Pros quälen einander bei Apex Legends: Sollen PCs der Gegner verstellt haben

Auf dem Pre-Season Invitational von Apex Legends, einem großen Turnier, kam es zu einigen Beschwerden der Profis. Andere hätten die PCs, mit denen sie spielen, sabotiert. Sie hätten die Einstellungen krude verstellt.

Wie betrügen die Spieler angeblich? Während der Invitationals, die am Sonntag, den 15. September, zu Ende gingen, kam es zu einigen Vorfällen. Laut Profis seien die Einstellungen der Computer verändert worden, zu ihrem Nachteil.

Der Pro-Gamer Jordan „Reps“ Wolfe vom Sieger-Team Team SoloMid setzte dazu am 14. September einen Tweet ab, in dem er seine Mitstreiter ermahnte, ihre Einstellungen zu überprüfen, ehe sie anfangen.

Ihm sei aufgefallen,

  • dass der Monitor nur auf 60 Hertz gestellt war (Profis spielen mit 144 Hertz)
  • die Mausbeschleunigung aktiv ist
  • beim Fenster noch rumgepfuscht wurde
  • und alles verschwommen aussehe.

Er glaubt: Teams, die mit dem Spielen fertig waren, hätten zum „Abschied“ die Settings verstellt.

Veränderte Einstellungen beim Apex-Turnier

Darum ist die Sabotage gravierend: Für die meisten Spieler dürfte eine geringfügige Veränderung der Frequenz oder der Sensibilität keinen größeren Unterschied machen. Profis haben jedoch ihre ganz eigenen Einstellungen.

Sie trainieren für gewöhnlich monatelang mit einer bestimmten Einstellung, die sie zuvor über teilweise Jahre hinweg für sich optimiert haben. Mit Online-Tools wie mouse-sensitivity.com können sie ihre gewohnten Einstellungen auch auf neue Spiele übertragen.

Eine Konstanz ist deswegen so wichtig, weil viel ihrer Fähigkeiten über ein stark trainiertes Muskelgedächtnis kommt. Ist die Sensibilität nur ein wenig anders, könnte ein sicher trainierter Kopfschuss leicht daneben gehen. Ähnlich ist es dem Streamer Shroud bereits ergangen, als er partout nicht treffen konnte.

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Wie konnte das überhaupt passieren? Dass diese Sabotagen überhaupt vorgenommen werden konnten liegt daran, dass die Spieler sich die Spiele-PCs bei dem Turnier teilen. Sie wechseln sich ab und wenn sie fertig sind, verlassen sie den Platz.

Einige Spieler haben nun beim Verlassen anscheinend die Einstellungen zum Nachteil derer verändert, die nach ihnen antreten. Der ehemalige Overwatch-Profi Lucas „Mendokusaii“ Håkansson wies auf genau diese Gefahr mit geteilten PCs hin:

Gewonnen hat das Turnier übrigens das Team SoloMid. Zweiter wurden Natus Vincere, dritter Wyvern. Beim Sieg half den Teams häufig eine bestimmte Combo:

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Quelle(n): Dexerto, dotesports
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pvpforlife
pvpforlife
8 Monate zuvor

Wie konnte das überhaupt passieren? Dass diese Sabotagen überhaupt vorgenommen werden konnten liegt daran, dass die Spieler sich die Spiele-PCs bei dem Turnier teilen. Sie wechseln sich ab und wenn sie fertig sind, verlassen sie den Platz.

Wie so ziemlich auf jedem Turnier heute teilen sich alle Teilnehmer die PC´s, das ist nix neues, heute bringt keine rmehr seinen eigenen PC mit wie auf ner LAN. Veränderte Einstellungen hat auch nichts mit Sabotage zu tun, jeder hat seine ganz persönlichen Einstellungen wie Windows sense, Auflösung und sogar in CS:GO gibt es den ein oder andern Pro der mit Mausbeschleunigung spielt. Darüberhinaus sind die im Artiekl genannten Einstellungen Allgemein bekannt und in 10 Sekunden an die eigenen Bedürfnisse im System und Treiber angepasst. Da von Sabotage zu sprechen ist schon ziemlich übertrieben.

Joey
Joey
8 Monate zuvor

Was wenn sie die PCs zu beginn ihrer Session auf sich eingestellt haben und der Nachfolgende mit anderen Einstellungen spielt.
Die möglichkeit dass es am Ender der Spielsession geändert wurde besteht natürlich aber es kann auch einfach die bevorzugten Einstellungen des vorhergehenden seins. Man muss nicht immer von bösartigkeit ausgehen.
Wer die Einstellungen zu beginn der Session an nem geteilten Setup nicht prüft ist selber schuld.
Viele nutzen ihre eigenen Mäuse und oft kann man Profile dafür sogar hochladen und an jedem PC runterladen.
Das sind die Pros von heute:“ alle anderen sind Schuld.“

Max O.
Max O.
8 Monate zuvor

Im Artikel standen ein paar der vermeintlich geänderten Settings. Und die klangen für mich durchaus plausibel. Ist ja auch nicht schwierig das alles rückgängig zu machen, nur geht das wohl nicht während des Spiels/Turnieres. Zuguter letzt: es „beschwert“ bzw. warnt der Tuniergewinner – der hat gar keinen Grund anderen „Schuld“ zuzuweisen wink

Dass die Jungs generell immer auf hohem Niveau meckern sehe ich allerdings auch so grin

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