Die Feendrachen von Tirisfal
Auch unser letztes Geheimnis führt uns zurück nach Tirisfal. Ganz im Westen der Zone gibt es ein Gebiet, das laut Karte nur zerklüftete Berge sein sollten – das ist jedoch nicht der Fall. Es gibt dort einen kompletten Wald mit einer auffälligen, leuchtenden Kreisformation aus Pilzen. Die meiste Zeit geschieht in diesem Wald recht wenig, doch alle halbe Stunde beginnen Feendrachen zu spawnen. Sobald alle sieben Feendrachen anwesend sind, fliegen sie zum Pilzkreis und kanalisieren einen Zauber. Wer möchte, kann aus dem Zentrum des Zaubers eine Musikrolle für die Garnison plündern – die enthält das gleiche Lied, das auch zum Zeitpunkt des Rituals der Feendrachen abgespielt wird.
Aber es geschieht noch mehr. Nach und nach erscheinen immer mehr Tiere, vor allem Rehe und Hirsche, die sich langsam (wie hypnotisiert) zum Kreis bewegen und dann regungslos zuschauen. Darunter sind nicht kaum „gewöhnlich“ Tiere, sondern nur welche, die von der Seuche zerfressen wurden oder dämonische, grüne Augen besitzen.
Kaum endet das Lied, verteilen sich auch die Feendrachen in alle Himmelsrichtungen – ebenso wie der Rest der Tierwelt.
Was für einen Zweck erfüllen die Feendrachen? Was ruht „unter“ dem Kreis? Warum lockt es die Tiere des Waldes an (selbst die entstellten und verdorbenen)? Wir werden es vermutlich niemals erfahren. Und vielleicht ist das auch besser so.


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