ArcheAge: Trion Worlds schweigt über genaue Ursache der Serverausfälle
Ich weiß nicht, was du letztes Wochenende getan hast

Bei ArcheAge sind am vorherigen Wochenende einige technische Schwierigkeiten aufgetreten. Wahrscheinlich werden die Nutzer aber nie erfahren, was dort genau passiert ist.

Bei ArcheAge gab’s am letzten Wochenende mehrtägige Serverausfälle, die Schwierigkeiten sind mittlerweile im Griff, entschädigt hat Publisher Trion Worlds die Spieler auch. „Aber was ist da eigentlich genau passiert?“, fragte ein User nun im offiziellen Forum.

Nun, das werden wir wohl nie erfahren. Community Manager Ocho sagte, dass es extrem schwierig sei, Usern Einblick in technische Schwierigkeiten zu geben. Für die meisten Spieler sei es unverständlich, auch für Fachleuchte schwierig, die zögen dann oft die falschen Schlüsse, weil sie von anderen Grundvoraussetzungen ausgingen.

Wichtig sei nur:

  1. Es hat technische Schwierigkeiten gegeben.
  2. Bei Trion Worlds weiß man nun besser als vorher, wo diese Schwierigkeiten herrührten.
  3. Trion Worlds hat alles Mögliche getan, damit so etwas nicht mehr vorkommt, und wenn es doch vorkommt, ist man besser darauf vorbereitet. Im Prinzip sei etwas bei der technischen Infrastruktur schiefgegangen. Eine Wiederholung davon sei extrem unwahrscheinlich und wenn doch, ist man darauf vorbereitet.
Quelle(n): Ocho Statement
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Svatlas

Die haben die Serverkapazitäten wieder reduziert. Das sieht man doch deutlich an dem aktuellen Status. Vorher waren alle Server auf niedrig und jetzt haben alle wieder den Ursprung vom Release. Wer will sich schon einloggen oder neu anfangen wenn überall nonstop niedrig steht.

Peacebob

Das liegt vermutlich eher daran das für Viele nun Einiges nachzuholen war/ist.

Der wahre Grund waren so weit ich weiß einige Probleme was das Timer-Mannagement der Server anging. So konnten kurzzeitig z.B. mehrere Häuser auf ein und der selben Stelle platziert werden (gibt einige lustige Skreens dazu) .
Darum wurden erst mal alle User von den Servern geschmissen um das Problem zu untersuchen/ zu beheben.

Xerang Zane

Ich hoffe, dass Trion und XLGames es
schaffen, dieses großartige, komplexe Spiel dauerhaft und vor allem
nachhaltig am Markt zu platzieren. Ich wünsche mir eine ähnliche
Forever-Ideologie, wie sie von CCP über das EVE-Universum gehängt
wurde. Solche Spiele leben davon, dass man sich an der schieren
Unendlichkeit von Möglichkeiten weidet und aus der dargebotenen
Komplexität seine Lehren zieht. Das ist der Wert, der ein Mmorpg
meines Erachtens zu einem Kunstwerk macht. Arche Age hätte meines
Erachtens das Zeug zu einem solchen Kunstwerk. Aber seine Schöpfer
haben noch zu beweisen, dass sie es ernst meinen.

Dazu gehört natürlich vor allem, dass die Entwickler die Community ernst nehmen,
sich mit ihr auseinandersetzen, ihr immer wieder demonstrieren, wie
sehr Ihnen das Produkt am Herzen liegt, auch wenn es mal schlechte
Zeiten und Fehlentwicklungen gibt. Diejenigen Spieler, die die nötige
menschliche Reife besitzen, besitzen auch die Fähigkeit, über die
Profitinteressen der Schöpfer hinaus, ihre Hingabe wahrzunehmen und
wertzuschätzen.

Das Problem sehe ich aber nicht nur in der Gewinnmaximierungslogik der Unternehmen, sondern auch in der Spielerschaft, die sich natürlich aus der derzeit existierenden Gesellschaftskultur rekrutiert. Das ist eine Kultur, in der es vor
allem darum geht, dass alles immer schneller verfügbar und
verwertbar sein muss, in der jeder immer mehr erleben will in immer
kürzerer Zeit. Ein immer noch größerer Kick in immer kleineren
Intervallen muss her. Diese Kultur des Hedonismus und des daran
gekoppelten politischen Neoliberalismus zerstört nicht nur wie ein
immer größer werdendes Krebsgeschwür unsere Natur und unser
Bewusstsein, sondern sie zeitigt ihre Folgen natürlich auch in einer
der modernsten Formen kultureller Kunstwerke, dem des
Onlinerollenspiels.

Man gilt für Viele heutzutage bereits als langsam, wenn man es nicht innerhalb von einem Monat geschafft hat, das Maxlevel zu erreichen. Natürlich argumentiert der durch das Spiel rushende Spieler nun, dass die Inhalte mitunter so stumpfsinnig und repetetiv sind, dass hier tatsächlich nicht der Weg, sondern nur das Ziel das Ziel sein kann. Wer das Ziel dann erreicht hat, ist aber auch nicht glücklich, denn
er könnte ja in einer anderen Welt das noch viel größere und
aufregendere Ziel verpassen. Die Firmen sind psychologisch darin
versiert, dem Spieler die neue Welt als “den” Ort des
sozialen Geschehens zu verkaufen. Die soziale Dynamik, der Hype, tut
sein übriges. So entstehen die gewaltigen Heuschreckenschwärme, die
von einem Spiel zum nächsten ziehen, immer den kommenden Messias vor
Augen, letztendlich aber gewahr werdend, dass er es nicht sein kann,
weil der nächste ja schon an die Tür klopft. Diese Dynamik ist vor
allem für die vom Mainstream bevorzugten Themeparks bezeichnend.
Doch immer mehr Leute wachen auf, die Illusion erkennend, dass nichts
von Dauer ist, weder der sich ständig mehr abnutzende Genuss noch
die sozialen Kontexte, die aufgrund der eben dargelegten Dynamiken
ebenfalls immer fluktuativer werden.

Darum sehe ich in denSandboxen das größte Potential für Innovation. Hier ist nicht der nächste Obermotz das Ziel, sondern der Spieler selbst. Denn nichts
ist komplexer und tiefgründiger in unserer Welt als der sich zu
allem in Distanz-setzen-könnende menschliche Geist. Das ist die
Herausforderung, die uns die Sandbox bietet. Ein Sandkasten
unterschiedlichster Materialien und Werkzeuge, die durch den
menschlichen Geist verwendet und in Form gebracht wird, um zu
kreieren und zu zerstören. Alles muss genau und sorgfältig
durchdacht werden, wenn man Erfolg haben will. Politisches Geschick,
Teamfähigkeit, Empathie, Durchsetzungsfähigkeit,
wirtschaftliches Denken oder schlicht gesagt menschliche Reife sind
gefragt und müssen trainiert werden, wenn wir mit unserer
Gemeinschaft erfolgreich sein wollen. Das ist der Mehrwert, den uns
die Sandbox erschließen lässt, wenn wir uns wirklich auf sie
einlassen. Das ist die eigentliche Lernkurve, die gemeint ist, wenn
bei EVE über den enormen Schwierigkeitsgrad gesprochen wird.

Sucoon

Das Spiel steht und fällt mit dem Labor System. Viele meiner Mitspieler sagen, es gibt genug zu tun, aber sie haben kein Labor mehr um etwas zumachen und sie wollen sich auf dauer keine Pots dafür kaufen.
wenn ich zb einen run über alle gildenfelder mache, abernten, neu bestellen, sind 6000 Labor weg.
Doppelte Labor regeneration als jetzt, wie es zur Alpha war und jetzt in Korea noch ist, wäre ein anfang.

Coreleon

Solange die aber noch genug Leute pots im shop kaufen wie die nassen wird Trion da nichts dran ändern,was die spieler dann damit machen,verkaufen,schlucken oder trashen juckt trion 0 da ihren Umsatz gemacht haben. Und eben genau das is das Problem, Trion versucht da soviel kohle aus dem Game zu wringen wie möglich und schießt sich damit selber ins Knie.
Ma sehen wann das große erwachen kommt ^^

Svatlas

Ich habe auch aufgehört, da ich es nicht mehr einsehe nur für die Pots zu spielen. Es macht einfach keinen Sinn mehr bei 33Gold das Stck weiter zu spielen. Du spielst im Endeffekt nur noch für Trion und deren Geldbörse. Für den ganzen Aufwand den man betreiben muss, da bleibt am Ende einfach zu wenig übrig. Das Craftsystem funktioniert auch nicht mehr richtig, da die Leute keine Rüssi und Co mehr kaufen. Nur noch gute Epherium oder Delphi Sachen. Das Glück hatte ich bis heute nicht und blieb auf meinen Sachen sitzen und mache nur noch minus. 4 relativ gute Rüssi teilen waren 5 Tage im Ah zum Herstellungspreis und sind immer noch nicht verkauft. Ist auch kein Wunder, weil anscheinend viele Leute aufgehört haben (inkl mir). Es macht einfach keinen Sinn mehr dieses Spiel zu spielen. So leid wie es mir tut.

Nomad

Viele gute Ideen in dem Artikel, gut geschrieben. Aber AA mit EvE zu vergleichen …. LOL .. netter Versuch, hat sich hoffentlich gelohnt für dich.

Gorden858

Sehr erfrischend solch einen sorgfältig ausformulierten Kommentar in der Diskussion über ein MMORPG zu lesen.

Gerd Schuhmann

Bei ArcheAge ist es mittlerweile soweit, dass auch die beiden großen US-MMO-Seiten massively und mmorpg.com schon ein wenig ätzende Kolumnen und Texte über ArcheAge veröffentlichen mit einigem Galgenhumor.

Das ist eine Ausnahme, wenn man sich das anschaut, die sind normalerweise beide “eher” positiv.

Aber jetzt die letzten Wochen waren arg und die Stimmung kippt deutlich. In den ersten Monaten haben MMOs zumindest ein bisschen einen Welpenschutz, da sagt man: Der Start ist halt so, das ist normal. Aber jetzt seit Anfang November und Auroria ist das gekippt.

Im Fokus steht da aber nicht das Spiel an sich, sondern der Publisher und vor allem die “Cash-Grab”-Mechaniken. Das ist auch schade, weil diese Probleme alle auch ein Themepark-MMO haben könnte. Dass es jetzt gerade bei ArcheAge passiert, das uns so einen Ausblick in eine andere Form von MMOs ermöglicht, ist wirklich bedauerlich.

Es bilden sich auch Vorurteile daraus. Bei Free2Play zuckt heute schon so mancher zusammen, bei “Asia”-Games ebenso – und man kann nur hoffen, dass es nicht mit “Sandbox” mal ähnlich wird.

Adrian

Die positiven Beispiele für Free2Play sollten meiner Meinung nach allerdings ebenfalls Erwähnung finden. Path of Exile ist als solches zu nennen. Würde mich freuen, wenn gelegentlich erwähnt würde, dass auch Free2Play Spiele existieren die keinen Cash-Grab betreiben.

Gerd Schuhmann

Ja, es gibt Besipiele. League of Legends ist vorbildlich, Hearthstone ist extrem fair. Aber bei MMORPGs wird’s dann oft schon schwierig: Star Trek Online hatte die ganze Zeit ein sehr faires System, das ist mit dem Add-On auch schwieriger geworden. Tera ist fair eigentlich, RIft wird oft gelobt.

Aber wenn man andere MMORPGs betrachtet, geht’s oft in den “Eigentlich braucht man ein Abo”-Bereich rein und bei ArcheAge ist es eben besonders krass.

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