MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller ist in Battlefield 6 ein großer Fan von einer neuen Mechanik, mit der ihr zu einem Helden für eure Kameraden werden könnt.
Die erste Open Beta von Battlefield 6 ist vorbei und es ist an der Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Mich hat der Shooter bislang insgesamt überzeugt und ich hatte einige spaßige Stunden. Mein heimlicher Star der Beta ist eine kleine Mechanik, die es in den Vorgängern nicht gab: Das Drag&Revive.
Mit Drag&Revive werdet ihr in Battlefield 6 zu einem echten Helden, der seinen Kameraden auch in brenzligen Situationen den Arsch rettet. Wenn eines eurer Truppmitglieder im Kampf gefallen ist, könnt ihr ihn einfach packen und in Deckung ziehen. Während des Ziehens wird dieser dann wiederbelebt.
Das hat schon in der Beta für einige wirklich coole Momente gesorgt und bietet das Potenzial, auch beim vollwertigen Release viel Spaß zu bereiten.
Heldentum im Kugelhagel
Das Drag&Revive ist eine wirklich tollte Mechanik, weil es wirklich ein spannendes und aufregendes Gefühl ist, einen verwundeten Kameraden vorsichtig um die Ecke zu ziehen, der gerade von einem Sniper oder Panzer plattgemacht wurde. Man selbst muss dabei natürlich sehr vorsichtig sein und darauf achten, sich den Feinden nicht aus Versehen zu zeigen – sonst liegt man schnell nebeneinander im Dreck.
Das Drag&Revive spielt seine große Stärke vor allem in Freundesgruppen aus. Zwar ist es auch cool und spielerisch wirklich sinnvoll, einen Random-Mitspieler in Deckung zu ziehen und so vor dem sicheren Tod zu bewahren, doch mit Freunden entstehen dabei wirklich lustige, teilweise unvergessliche Momente.
Auf Discord sorgen diese intensiven Situationen des Heldentums nämlich schnell für einen Anstieg des Lautstärkepegels. Während ich meine Kameraden versorge, brülle ich natürlich: „AHHHHHH, ICH RETTE DICH, STIRB MIR JETZT NICHT WEG!“
Heldentaten, die früher nicht möglich waren
Ich habe Battlefield 6 mit drei Freunden gespielt: Jacob, Nico und Rick. Jeden von ihnen konnte ich mindestens 1x vor dem Tod bewahren, weil ich die Wiederbelebung nicht einfach auf offener Fläche durchführen musste, wie es in früheren Battlefield-Teilen der Fall war.
Nico blickte auf Liberation Peak einem Scharfschützen in die Augen und wurde schwer verwundet. Ich hatte jedoch eine kleine Deckung, die perfekt stand, um nicht von dem fiesen Camper gesehen zu werden. Also griff ich Nico, zog ihn zu mir und belebte ihn wieder. Dann robbten wir beide langsam hinter der Deckung aus dem Blickfeld des Scharfschützens raus.
Rick wurde in einem Haus in Kairo von einem Panzer beschossen. Es zerlegte die Wand des Hauses, und Rick. Im hinteren Teil des Gebäudes konnte das stählerne Ungeheuer uns jedoch nicht sehen, weshalb ich ihn am Kragen packte und wegschliff. Dann flohen wir erfolgreich aus dem Hintereingang und flankierten den Panzer von einer anderen Seite, der folglich durch unsere RPGs in Flammen aufging.
Mit Jacob lief ich auf der Map „Iberische Offensive“ durch eine schmale Gasse vor B, als er plötzlich durch feindlichen Beschuss fiel. Ich zog ihn 2 Meter in Deckung und rettete ihn. Er griff zu seiner Waffe und gemeinsam streckten wir 4 Gegner nieder. Dann kam eine weitere Gruppe und ich fiel, doch er belebte mich wieder.
Wir waren weiterhin in der Gasse gefangen, als eine Granate gleich mehrere unserer Kameraden niederstreckte. Es erwischte auch Jacob. Ich schliff ihn wieder in Deckung und half ihm auf. Jacob war Medic und konnte mit seinem Defibrillator auch die anderen Soldaten vor dem Tod bewahren, wurde jedoch erneut verletzt. Ich packte ihn, und wollte ihn ein weiteres Mal in Deckung zerren, zog allerdings etwas zu weit und landete im Visier einer Gegnergruppe – wir beide starben.
Ein Feature, das Erinnerungen schaffen kann
Jacob, Nico, Rick und ich hatten unzählige weitere Situationen, in denen wir den Drag&Revive nutzten, um einander zu retten. Das sind nur drei Beispiele, aber es sind Erinnerungen, die bleiben und mir schon jetzt zeigen, dass Battlefield 6 wieder unvergessliche Momente mit Freunden erschaffen kann. Etwas, auf das wir doch alle hoffen, wenn wir Multiplayer-Spiele spielen.
Ich freue mich schon auf die nächste Beta am kommenden Wochenende und weiß auch schon, welche Waffe ich dann spielen werde. Denn ein Karabiner hat mir den meisten Spaß bereitet und war die perfekte Wahl für die ersten Stunden im Spiel: Eine Waffe hat mir den Einstieg in die Beta von Battlefield 6 gerettet, war die perfekte Wahl für die ersten Stunden
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Das Problem ist die Zeitverzögerung zwischen Sprint und schießen die total frustriert. Auf der einen Seite notwendig um Punkte schnell einzunehmen auf der anderen der einfachste und schnellste Weg sinnlos zu sterben. Wer geht oder campt wird belohnt wer versucht schnell viele Punkte einzunehmen stirbt. Leute die blind auf einen Punkt zu laufen haben im Gegensatz zu COD wo es kaum Verzögerung zwischen Sprint und Schießen gibt, nie eine Chance zu reagieren wenn erstmal die ersten Kugeln auf einen zu fliegen. Ist besonders gut aus der Sniper Perspektive zu beobachten wo 2 Gegner aufeinander zu laufen und nur der schnellste Stop gewinnt ohne das der andere auch nur reagieren kann. Oder jemand den Sniperglint sieht und noch nicht mal stehen bleiben kann geschweige denn Waffe ziehen bevor er umfällt. Hab mir mal den Spass gemacht nicht direkt zu schießen um zu sehen wie schnell die in Deckung gehen oder zurückschießen. ERGEBNIS 1-3 sek. Nicht ms. Jemand der z.B Autosprint nutz hat hier total verloren was schnell offensichtlich wurde absolut unnützliche Option. In dem Moment wo man auf Sprinten verzichtet verbessert sich die K/D um mindestens 60-80% was den Sinn von Conquest und Breakthrough total in Frage stellt und Sniper zur bevorzugten Klasse macht was gerade auch durch die hohe Anzahl an Sniper in den letzten Tagen der Beta deutlich wurde da es wie Sterne schießen auf der Kirmes funktioniert. Wenn sich da nicht noch was vor release ändert bin ich raus. Sollten mal besser bei CoD nachsehen wie das zufriedenstellend geht ohne für Frust zu sorgen. Lustig waren die ersten CoD streamer am ersten Tag taten einem fast leid, denn vorbei mit sweating denn nur langsam ist Vorteilhaft fast Movement/Sliding ist hier tödlich nicht nützlich und nur dann erfolgreich, wenn der Gegner ebenfalls im Sprint hängt, jedoch nie gegen einen stehend/gehenden mit Waffen im Anschlag. Sniper war jedoch Fun pur.
Das ist nunmal Battlefield, in CoD geht es nur darum die Killgeilheit zu befriedigen. Grade in BF war schon immer eher der Aspekt des Objectivspielens wichtiger…Zumindest mir und den Leuten mit denen ich Spiele. Wer CoD Movement und Waffenverhalten haben will soll doch bitte bei CoD bleiben. Ich hoffe nur das EA nicht auf die CoD Streamer hört sondern die Schiene so weiterfährt wie bisher mit BF6.
Gerade nochmal BF 1 und 5 gespielt und das Movement und Waffenverhalten ist da um Längen besser gerade was Reaktionszeit von Sprint zum Feuern betrifft dort fast instant während bei BF6 ne deutliche Verzögerung da ist die sich wie Megalag anfühlt, als ob du die Bremse ziehst aber das Rad noch 5 m weiterfährt. Ich rede hier nicht von CoD sondern vergleiche ältere BF Titel.
Sorry, aber ich kann nur hoffen, dass die nicht auf solches Feedback hören. Denn genau das macht “Skill” in Battlefield aus. Nicht blind auf ein Objektiv rushen und dabei alles vom Sprint aus umnieten, sondern bevor man um Ecken läuft, ins offene Gebiet, mal eben aus dem Sprint rausgeht und kurz aimed, bevor man weiterrennt.
Ich bin immer auf die Objektives gelaufen und hatte trotzdem in guten Games 24/10 oder ähnliche KDAs. OHNE zu campen. Das trifft auch auf meine Mates zu, mit denen ich gezockt habe.
In Battlebit konnte man auch die Gegner weg ziehen. Das und das automatische Mikrofonanschalten beim Tod hat für viele lustige Situationen gesorgt^^
Kann ich so bestätigen: Es ist eines der Highlights für mich! Die Wiederbelebungen machen dadurch erheblich mehr Spaß als bisher. Sehr gutes Feature!
Ich finde das Feature richtig cool. Und vor allem, wenn die Mates dann sagen: Hör auf, ich liege hier nicht safe. Aaaach, kein Thema, ich hole dich da raus. 😀
Ja ist wirklich ein nettes Feature und wirklich mal eine Verbesserung nicht nur des Änderns wegen.