ARK Survival Evolved: Loblied auf den Kot – Bald geben Toiletten Bonus

In ARK: Survival Evolved ist Kot ein besonders wertvolles Gut. Egal, ob die Fäkalien von Dinos oder Überlebenden produziert werden. Warum die Ausscheidungen so kostbar sind, erfahrt Ihr hier.

Kot – Die stinkende, braune Masse, um die Fliegen genüsslich ihre Kreise ziehen. Bei den meisten ird er wohl so schnell wie möglich – auf Nimmerwiedersehen – in die Toilette gespült.

In Ark Survival Evolved sind Fäkalien jedoch kostbar, werden eingesammelt und in Boxen gelagert.

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Von einem Dino können schon mal mächtige Brocken kommen. Zum Glück können auf magische Weise 45 von diesen Giganten in einer Box verstaut werden. Bildquelle: Kotaku

Kot hat das Zähmen revolutioniert – Stunden werden eingespart

In Ark geht es nicht nur darum, zwischen wilden Bestien umherzustreifen und sich dem nackten Überleben zu stellen. Das Überleben möchte kultiviert und vor allem effizient gestaltet werden.

Genau wie im echten Leben können die Ausscheidungen als wertvoller Dünger benutzt werden. Aus kleiner Saat erwächst mit der Hilfe von Kot ein prächtiger Garten voll mit nahrhaftem Gemüse.

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Wer kultiviert überleben möchte, legt sich einen Garten an. Besonders gut wächst das Gemüse mit Mist. Bildquelle: Kotaku

Um sich so einen Dino in Ark als Haustier halten zu können, muss man die Kreatur zuerst zähmen. Der Dino wird dazu betäubt und mit seinem liebsten Essen gefüttert. In Ark weiß man, dass Dinos ganz verrückt auf Kibbles sind. Das sind Mahlzeiten, die Überlebende aus verschiedenen Zutaten wie Dino-Eiern kochen. Eine Zutat besteht immer aus einem Stück Gemüse, beispielsweise der Karotte.

Und wo kommt die Karotte idealerweise her? Genau, aus dem eigenen Garten, der mit Kot gepflegt wird.

Einen Dino zu zähmen, kann in Ark Survival Evolved mehrere Stunden dauern. Einen T-Rex auf dem Maximal-Level zu zähmen dauert fast 9 Stunden, benutzt man gewöhnliches Fleisch. Mit seinem liebsten Kibble wird der gesamte Zähmprozess bereits auf 2 Stunden verkürzt. 

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Der Dung-Beetle: Ein echter Champ in der Verarbeitung von Kot

Besonders effizient wird der Prozess, wenn die Überlebenden hochwertigen Dünger herstellen. Aber auch dafür benötigt man Kot. Eine Möglichkeit ist, die Fäkalien mit Stroh zu mixen – Ein langwieriger Prozess. Der erfahrene Überlebende besorgt sich einfach einen „Dung-Beetle“. Das ist der bunte Käfer, der auch im Titelbild gezeigt wird. Hier schiebt man den Kot einfach hinein und er kommt als hochwertiger Dünger wieder heraus.

Kot ist überall in Ark und kommt in unterschiedlichen Größen

Glücklicherweise ist es in Ark nicht schwierig, an Kot heranzukommen. Überlebende können ihn sogar selbst ausscheiden und brauchen nicht mal einen Dino. Allerdings sind die menschlichen Fäkalien auf der Kot-Chart eher schmächtig. Kot wird in 5 Größen eingeteilt:

  • Mensch
  • Klein
  • Medium
  • Groß
  • Massiv
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Hier einmal die Größen im Vergleich. Der massive Brocken auf der rechten Seite stammt vom Titanosaurus. Bildquelle: Kotaku

Bald kommen Toiletten mit Spülung zu Ark – Sie zu benutzen, gibt einen Bonus

In einem Interview mit Kotaku verriet Lead-Designer Jeremy Stieglitz, dass Toiletten in Patch v258 eine funktionierende Spülung bekommen. Der Grund für die Erneuerung ist für Stieglitz recht simpel: „Wie kann man seinen Tribe überhaupt als „zivilisiert“ betrachten, bevor es eine Innen-Toilette gibt?!“

Zusätzlich zu den Toiletten gibt es eine neue Mess-Einheit. Das „Poop-o-Meter“, es funktioniert wie ein Fieber-Thermometer. Aber anstelle von ansteigender Temperatur wird eine ansteigende Darmfüllung gemessen. Schlägt das Poop-o-Meter an, wissen Überlebende, dass es Zeit für einen Toilettengang wird.

Nun kann der Überlebende, wie ein zivilisiertes Wesen, sein großes Geschäft in der Schüssel verrichten und spülen. Jetzt wird der Kot sogar in Kompost umgewandelt und der Überlebende bekommt einen „Refreshed“-Status-XP-Boost. Schöne neue Welt.

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Eine glorreiche Zukunft steht den Überlebenden bevor. Jetzt mit spielenden Toiletten und Kot-XP-Boost. Bildquelle: Kotaku

Der Kot wurde Ark ursprünglich aus etwas morbiden Gründen zugefügt: Kot Essen, um Selbstmord zu begehen.

Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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