld-Gier vor. Man würde mit allen Mitteln versuchen, den Fans möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch Call of Duty kann offenbar auch anders und betont seine guten Werke.

Was viele nicht wissen: Call of Duty betreibt eine eigene Stiftung, die sich für wohltätige Zwecke engagiert – die sogenannte „Call of Duty Endowment„.

Dabei handelt es um eine Non-Profit-Organisation, die von Activision Blizzard unterstützt wird und dieses Jahr ihren 10. Geburtstag feiert.

Was macht die „Call of Duty“-Stiftung? Im Fokus der Stiftung stehen Armee-Veteranen der britischen und der US-Streitkräfte, die nach ihrer militärischen Laufbahn auf der Suche nach Arbeit sind.

Die Stiftung sucht und finanziert die besten und aussichtsreichsten Organisationen, die arbeitssuchenden Veteranen helfen, zurück ins zivile Leben zu finden und sie dabei auf eine hochqualifizierte Arbeit vorbereiten.

cod black ops 4 black out tower

Die Gelder stammen dabei aus Spenden sowie Charity-Verkäufen und gehen zu 100% zu Gunsten der Hilfsbedürftigen. Seit 2009 konnte man so bereits mehr als 35 Mio. USD sammeln. Für anfallende laufende Kosten der Stiftung kommt dabei Acitivision Blizzard auf, die bis dato selbst mehr als 25 Mio. US Dollar gespendet haben.

Das sind die Ergebnisse: Die Call of Duty Endowment hat seit Ihrer Gründung 2009 bereits mehr als 54.000 Veteranen zu einer „hochqualifizierten“ Karriere verholfen.

Alleine im Jahr 2018 hätten mit Hilfe der Stiftung und 11 unterstützten Organisationen mehr als 10.000 Veteranen einen gut bezahlten Job bekommen.

blops blackout x4

93% dieser Jobs waren Vollzeit-Stellen mit einem durchschnittlichen Anfangs-Gehalt von mehr als 58.000$ jährlich. 87% der angestellten Veteranen hätten dabei den Arbeitsplatz nach mehr als 6 Monaten behalten.

Als unmittelbares Ziel hat man sich jedoch die stolze Marke von 100.000 Veteranen gesetzt, denen man bei der Berufsfindung unter die Arme greifen möchte.

So können auch Spieler helfen: Helfen kann man nicht nur durch Spenden. Auch als Call-of-Duty-Spieler kann man die Stiftung direkt unterstützen – zumindest in den USA und Großbritannien.

cod endowment pack

Dort besteht die Möglichkeit, das sogenannte „Call of Duty Endowment Salute Pack“ für Call of Duty: Black Ops 4 zu erwerben, das aus zahlreichen kosmetischen Items besteht. Der Erlös geht dabei direkt und zu 100% an die Stiftung.

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Black Ops 4 Blackout ist im April Free2Play – Alle Infos

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mordran

Noch besser wäre es allerdings wenn es diese Veteranen überhaupt nicht geben würde.

Bodicore

Ja, leider. Vernunft ist halt nicht käuflich.

Toby-

Wir drehen uns im Kreis, ich versuche daher mal für dich zusammenzufassen:

– Wenn es sich für eine Firma lohnt ist es total ok seine Kunden zu verarscht. Profit rechtfertigt das Verhalten, ok.
– Du würdest also dem CoD Fan der ersten Stunde, der tausende Stunden und viel Geld im Franchise gelassen hat, sagen er solle sich stillschweigend umdrehen und einfach was anderes spielen, nachdem – dank ihm – Activision mit dem Franchise stinkreich geworden ist? Ja was eigentlich dann spielen? Oh wait, alle AAA Shooter haben mittlerweile den Müll an Board.

Es ist kein einfaches materielles Luxusgut sondern ein sehr intensives Hobby, viele sehen halt die Entwicklung der Branche sehr kritisch aufgrund der Monetarisierung. Als Vielspieler darf man das schon scheiße finden und hier schreiben.

Im Endeffekt kannst du es akzeptieren oder verteufeln, das bleibt jedem selbst überlassen.

Wirklich, nachdem du unter jedem kritischen Beitrag mit den Worten „du musst es ja nicht kaufen / Publisher sind keine Wohlfahrt“ provozierst? lol

Mir ist klar das die damit Geld verdienen, so ist halt Kapitalismus. Gut finden und hinnehmen muss ich das alles aber darum noch lange nicht, und das willst du irgendwie nicht verstehen.
Wenn du solche Missstände für dich selber mit „die Wirtschaft ist halt so“ rechtfertigen kannst ok, geh weiter FDP wählen aber dann haben wir echt keine Diskussionsgrundlage und können uns das hier komplett sparen.

Orchal

Dann war das Geld in das Spiel ja nicht ganz verschwendet, habs schon nach wenigen Wochen deinstalliert.

SethEastwood

Is kla

Bodicore

Eventuell sollte man doch besser den Frieden unterstützen dann hätte man auch keine Veteranen.

(Soll jetz nicht wertend sein, war nur gerade meine erster Gedanke)

Ohhh

Und wo genau steht jetzt definiert, dass sich das Wort „Abzocke“ auf lebenswichtige Dinge bezieht? Das Wort bezieht sich in Synonym darauf, völlig überhöhte Preise zu verlangen, unabhängig davon, ob optional oder nicht, und das ist wie bei COD und so ziemlich jedem anderen Anbieter solcher Praktiken ja auch der Fall, wenn beispielsweise eine Waffe halb so viel kostet wie das eigentliche Produkt. (MEINE MEINUNG)

Dann definiere du mir doch bitte mein gerade geschriebenes Beispiel, gerade wenn es in die Richtung Pay2Win geht.

Timo Bundt

58000 USD finde ich echt extrem viel in unserem Land sind die Leute froh ein durchnitliches Jahres Einkommen von 20000 Euro zu haben durch die ganzen Zeitarbeits Firmen. Ist ja schön wenn Mann den Veteranen was gutes tun will das heißt aber nicht das diese Menschen im Luxus Leben und die armen Leute auf der Welt dafür zahlen lässt.Activision könnte dann ja die Hälfte an die Veteranen abgeben und könnte damit doppelt so vielen Leuten helfen.

Toby-

Das war halt damals nicht so, daher darf man das auch kritisieren.
Whataboutism

Und jetzt hab ich wirklich keine Lust mehr dir das noch zig mal zu erklären

Toby-

Nein, aber jeder der denkt „ach sind nur Cosmetics, halb so wild“ ist Teil des Problems.
Es ging dabei um die großen Publisher und die Entwicklung in AAA Spielen, nicht nur um CoD.

Du denkst also die Leute finden es toll sich kosmetische Gegenstände in AC oder CoD für Echtgeld zu kaufen, im Gegensatz zu früher™? Weil die Verkäufe ja gut sind? Okay, keine weiteren Fragen 🙂
Die Leute kaufen diese Spiele TROTZ der Ingameshops und Lootboxen, weil sie das Spiel gerne zocken wollen, und nehmen das halt in Kauf.

HansWurschd

Ganz ehrliche Meinung zu dem Grundtenor;

Es gibt keine Bösen, es gibt nur die Blöden.

Inque Müller

Eine Stiftung ist immer gut, jedes größere Unternehmen hat eine, selbst vermögende Privatpersonen. Was man da nicht alles absetzen oder sichern kann. An Stiftungsgelder kommt der Staat auch nicht ran 😉

Toby-

Ein seriöses Unternehmen könnte aber auf seine Kunden hören und auf Feedback eingehen, Activision tut das halt nicht. NIEMAND will fucking Microtransactions mit fucking Lootboxen in Vollpreistiteln. Die lassen jeden Shitstorm abprallen, mittlerweile wird das dank Leuten wie dir von der breiten Masse akzeptiert, vielen Dank.

Im Free2Play Bereich wird das gerne akzeptiert wenn das fair gelöst ist siehe PoE, Warframe, League of Legends.

Wenn man MT umgehen will kann man kaum ein AAA Spiel der letzten Jahre mehr von EA, Activision oder Ubisoft spielen.

Und einem Fan der Serie zu erklären „ja dann kauf es halt nicht mehr!!11“ weil die Aktionäre wichtiger geworden sind als der Kunde ist ziemlicher Käse und wird hoffentlich nicht von jedem geschluckt.

pvpforlife

Sicher ist jeder dafür selbst verantwortlich und wird nicht gezwungen im ingameshop Geld auszugeben. Das ändert jedoch nichts daran das Activision mit allen Mitteln und Tricks versucht, dem Spieler Geld bzw zusätzlich mehr Geld abzuziehen. Ein Unternehmen will Geld verdienen ja, das darf es auch, das wie ist entscheidend. Oder leugnest du etwa das Lootboxen auf Willensschwache Menschen abzielen die vllt zusätzlich auch Glückspiel empfänglich sind.? Leugnest du das im Ingameshop getrickst wird bzw. Microtransactions angeboten werden zu zum Beispiel 500 coins wobei das günstigste Coinpack 400 Coins enthält und man quasi gezwungen wird ein zweites zu kaufen um sich die Microtransaktion zu kaufen?

Es wird hier sogar noch deutlich mehr getrickst, dauert mir zu lange aber alles aufzulisten. Willst du mehr dazu erfahren schau dir nen Youtube Video an, gibt hierzu dutzende.

Ectheltawar

Oh, ich kaufe schon lange nichts mehr von EA. Mich betrifft die Sache daher nur bedingt. Grundsätzlich gibt es zwar Titel die ich durchaus spannend fände, aber da ich das System dahinter nicht unterstützen will, tue ich das einzige was mir als Kunde möglich ist und kaufe einfach nicht.

Bitte noch mal genau lesen was ich geschrieben habe. Es geht lediglich darum das von den aktiven Spielern ein bestimmter Vorwurf geäußert wird, aber anstatt auf diesen zu reagieren oder gar eine Besserung zu versprechen, will man sich als Großherzig darstellen. Ihre erwähnte Stiftung hat einfach nichts mit der geäußerten Kritik zu tun.

Dabei hätte man das auch durchaus anders gestalten können. Würde zB 5% aller Einnahmen aus den CoD-Verkäufen in diese Stiftung fließen, könnte man das zusammenbringen. So hat das eine, leider gar nichts mit dem anderen zu tun. Man bietet zwar ein spezielles Kaufangebot für CoD an, aber dann kommt der „Spendenbetrag“ noch mal auf den Kaufpreis drauf.

Freez951

Also, schön das du nichts mehr von EA kaufst, a er was hat das mit Activision Blizzard zu tun?

Toby-

Mir wäre es ja lieber die würden sich um Kriegsopfer kümmern, wobei Veteranenhilfe natürlich die Zielgruppe von CoD anspricht.
58.000 USD find ich auch schon üppig, vor allem da in den USA weniger Abgaben anfallen, soweit ich weiß.

m4st3rchi3f

Die Gehälter in den USA sind zwar allgemein höher, dafür müssen sich die meisten selbst um z.B. ihre medizinische Versorgung kümmern. Und das geht da sehr schnell richtig ins Geld.

Marco Schnee

Auch wenn ich das gut finde muss man sich natürlich fragen warum sie es machen und da glaube ich schon das es viel um PR geht Nach dem Motto wir sind nicht die bösen guck wir helfen ja auch menschen. Gut sicherlich aber ich traue das es nur um gute PR geht

Civicus

Die CoD COmmunity besteht aus Menschen die alles schlecht reden wollen.
Egal wie gut der Content ist der kommt oder was verbessert wird die
suchen sich nur das schlechte raus. Bei Bo4 waren die erste und zweite
Season nicht so gut aber jetzt kommt regelmäßig Content, eine Roadmap
und Dev Talks. Top Themen bei Reddit: 30 Euro Hammer im Item Shop.

Seska Larafey

Manchmal oder sehr oft sind „Produkte Fanboys“ am werke, wie einst auf dem Schulhof oder heute noch mit Handy Marken gezeigt wird

manchmal ist es wirklich nur heisse Luft

pvpforlife

Nur weil jemand auch gute Seiten hat, macht das noch lange nicht die schlechten Seiten wieder wett. Auf der einen Seite versuchen sie Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen, auf der andern Seite dan behaupten „hey wir sind gar nicht so scheiße“, wir helfen Veteranen. Da muss man sich dann auch fragen ob diese Organisation nur existiert um in der Öffentlichkeit in einem positiveren Licht dazustehen.

Ectheltawar

Der Vorwurf lautet das sie jeden noch so kleinen und möglichen Cent aus ihren Produkten, bzw aus dem Kunden, quetschen und das relativiert und entschuldigt man damit eine Stiftung gegründet zu haben, welche sich im übrigen vor allem aus zusätzlichen Spenden finanziert und eben nicht durch das Firmeneigene Kapital……

So kann man sich die Welt schön reden. Egal wie viele Menschen ihr in eurem Leben abzockt, bzw zu eurem eigenen Vorteil ausnehmt, gründet eine Stiftung und alles ist gut. Darüber hinaus ist es eine Stiftung welche Ausschließlich britische und US-Soldaten im Fokus hat….gut das CoD nur in diesen beiden Ländern verkauft wird.

Ohhh

Menschen zu helfen ist doch immer eine gute Tat, aber rechtfertigt selbstverständlich nicht, andere dafür abzuzocken. Ich bin in ganzer Linie gegen Ingame-Käufe, Lootboxen, etc. bei den derart lächerlichen Preisen, wenn es rein der Gewinnmaximierung dient, hab aber auch null Mitleid mit den ganzen Monks, die sich COD kaufen und sich dann trotzdem darüber beschweren.

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