WoW: Limit steigt aus dem First-Kill-Wettrennen aus – zu viele Spieler gebannt!
Limit ist am Limit

Der WoW-Profigilde Limit gehen die Spieler aus. Die Entwickler haben zu viele Spieler gebannt, weil es dubiose Geschäfte gab.

Gegenwärtig findet in World of Warcraft noch das Rennen um den First Kill von Kil’Jaeden im mythischen Schwierigkeitsgrad des Grabmal des Sargeras statt. Während Method und Exorsus sich fleißig darum streiten, wer denn Kil’jaeden als ersten auf den Planeten Argus abstürzen lässt, wirft eine andere Profi-Gilde das Handtuch.

Limit lehnt sich zurück und „genießt“ das Rennen jetzt aus Sicht eines Zuschauers. Die Profigilde bekommt nämlich nicht mehr genug Spieler in den Raid, um noch wirkliche Fortschritte verbuchen zu können. Der Grund ist dabei nicht, dass die Spieler keine Lust mehr hätten – sondern ein großer Teil wurde gebannt.

Wegen Accountsharing und Echtgeld-Diensten gebannt

Viele Mitglieder von Limit haben gegen die Nutzungsbedinungen verstoßen und etwa andere Spieler gegen echtes Geld durch Raids gezogen. Auch wurden Zweitaccounts gekauft, um mit mehreren Charakteren tauglich für den Progress zu sein – das Teilen von Accounts kommt ebenfalls noch hinzu.

WoW Limit Guild Guldan Kill
Limit war beim Rennen in der Nachtfestung noch ganz vorne mit dabei.

Einige Streamer beschweren sich nun, dass Blizzard gewisse Gilden absichtlich ausbremsen und andere bevorzugen würden. So sei es laut dem Streamer Asmongold doch ein „offenes Geheimnis“, dass alle Profi-Gilden Raidruns verkaufen würden, um sich überhaupt ein bisschen was zu verdienen. Dass man nun eine Gilde so hart bestraft und andere offenbar „laufen lässt“ findet er ungerecht.

Kil'Jaeden-WoW

Eine gewisse Ironie hat es ja schon, dass eine Gilde im ToS (Tomb of Sargeras) nicht weiterraiden kann, weil sie gegen die ToS (Terms of Service) des Spiels verstoßen hat. Damit hätte Limit sein Limit wohl erreicht.

Was haltet ihr von diesem Vorgehen von Blizzard? Gute Sache, so hart durchzugreifen? Oder sollte man dann auch gleich gegen alle zeitgleich vorgehen?


Andere Profigilden beschweren sich derzeit, dass sie nur “Betatester” im neuen Raid sind.

Quelle(n): reddit.com/r/wow/, buffed.de
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kriZzPi

Finde das bei wow fraglich diese First kills erfordern teilweise den Arbeitsaufwand eines fulltimejobs finde es auf der einen Seite fair das sie sich etwas dazu verdienen um sich das zu ermöglichen auf der anderen Seite sollte blizzard vielleicht überlegen wie sie das in Zukunft verhindern können vielleicht einach Geldpreise für First kill ausgeben. Das nimmt den Leuten dann sämtliche argumentationsgrundlage für dubiose geschäfte

Ectheltawar

Ich bin mir nicht sicher ob das eine gute Idee wäre, nur weil mache Spieler meinen das ganze auf einem E-Sport Niveau zu betreiben, bedeutet das nicht, das dieses Spiel dafür auch wirklich geeignet ist. Da sollte Blizzard sich lieber weiter auf Overwatch konzentrieren, wenn es um E-Sport geht.

In WoW machen diese “Profi”-Gilden lediglich einen verdammt geringen Anteil der Spieler aus, würde man nun versuchen diesen gerecht zu werden, bedeutet das am Ende nur Änderungen, welche dann aber auch die restlichen 98% der Spieler treffen würde. Da von diesem Rest aber der Großteil eher der typische Gelegenheits-Feierabend-Spieler ist, lässt sich das kaum unter einen Hut bringen.

Vor 8-10 Jahren mag das ganze noch anders ausgesehen haben, da brachten die Top-Gilden und ihre FirstKills noch richtige Publicity. Heute kräht da kaum ein Hahn nach, selbst einem Großteil der WoW-Spieler geht es ziemlich am A… vorbei wer da was als erstes gelegt hat. Dazu noch die ganzen negativen Meldungen, wie diese Gilden an ihr Gold, oder halt reales Geld kommen. Ist da wohl dem Radsport nicht unähnlich, die wird man vermutlich auch immer erst mal an “Doping” denken, kaum das man Radsport hört.

Persönlich fand ich es damals recht spannend zu verfolgen wie weit da wer in welchem Raid vorrangeschritten ist. Die ganzen neuen Bosse liegen teilweise so schnell im Dreck, das es irgendwie Langweilig geworden ist dem zu folgen. Der Zeitrahmen in dem heute ganze Raids geschafft werden, brauchte man damals um den nächsten Boss zu legen.

Nebukader

Verstehe auch nicht wie man sowas dann Profi Gilde nennen kann. Für mich sind das keine Profis.

Dachlatte

Richtig so… Die gegen Gold ziehen gehören auch noch gebannt!

Psycheater

“Eine gewisse Ironie hat es ja schon, dass eine Gilde im ToS (Tomb of Sargeras) nicht weiterraiden kann, weil sie gegen die ToS (Terms of Service) des Spiels verstoßen hat. Damit hätte Limit sein Limit wohl erreicht.”

Genau für solche Texte liebe Ich eure Seite so sehr xD

FaveHD

musste auch lachen 😀

Ectheltawar

“So sei es laut dem Streamer Asmongold doch ein „offenes Geheimnis“, dass alle Profi-Gilden Raidruns verkaufen würden”

Es gibt jedoch einen feinen Unterschied im Bezug auf die Art der Bezahlung. Andere lassen sich mit InGame-Golde bezahlen, während die Gebannten selbiges gegen reales Geld getan haben. Ein mehr als feiner Unterschied den manch einer gerne unterschlagen würde, bzw am Besten noch gleichstellen.

luda

Nette Vorwürfe. Fern ab von jeder Realität. Da ist die Hoffnung bei dem einen oder anderen schon verloren.

Koronus

Gleiches Recht für alle.

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