WoW: Legion – Das grausame Schicksal der Nightfallen

Das Addon Legion bringt eine komplett neue Elfenspezies in die World of Warcraft – und diese haben ein düsteres Schicksal.

Endlose Magie, endloser Hunger

Die zerschmetterten Inseln sind die Heimat vieler neuer Kulturen, von denen man bisher nichts in World of Warcraft gehört hat und die mit Legion zum ersten Mal das Licht der Welt erblicken werden. Die wohl größte neue Fraktion sind die Nachtgeborenen, eine Splittergruppe der Nachtelfen, die sich vor 10.000 Jahren nach dem Krieg der Uralten gebildet hat. Damals explodierte der Brunnen der Ewigkeit durch Azsharas Machtgier, zerstörte die bekannte Welt, trennte die Kontinente und sorgte für die Unterteilung in Nacht- und Hochelfen.

Die Nachtgeborenen - Mutierte Nachtelfen, hochintelligend und magiebegabt.

Die Nachtgeborenen – Mutierte Nachtelfen, hochintelligend und magiebegabt.

Offensichtlich gab es aber eine dritte Gruppierung, die sich einen Teil der Macht des ursprünglichen Brunnens bewahrt hat und seither sein Dasein auf den zersplitterten Inseln fristet (obwohl diese ja erst in den Warcraft-Spielen aus dem Meer gehoben wurden – auf die Lore-Erklärung bin ich sehr gespannt).

Die schleichende Zombiefizierung

Ähnlich wie die Hoch- bzw. Blutelfen, zehren die Nachtgeborenen von ihrem eigenen Quell der Magie, dem Nightwell. Dieser versorgt alle Elfen innerhalb von Suramar mit arkaner Energie und lässt sie somit zu mächtigen Magiern werden. Doch wie bei ihren Brüdern und Schwestern geht mit dieser Quelle auch eine Abhängigkeit von der Magie einher, die aber erst dann zum Tragen kommt, wenn man den Zugriff zu dieser verliert.

Sobald ein Nachtgeborener nicht mehr auf den Nightwell zugreifen kann, beginnt dieser an den Entzugserscheinungen zu leiden. Der Körper wandelt sich, wird gebrechlicher und schwächer, bis die Kreaturen deutlich als „Nightfallen“ zu erkennen sind – ausgemergelte Elfen, die aber noch immer über ihre Persönlichkeit und das Wissen verfügen.

Bleibt dieser Zustand über längere Zeit bestehen, setzt sich die Degeneration weiter fort und aus den Nightfallen werden irgendwann die „Withered“: Ausgebrannte Hüllen, die Persönlichkeit und Intelligenz weitestgehend verloren haben und nur noch nach neuer Magie dürsten. Hier lassen sich klare Parallelen zu den Getriebenen der Blutelfen ausmachen, jedoch mit dem Unterschied, dass die Withered entstehen, weil sie keine Magie bekommen und die Getriebenen, weil sie zu viel davon erhalten.

Die Verbannung aus Suramar gilt als Höchststrafe - denn das bedeutet den Verlust des Nightwells.

Die Verbannung aus Suramar gilt als Höchststrafe – denn das bedeutet den Verlust des Nightwells.

Aufgrund dieses grausigen Prozesses gilt die Verbannung in der Gesellschaft von Suramar als die Höchststrafe für Vergehen, denn damit verdammt man den entsprechenden Elfen zu einem schrecklichen Schicksal.

Allein dieser Aspekt des Volkes bietet Stoff für schier unendlich viele spannende Geschichten. Ich würde sogar nicht ausschließen, dass sich Teile der Nachtgeborenen in einem späteren Addon womöglich der Allianz oder der Horde anschließen, sobald der Nightwell erst einmal vernichtet wurde …

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