
(Mindestens) ein vollständiges Würfelset
Ohne mindestens ein vollständiges Würfelset wird es … sagen wir mal „holprig”, um der wichtigsten Mechanik in Dungeons & Dragons nachzukommen. Die Würfel sorgen für den Zufallsfaktor in D&D. der bestimmt, ob Charaktere bei ihren Vorhaben erfolgreich sind oder scheitern.
Insgesamt gibt es in D&D 7 (mit einer besonderen Ausnahme 8) verschiedene Würfel, die in den Regeln schlicht mit „W” und der Anzahl der Seiten abgekürzt werden: W4, W6, W8, W10 für Einerstellen, W10 für Zehnerstellen, W12 und W20. Es gibt auch hundertseitige Würfel, die beinahe wie eine Kugel aussehen, doch die gehören in der Regel nicht zu einem Würfelset, das die anderen 6 Stück beinhaltet.
Ob für Fähigkeitschecks, Rettungs- oder Angriffswürfe, die Würfel entscheiden mitsamt einem charakterspezifischen Bonus oder Malus, wie verschiedene Situationen verlaufen.
Dementsprechend brauchen Spieler ein Würfelset, um sich diesen Proben zu stellen.
Rational betrachtet, benötigt ein Spieler nur ein Würfelset. Es würde sogar ausreichen, wenn ein Würfelset vom gesamten Tisch geteilt wird.
Persönlich muss ich jedoch sagen: Das ist nur im seltensten Fall die Regel.
Es ist ein weit verbreitetes Meme, dass eine Menge D&D-Spieler zu wahren „Würfel-Goblins” mutieren (mich eingeschlossen), weil es einfach so viele verschiedene und unterschiedliche Stile gibt, die jeder präferierten Ästhetik zusagen werden:
Ganz reguläre, einfarbige Würfel, Würfel mit flüssigem Kern, Würfel mit eingebauten Figuren, scharfkantige Würfel, Würfel aus Plastik, Stein, Holz, Glas, Metall und noch viele mehr.
Persönlich kenne ich kaum jemanden, der nur mit einem Set zufrieden ist. Würfel sind nicht nur ein dringendes Zubehör, um spielen zu können, sie eignen sich häufig auch als grandiose Geschenke.
Fazit: Würfel benötigt man in jeder Session und das teilweise im Minutentakt. Ein dringendes Must-have.
Diese Dinge habe ich in meinen ersten zwei Jahren gekauft, seitdem ich in Dungeons & Dragons eingestiegen bin. Auch wenn nicht alles davon zwingend notwenidig ist, um spielen zu können und manche Dinge mehr nutze als andere, bereue ich bisher keinen Kauf.
Habt ihr noch eigene Empfehlungen, die man sich für D&D anschaffen sollte? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen! Ansonsten habe ich noch ein paar weitere Tipps für euch parat, mit denen ihr einfach, und vor allem günstig, eure Sessions aufpeppen könnt: Dungeons & Dragons: Hier sind 6 Tipps, mit denen ihr günstig eure Sessions aufpeppen könnt
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Die besten Sessions hatte ich im Urlaub – Sommer, Sonne, Meer und Strand und am Abend vor’m Zelt sitzen und gechillt in gemeinsamer Runde ein Abenteuer erleben. Dazu brauchten wir folgendes:
Einen Tisch, Licht, ausgedruckte Charakterblätter, ein Notizblock für den SL um uns eventuell die Umgebung zu skizzieren, ein (!) Satz Würfel, und das Regelbuch (falls mal was nachgeschaut werden muss), Bleistifte und Radiergummi.
Das sind meines Erachtens die Essentials für’s Rollenspiel – alles weitere ist nur Schnickschnack, der Teilweise die Immersion sogar sehr hemmen kann.
Persönlich finde ich Raster und Mini’s oft störend – das Spiel verkommt für mich dadurch zu einer Partie Battlechess oder wie eine Gruppe Holzpüppchen in einer Kuckucksuhr, die sich abwechselnd auf die Mütze geben. Das heißt nicht das ich beides verteufle. Im Gegenteil. Ich liebe Miniaturen zum Bemalen, anschauen und sammeln. Und auch gegen ein Raster habe ich nichts – nur eben lieber dann
einin einem Brettspiel und nicht beim TTRPG.Das klingt tatsächlich nach einer ganz besonderen Session. Wart ihr da auch in einen Kampf verwickelt? Aber klar, ein Raster kann man auch in klein auf einen Notizblock zeichnen, das klingt irgendwie wie eine ganz andere, aber irgendwie auch spannende Erfahrung. Müsste ich selbst mal testen, wenn unsere Gruppe unterwegs ist! 👀
Da ich TTRPGs zum ersten Mal im Urlaub gespielt habe, war ich es von Anfang an gewohnt ohne Mini’s und Maps zu spielen – und gekämpft wurde damals echt viel 😅
Grundsätzlich würde ich natürlich zustimmen, dass gerade DnD (besonders AD&D 2nd mit Combat & Tactics und DnD 3.5) seinen Kampf auf Raster und Mini’s ausgelegt hat. Aber wie mir die Online Sessions während Covid (via Google Hangouts ohne Roll20 etc.) wiederum gezeigt haben ist gerade DnD5E mit seinen sehr stark vereinfachten Regeln super geeignet für ein Spiel ohne das alles – hat mich sehr an meine Anfänge erinnert.