3 Gründe, um sich auf Eureka in Final Fantasy XIV zu freuen

Patch 4.25 für Final Fantasy XIV wird am 13. März online gehen und den Fans eine neue Ladung an Content bringen. Das spannendste davon ist das Verbotene Land Eureka.

Final Fantasy XIV ist für seine regelmäßigen Content-Updates bekannt und das nächste steht schon vor der Tür.

Mit Eureka bringt das Entwicklerteam am 13. März eine neue Instanz mit einem neuen Level-System und gefährlichem Open World Gameplay.

Grund 1: „Content, den es so noch nie gab“

Zum ersten Mal wurde das Verbotene Land Eureka kurz vor dem Ende der Heavensward-Erweiterung in einem Brief des Produzenten erwähnt.

final fantasy xiv eureka patch 4.25 artwork

Damals sollte es eine abgewandelte Version der bereits existierenden Instanz Diadem sein, die die Spieler mit Open World Content versorgen würde.

Allerdings ging das Entwicklerteam mit ihren Ideen viel weiter als anfangs geplant. Das Gebiet wuchs immer mehr, was dazu führte, dass Eureka über ein Jahr lang wiederholt verschoben wurde.

final fantasy xiv naoki yoshida

Der Direktor und Produzent Naoki Yoshida entschuldigte sich mehrfach für die Verspätung. Laut ihm sollte es Content werden, „den es so vorher noch nie gab“, ein starkes Versprechen.

Doch dieses scheint er in FFXIV tatsächlich zu halten, denn das Elementar-System von Eureka bringt mit seiner Flexibilität frischen Wind ins Spiel.

final fantasy xiv magia board beispiel

Innerhalb von Eureka herrschen eigene Gesetze. Alle Spieler beginnen dort mit einem Elementar-Level von 1.

Diesen kann man mit Hilfe von EXP auf dem speziellen Magia Board steigern, Punkte in verschiedene Elemente packen und je nach Situation auch umverteilen.

final fantasy xiv magia

Das System ist also insofern interessant, dass es den „Powerlevel“ der Spieler innerhalb der Insel Eureka flexibel macht. Man kann sich an jeden Gegner gezielt anpassen und seine Stärken und Schwächen im Kampf ausnutzen.

Bei der Demonstration des ersten Gebietes von Eureka, „Anemos“, sagte Yoshida, dass sogar ein einziger Punkt in einem Element gewaltige Auswirkung auf den ausgeteilten und erlittenen Schaden haben wird.

final fantasy xiv magia schaden

Es ist  eine willkommene Abwechslung zum linearen Level- und Progress-System, das man von FFXIV sonst kennt.

Grund 2: Relikt-Rüstungen statt nur Waffen

Die Quests für die Relikt-Waffen sind mittlerweile aus FFXIV nicht wegzudenken. Bereits zwei volle Zyklen an Entwicklungs-Quests haben die Spieler abschließen müssen, um diese Waffen zu erhalten.

Entsprechend waren viele Spieler enttäuscht zu erfahren, dass die Quests für die neuen Relikt-Waffen erst über ein halbes Jahr nach dem Release von Stormblood zusammen mit Eureka veröffentlicht werden.

final fantasy xiv relikt zeta waffe

Relikt-Quests sind Content, den man relativ entspannt machen kann und der vor allem den Casual-Spielern zusagt, weil sie diesen auch alleine erledigen können und keine Raid-Gruppe benötigen.

Dies wird auch in Eureka wieder möglich sein, da man die Instanz alleine betreten können wird.

Aber auch die Hardcore-Jungs und -Mädels können daraus ihren Nutzen ziehen, denn erfahrungsgemäß war die Relikt-Ausrüstung am Ende ihrer Quest-Reihe immer „Best in Slot“.

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Der Grund dafür, dass die Waffen Best-in-Slot sind, ist die Flexibilität, da man die sekundären Statuswerte der Waffe ab einem bestimmten Schritt selbst aussuchen konnte.

Auch wenn die Aufgaben der Quests oft „grindy“ sind, kann man die Relikt-Waffen gut zwischendurch oder nebenbei machen.

final fantasy xiv relikt waffe grind

Mit Eureka beschloss das Entwicklerteam allerdings noch einen Schritt weiterzugehen.

In 4.25 werden die Spieler zum ersten Mal auch ihre job-spezifischen Rüstungen auf dieselbe Weise aufwerten können wie die Relikt-Waffen aus den früheren Questreihen.

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Es wird in dem ersten Eureka-Gebiet „Anemos“ besondere Monster geben, die als „notorious“ bezeichnet werden. Diese werden nach dem Tod spezielle Materialien hinterlassen, die für die Aufwertung der Waffen und Rüstungen benötigt werden.

Welche Gegenstandsstufe die verbesserte Job-spezifische Ausrüstung haben wird, ist noch nicht bekannt. Erfahrungsgemäß kann man vermuten, dass es sogar an die momentan stärkste Raid-Rüstung rankommen könnte.

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Und sie wird darüber hinaus färbbar sein!

Grund 3: Mehr Gefahr bitte!

Mit dem Verbotenen Land Eureka kommen die Entwickler außerdem den Fans entgegen, die sich mehr Gefahr in den Open World-Gebieten wünschen.

Neue Threads mit Bitten nach gefährlichem Open-World-Content gibt es in den offiziellen Foren in regelmäßigen Abständen.

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Denn sogar in Level 60-70 Gebieten stellen die Gegner für die Charaktere keine Probleme dar. Sie greifen die Spieler aber dennoch an und sind einfach nervig. Für viele Fans verdirbt es den Spaß an der Erkundung neuer Gebiete.

Naoki Yoshida betonte, dass die extrem starken Gegner euch beim Fluchtversuch unerbittlich verfolgen werden, was Eureka zu einem gefährlichen Ort macht.

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Zudem soll der Tod auf der Insel schwerer bestraft werden als außerhalb davon. So werden die Charaktere eine bestimmte Menge an elementaren EXP verlieren, wenn sie innerhalb von 10 Minuten nach ihrem Tod nicht wiederbelebt werden.

Das kann sogar dazu führen, dass die Charaktere mehrere Elementar-Level verlieren.

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Die Meinungen dazu sind allerdings gespalten. Ebenso viele Spieler sagen, dass sie weder Zeit noch Lust haben nach dem Tod den langen Weg zurück zu laufen, geschweige denn die ganzen verlorenen EXP erneut zu grinden.

Eureka scheint daher eine Kompromisslösung zu sein. Die Welt außerhalb der Insel ist nach wie vor sicher und die Liebhaber des Nervenkitzels können sich jetzt auf Eureka austoben.

Bonus Grund: Flashbacks für FFXI-Fans

Ein Teil der FFXIV-Community besteht aus ehemaligen oder noch aktiven FFXI-Spielern und diese werden viele der Features in Eureka wiedererkennen.

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FFXIV-NPC, der Scroprion Harness und Strider Boots aus FFXI trägt

Der EXP-Verlust nach dem Tod war eine Standard-Mechanik in FFXI, die ebenfalls zu einem Level Down führen konnte.

In Dynamis, einer Parallelrealität in FFXI, konnte man ähnlich wie in Eureka starke job-spezifische Relic-Ausrüstung farmen und aufwerten.

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Auch das neue Elementar-System mit dem Magia Board erinnert stark an das Elemental Wheel aus FFXI, das jedem Ninja, Schwarz- und Blaumagier in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Alles in allem ist es ein kleiner Liebesbrief an das erste MMORPG aus dem Hause Square Enix.

final fantasy xi elemental wheel

Am 13. März geht’s los

Es ist natürlich noch zu früh, um endgültig sagen zu können, wie gut das Verbotene Land Eureka als Content funktioniert wird.

Der Community macht in erster Linie der hohe EXP-Verlust nach dem Tod Sorgen, weil es nach einer Feature klingt, die man wunderbar fürs Griefing ausnutzen kann.

final fantasy xiv eureka screenshot

Außerdem ist die Relikt-Questreihe für den häufig einseitigen Grind berühmt berüchtigt. Ob Eureka es schafft, diesem mehr Abwechslung zu verleihen, wird man noch sehen müssen.

Allerdings sieht es nach allem was wir wissen nach interessantem frischen Content aus, in den man jede Menge Zeit investieren wird, um starke Ausrüstung zu erhalten.


Alle bisher bekannten Infos zum Verbotenen Land Eureka gibt es hier:

Das Verbotene Land Eureka ist das neue Konzept von Final Fantasy XIV

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