Die New York Times hat 500 Menschen aus Hollywood abstimmen lassen, um eine Liste der 100 besten Serien des 21. Jahrhunderts zu erstellen. Auf Platz 1 befindet sich eine Show, die wohl auch bei einigen Fans an der Spitze wäre – und ihr könnt sie auf Netflix gucken.
Wie wurde abgestimmt? Die New York Times (Paywall) hat eine Liste der 100 besten Serien des 21. Jahrhunderts veröffentlicht. Abgestimmt haben 500 Schauspieler, Regisseure, Produzenten und andere Menschen in Hollywood. Einziges Kriterium war, dass die Serie im 21. Jahrhundert gestartet ist, weshalb etwa Die Sopranos fehlt, da ihre erste Staffel 1999 startete.
Einen moralisch schwierigen Protagonisten gibt es auf Platz 1 trotzdem und der Gewinner würde wohl bei vielen Serien-Fans auf dem 1. Platz landen: Breaking Bad.
Aus Breaking Bad entstand auch ein Spin-off:
Eine Serie, die jeden Rewatch wert ist
Was macht Breaking Bad so besonders? Ähnlich wie Die Sopranos vorher, beschäftigt sich Breaking Bad mit moralisch fragwürdigen Protagonisten. Anfangs noch ein krebskranker Chemielehrer, entwickelt sich Walter White zu einem egoistischen Charakter, der nur noch wenig Skrupel besitzt.
Dadurch wird die Natur des Bösen
hinterfragt und als Zuschauer wird man mit seiner eigenen Moral konfrontiert. Mit der Serie zeigte Bryan Cranston letztendlich, dass er nicht einfach nur Comedy spielen kann, wie in Malcolm Mittendrin, sondern auch für dramatische Rollen eine gewisse Präsenz mitbringt.
Man sollte aber auch nicht die anderen Figuren vergessen. Aaron Paul als Jesse Pinkman ist mit seiner Charakterentwicklung ein Kontrast zu Walter White und auch Giancarlo Esposito (Gustavo Fring), Hank Schrader (Dean Norris) und Saul Goodman (Bob Odenkirk) werden für Fans wohl unvergesslich bleiben.
Kein Wunder also, dass mit Better Call Saul eine weitere Serie und El Camino ein Film als Spin-off zu Breaking Bad erschienen sind. Beide Projekte und Breaking Bad selbst könnt ihr auf Netflix im Abo schauen.
Welche Serien findet man noch auf der Liste? Neben Klassikern wie The Wire (Platz 2) oder Mad Men (Platz 3) findet man auch modernere Serien, die teilweise noch nicht beendet wurden, etwa The White Lotus (Platz 21) oder Severence (Platz 30).
Auch einige Comedy-Serien finden sich auf der Liste, nennenswert wären etwa Veep (Platz 7), Atlanta (Platz 10) und The Office (Platz 11). Falls euch die Meinung einer einzelnen Person interessiert, hier findet ihr Beispiele, die George R. R. Martin mochte: 6 Serien, die sogar „Game of Thrones“-Autor George R.R. Martin begeistern konnten
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Kommentare
Mag sein, dass Breaking Bad nicht jedermanns Sache ist, ist ja auch in Ordnung>Geschmäcker sind verschieden.
Aber Breaking Bad ist sicherlich nicht überbewertet. Genau wie Better call Saul sind das zwei Serien die wie kaum andere, eine Stimmung auffahren die zu 100% beim Zuschauer ankommt.
Sowohl das Drehbuch, die Locations, als auch die Wahl der Schauspieler ist einfach grandios.
Ich habe wirklich sehr sehr viele Serien geschaut in den letzten 30 Jahren und BB catcht mich noch immer, selbst beim fünften Mal schauen sind die spannenden Szenen spannend, obwohl man weiß was passiert, verrückt.
Die Liste sollte die Lieblings Serien von Hollywood oder so heißen.
Und Breaking Bad ist unglaublich überbewertet.
> besten Serien des 21. Jahrhunderts
Beutet das jetzt das es für den rest des 21. Jahrhunderts nur noch Schrott prodzuiert wird ?
Jo, denk ich bei solchen Listen auch immer…. Warum nicht einfach ein “bisher” hinten dran hängen? Ist das so schwer ?
Oder vielleicht keine noch nicht abgeschlossenen Serien mit aufnehmen. Wenn man an GoT denkt, wie sehr 5 extrem starke Staffeln durch zwei beschissene zunichte gemacht werden können…
Joa, das Breaking Bad auf Platz 1 landet ist für mich nicht weiter verwunderlich. Die Serie ist halt einfach meisterhaft geschrieben und hat auch gemerkt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu Ende zu gehen. Manch einer mag das Ende als wenig befriedigend empfunden haben, egal ob es das aus der Serie oder dem Film gewesen ist, aber ich für meinen Teil fand die meisten Handlungen der Charaktere im Rahmen der Serie für realistisch – und das ist etwas, dass viele Schreiber nicht hinbekommen.
Und sich den Vater aus Malcom Mittendrin als eiskalten Drogenbaron vorzustellen ist halt nur bis zu dem Moment witzig, bis man die Serie gesehen hat. Dann stellt man sich einen eiskalten Drogenbaron als den Vater aus Malcom Mittendrin vor.
Bei der Familie (Malcolm) war es nur eine Frage der Zeit bis Hal durchdreht und ein neues Leben unter neuer Identität anfängt. Hat Al Bundy ja auch gemacht und sich fortan Jay Pritchett genannt. 😉
Vergiss Peggy Bundy nicht, die in zweiter Ehe mit einem Biker drogensüchtigen Müttern goldene Schüsse in Krankenhäuser liefert.
hä?
Katey Sagal in Sons Of Anarchy?
Ahh, tut mir leid nie gesehen 😅
Gute Ergänzung 😥 Kelly hat ja auch reich geheiratet und ist dann in den Elternbeirat einer Schule gewechselt wo sie sich als bitch mit Mila Kunis angelegt hat
Und Bud ist Rapper geworden.