World of Warcraft: Das sagt Blizzard zum Spielerschwund und der Contentflaute!

Der Executive Producer von World of Warcraft, J. Allen Brack, äußert sich zu den Sorgen um Spielerschwund und Contentdürre.

Zustand des Spiels hat wenig mit den Spielerzahlen zu tun

Im Interview mit Polygon hat sich der Executive Producer von World of Warcraft zu verschiedenen Punkten geäußert. J. Allen Brack geht hierbei auf die Meldung der Spielerzahlen, die Contentdürre und Designphilosophien ein.

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Als erstes spricht er über die Reaktion vieler Leute, dass WoW (mal wieder) angeblich im Sterben liegt, mit seiner niedrigsten Spielerzahl in 10 Jahren. „Nur“ noch 5,5 Millionen Spieler verfügen über ein aktives Abonnement.

„Eines der Probleme, welches uns im Team, aber auch in der Community begegnet, ist die Wahrnehmung, dass es eine direkte Verbindung zwischen den Spielerzahlen und dem Zustand der Community oder dem Geschäft gibt. (…) Das stimmt wirklich nicht. Ich würde nicht sagen, dass World of Warcraft nur noch halb so erfolgreich ist, wie früher.“

Neuer Content verzögert nur Legion

Eines der Kernprobleme, das viele Kritiker und Fans sehen, ist die Contentdürre, die sich ein weiteres Mal auftun wird. Der letzte große Patch fand im Juni statt. Somit vergehen bis zur Veröffentlichung von Legion im Sommer mindestens 12 Monate, in denen es keine neuen Raids oder Spielzonen gab. Ein kleines Trostpflaster ist allerdings der Patch 6.2.3, der jetzt auf die Liveserver aufgespielt wurde. Der bringt neue „alte“ Instanzen in die Zeitwanderung, einige neue Reittiere und die Möglichkeit, Ausrüstung aufzuwerten.

Jeder Tag, den man an anderen Patches arbeitet, würde Legion weiter nach hinten werfen.
Jeder Tag, den man an anderen Patches arbeitet, würde Legion weiter nach hinten werfen.

„Wir glauben, dass das helfen wird. Es sind nicht gerade neue Raids, aber wir stehen vor einer schwierigen Herausforderung. Wenn wir jetzt noch einen Patch 6.2.5 oder 6.3 machen würden, dann würde sich Legion um genau diese Zeit der Entwicklung verzögern.“

Fans meinen oft zu wissen, was WoW gerade fehlt und wie man mehr Spieler anlocken könnte.
Fans meinen oft zu wissen, was WoW gerade fehlt und wie man mehr Spieler anlocken könnte.

Auch die „klugen Ratschläge“ der Community, wie man mehr Spieler für das Spiel begeistern könnte, nimmt man sich zwar zu Herzen, aber die Entwickler rechnen nicht in „Content X bringt Y Spieler“.

„Das Team kann sich nicht auf Dinge konzentrieren wie, eine Quest, die 100.000 Abonnenten einbringt. Wie kann dieser Raid die Leute 5 Monate länger fesseln? Wenn man so vorgeht, dann wird man dabei verrückt. Das Einzige, was wir tun können, ist uns auf schöne Spielerfahrungen zu konzentrieren, dabei so viel wie möglich zu lernen und World of Warcraft zu dem Besten zu machen, was es sein kann.“

Nur ein kleiner Teil des Teams arbeitet schon an der übernächsten Erweiterung

Ein Kritikpunkt ist auch, dass Blizzard seit Jahren versucht, die Veröffentlichungszeit zwischen den Erweiterungen zu verkürzen. Daran scheiterten sie bisher jedes Mal. Mit Legion wäre man zwar ein wenig schneller dran, aber „wir wollen weiter daran arbeiten, die Zeit zu verkürzen.“ Im Moment arbeite die Mehrheit, ja fast das ganze Team an Legion. Ein paar andere, vor allem Chefs von Kunst und Design, bereiten die Inhalts-Patches für Legion und die danach kommende siebte Erweiterung vor.

Ob Blizzard in diesem Punkt jemals aufgibt? Immerhin versuchen sie es selbst nach dem 5. Fehlschlag noch.


Mehr Informationen zum Spiel und der kommenden Erweiterung Legion findet Ihr auf unserer World of Warcraft-Themenseite.

Quelle(n): polygon.com
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25 Kommentare
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Dachlatte

„Zustand des Spiels hat wenig mit den Spielerzahlen zu tun“

Deppen Aussage!!! ^^

Gast

Warum?

Dachlatte

Warum ist die Banane krumm? Darum!

Chiquita Banana

Die Banane wächst seitlich und wendet sich dem Licht, da es für sie lebensnotwendig ist.

mmogli

Warum ?

Comp4ny

Man sollte die Zeit und Energie lieber in wichtigere Arbeit stecken als mit Mühe und auf Teufel komm raus weiter zu versuchen das bereits an Sauerstoffmangelndem Feuer wieder entfachen zu wollen. – Das wird nicht mehr funktionieren!

Ich schätze in den nächsten 12-18 Monaten werden die Spielerzahlen sogar auf unter 3 Millionen fallen und in spätestens 48 Monaten sogar F2P-Niveau erreichen.

Nirraven

Ich glaube eher das mit nächter Erweiterung wieder knapp 10 Millionen da sind und ob sie es dieses mal halten können bleibt abzuwarten. Bis zur Erweiterung werden vermutlich viele abspringen.

Gorden858

„Executive Producer“, „Lead Game Designer“, die klingen ja alle ganz toll die Titel, aber wer ist da nun eigentlich der Chef? So viele unterschiedliche Namen man in letzter Zeit mit tollen Titeln gehört hat, können die ja so viel nicht zu sagen haben…

Gerd Schuhmann

Es gibt normalerweise zwei große „Chefs“ – das sind Game Director und der Chef-Producer (oder Executive Producer).

Tom Chilton ist Game Director – der ist, was das Design angeht, die oberste Instanz.

Executive Producer ist der hier im Interview, der ist Chef von der „bürokratischen, wirtschaftlichen Seite.“

Designer machen was im Spiel, Producer machen was drumrum, kann man sagen. Ist ja beim Film auch so: Der Regisseur macht den Film, der Producer sorgt dafür, dass er den machen kann.

Und dann geht die Hierachie so runter:

Je größer das Spiel ist, desto mehr Ebenen hat das. Von „Lead/Chief; Senior, usw.“ Im Alltag sieht man ja meistens „Watcher“, der ist Lead Encounter Designer, für Raids zuständig.

Hast dann im Prinzip bei einem großen Game eine Menge „Lead Designer.“ Das sind wie Abteilungsleiter.

Aber so diese Hierachie ist auch von Firma zu Firma verschieden.

Bei manchen Spielen ist der Executive Producer der große Zampano. Der macht mehr das Management. Game Director, der ist die oberste Instanz für das, was dann wirklich im Spiel passiert.

Aber von der Persönlichkeit gibt’s halt auch Game Director, die lieber im Hintergrund sind.

Dann hast noch „Creative Director“ – das ist auch ein wichtiger Job, den hört man häufig. Das ist wie bei einem Film der Drehbuchschreiber.

„Chief of Operations“ – der managt dann den Alltag, die Arbeitsabläufe. Von denen hört man meist gar nix, die sind aber auch extrem wichtig – der von WildStar Cougar ist z.B. ziemlich präsent.

Bei Blizzard hat man viele, die von einem Spiel ins übergeordnete Management gewechselt sind – Chris Metzen ist „Vice President von Blizzard“ und für „Franchise Development“ zuständig. Das ist dann wieder eine andere Ebene – vom Spiel weg zur ganzen Firma. Aber der hat natürlich auch Macht und Einfluss.

Wie das im Alltag ist … ich denke das hängt stark von den Firmen und den Persönlichkeiten ab. Die eigentlichen Chefs sind die CEOs und die Präsidenten der Firma. Wenn der Mike Morhaine, der Präsident von Blizzard, sagt: Hier, Chilton, so und so. Was will er dagegen tun?

Aber von der Unternehmenskultur macht man das wahrscheinlich nicht.

Von der Idee: Bei WoW gibt einer den Ton an und der Rest macht, muss man sich auch echt verabschieden.

Beil Fantasy XIV ist Yoshida sowohl Game Director als auch Chef-Producer, glaub ich. Der ist da der Ober-Guru. Ist auch die große Person, der Mastermind, der kümmert sich um alles, ist die Lichtgestalt.
Bei TESO hat Matt Firor denselben Job, ist aber lang nicht so präsent. Da übernimmt dann der „Creative Director“ die Game Director-Sachen nach außen mit. War vorher Paul Sage, ist jetzt Rich Lambert – der das nach außen macht.

Zwei Leute haben denselben Job interpretieren den ganz unterschiedlich in der Außendarstellung.

Ist auch manchmal, wie Leute ankommen, dass die dann zu Interviews geschickt werden: Bei WildStar war ja Frost ein „Producer“, der aber eine tolle Außenwirkung hatte und deshalb wie ein Chef Interviews gab. Bei TESO ist der „Lead System Designer“ Wrobel in so einer Rolle, der ist einfach telegen, der kommt gut rüber. Bei Destiny ist der eigentliche Raid-Designer eine Rampensau, der wurde dann befördert zum Game Director von einem Add-On (die teilen das dann wieder anders ein – die haben dann Temas für einzelne DLCs mit eigenen Chefs).

Also das ist alles ziemlich komliziert.

Gorden858

Wow, mit so einer ausführlichen Antwort hatte ich nicht gerechnet, danke dafür. Die Unterscheidung zwischen Producern und Designern war mir auch schon klar. Hatte nur den Eindruck, in letzter Zeit von so vielen unterschiedlichen Lead Designern gehört zu haben, deren Bereiche sich dann auch oft nicht gegeneinander abgrenzen lassen wie zum Beispiel Game-, Encounter- oder Raid- Designer.

Honk

Wie heißen denn eigentlich die Spezialisten, die 10 Stunden Spielzeit auf 50 Stunden strecken ?
Also Felsen in den Weg setzen damit man statt 1 Minute 10 Minuten braucht – Dropratenoptimierung – Aufzugwartezeiten – Ladezeiten, Hin und Her Laufen… und und und… Dafür muss es doch eine eigene Abteilung geben, oder ?
Bei WoW ist die ja ziemlich unterbesetzt. Die mit Abstand „Besten“ ihrer Zunft arbeiten glaube ich mittlerweile alle bei Bioware ?

Bitte nicht zu ernst nehmen…

Nirraven

Bei dem Geld was Sie schon eingenommen haben kann ich mir echt nicht vorstellen, dass es nicht drin wäre neue Leute einzuschuhlen um für Contentnachschub und die Erweiterungen zu sorgen…

Phinphin

Natürlich ist WoW aus finanzieller Sicht heute nicht „halb so erfolgreich“ wie damals, nur weil die Abonnentenzahlen um 50% gefallen sind. Schließlich gibts ja mittlerweile dank Goldkäufen, Accountdiensten und Ingameshop ebenfalls noch Einnahmen neben den Abogebühren, die es damals bei 12 Mio Abonnenten eben nicht gab.

Aber der Rückgang der Abonenntenzahlen zeigt trotzdem, dass immer weniger Leute Lust darauf haben, WoW zu spielen. Und wenn man den Erfolg nicht am Umsatz misst, sondern daran, wie sehr und wie lange das Spiel einen unterhält, dann kann man sich das bei Blizzard schön reden wie man möchte, es ändert nichts an den Fakten.

Viele kaufen sich die Addons, spielen ein, zwei Monate und dann fliegt das Spiel wieder von der Platte, solange Blizzard keine Inhalte liefert.

Gerd Schuhmann

Ich glaub es zeigt, dass die Leute eine andere Mentalität haben.

Früher hatten die LEute doch ein WoW-Abo, so wie sie die Tageszeitung abonniert haben. Auch wenn nix drinsteht, hatte man das.

Und heute ist die Mentalität viel stärker: Wenn ich nicht spiele, dann kündige ich das. Ich glaub früher haben es viele einfach laufen lassen, ob sie gespielt haben oder nicht.

Früher gab’s ja auch Phasen, wo 1 Jahr lang nix passiert ist. Gut, früher hatte man mit Instanzen usw. wohl mehr Anreiz zu twinken als heute.

Phinphin

Ich kann da natürlich nur für mich sprechen, aber ich hätte es mir damals als Schüler / Student / Azubi gar nicht erlauben können, einfach mal mein Abo nebenbei laufen zu lassen, obwohl ich gar nicht mehr auf das Spiel Lust habe.
Mein Abo war deswegen so lange aktiv, weil häufiger Inhalte nachgeschoben wurden oder das Konzept noch nicht so ausgelutscht war.
Auch gabs noch keine große Konkurrenz.

Cortyn

Das mit der Konkurrenz sehe ich ja ein, aber Blizzard hat früher definitiv nicht öfter Content nachgeschoben als heute. Da lagen zwischen den großen Patches, die manchmal „nur“ einen Raid und sonst nichts brachten, ebenfalls gigantische Zeitspannen.

Phinphin

Ich konnte mich zu Classic bis WotLK Zeiten eigentlich nicht über eine Contentdürre beschweren. Da gabs ja einige Patches. Meistens alle 6 Monate einen großen Patch oder das nächste Addon.
http://wowwiki.wikia.com/wi

Auch wars ja so, dass immer mehr Inhalte auch für die Allgemeinheit zugänglich wurden (z:b. Raids) und deswegen den Durchschnittspieler länger unterhalten konnten.

Aber mittlerweile hat sich vieles sehr abgenutzt und zahlreiche Spieler stehen nach 2 Monaten in den Hauptstädten oder der Garnison rum und langweilen sich. Da gibt einem 1 Jahr Contentflaute dann den Rest

Tom Def

Du hattest früher einfach viel mehr von dem Content und neuen Content, es hat einfach alles länger gedauert. Bis ich mein Hexermount damals hatte verging eineinhalb Jahre weil ich einfach so viel zu tun hatte. Ich bin zwar nicht die ganze Zeit mit dem Hexer rumgelaufen aber zb. als Jäger haste einfach die besten fähigkeiten gesamnelt für dein Pet oder hast ein neues Pet gelevelt. Als Schurke hat man Kräuter gesammelt für den Kräutertee oder Schlossknacken gelevelt usw.

Das hat WoW doch ausgemacht das man für alles Zeit aufwenden musste aber dann warst du auch zufrieden wenn Du es geschaft hast. Was mir auch spass gemacht hat war für alle Dungeons die Schlüssel zu sammeln, daß sind alles Dinge die rausgepatcht wurden. Aber genau das hat WoW ausgemacht man hatte immer was zutun und es war dabei noch nützlich für den Charakter im gegensatz zu den Petkämpfen.

Ich gebe zu es war manchmal auch nervig aber wenn du dann damit fertig bist, ist das auch echt befriedigend.

Ein MMO braucht einfach Grind, man kann nicht glücklich sein wenn man nichts dafür getan hat. Man kann es natürlich übertreiben wie in Aion zu release, das war nicht mehr lüstig ab lvl 45 damals und hat auch keinen Spass mehr gemacht.

EDIT: Nochwas, ich kann garnicht verstehen was viele immer mit einem neuen Addon wollen und vorallem immer ein Addon jedes Jahr. Das ist doch Dumm jedes Jahr geld ausgeben für ein Addon, die sollen lieber gescheite Content Patches bringen.

Zord

Meine zwar das es früher nicht 12 Monate oder mehr ohne neuen Content waren, bin aber zu faul das nachzuprüfen. Finde es aber auf jeden Fall eine Frechheit für ein reines Abo Spiel nach einem Addon nur zwei Content Patches zu liefern und dann für das nächste Addon noch fast so viel Geld zu verlangen wie ein Vollpreis Spiel kostet. Von einem Abo Spiel erwarte ich hier einfach mehr und mir kann keiner sagen das WoW nicht soviel Geld abwirft um genug Entwickler zu beschäftigen die sowohl für Patches als auch für die zügige Entwicklung der nächsten Erweiterung sorgen

Sucoon

jop kenne ich, war bei mir früher auch so, dass in wow pausen das abo weiter lief

doc

Es hat sich aber auch viel mit der Patch-Mentalität geändert, auf die dann die Spieler einfach nur reagieren.

Was zu BC-Zeiten alles noch zwischendurch mit reingepatcht wurde. Arena , Netherschwingen-Insel, z.B waren keine AddOn-Feature, es waren Updates!
Raids gab es damals Kara, Gruul, Magtheridons Kammer, SSC, Festung der Stürme, Hyjal, Black Tempel, Sunwell (8 Raids). Vergleicht das bitte mal mit MoP (5) und WoD (3 Raids), ok WoD läuft ja auch noch, eventuell kommt da ja noch DER Raid-Hammer!
Zu BC gab es 16(!) NEUE Instanzen. Zu MoP nur 9, wobei es dort zumindest sehr viele Szenarien gab, die waren für mich aber auch nur ein 1x Event. WoD hat bisher nur 8 Instanzen.
Ich finde es jetzt auch nicht wirklich wichtig, ob es diese in HC und nHC gibt, für mich ist der Aufwand für nHC einfach in HC etwas weg zu lassen.

…oder das Pre-AddOn-Event für WoD war ebenfalls einfach nur arm, vergleich das mal mit dem Event (sry, den Events!) zu wotlk! Da waren damals Spots mit Untoten, die man farmen konnte für nen Set. Dann das Untoten-Event indem man sich gegenseitig infizieren konnte etc.

Zu WoD eine Quest-Reihe mit 3-4 Quest => Ring-Loot!

Muss ja mal erwähnt werden! 🙂

KohleStrahltNicht

Die Contentdürre bemerken Endcontentraser natürlich am ehesten von allen.
Mit Dungeonruns flott auf Maxstufe und dann kommt das böse erwachen das es dort außer Raids und PvP nix mehr zu tun gibt.
Mein Rat , immer alles in Ruhe geniessen dann habt ihr mehr und länger was vom Spiel.
Wenn in Legion die NPCGegner mit meiner Stufe skalieren , brauche ich eigentlich noch den XP Stopp?

Gerd Schuhmann

Das hat mit der Realität nix zu tun.

Du gehst immer von einer langen Level-Phase in deinen Argumentationen aus, weil dich nur das Leveln und Questen interessiert und nicht das Endgame.

Die meisten fangen WOD mit 90 an und spielen auf 100. Das ist sehr linear. Also ob du zum Bäcker um die Ecke rennst, läufst, joggst oder gehst, ist ziemlich wurscht. Das sind halt nur 600 m, keine 42.000.

Wir reden hier ja nur von 90 -> 100. Und nicht von 1 -> 100.

KohleStrahltNicht

Ok…ich kann die 600m zum Båcker auch gemütlich gehen und geniessen und nicht im Dauerlauf mit Scheuklappen durchrennen.
Folglich dauert mein Weg länger und ich kann mir auf dem Weg sogar noch die Gegend und einige Schaufenster anschauen.
Ich denke das ich da genauso engstirnig bin wie die Endcontentfanatiker die nichts vom Weg mitbekommen.
Am Ende des Weges ist für mich nur noch ein kleiner Teich in dem andere gern immer und immer wieder 3m Brustschwimmen wiederholen.

Theojin

Ich habe in WOD wie immer langsam gelevelt. Ich bin wohl einer der weniger Spieler von WoW, die jedes Buch lesen, jeden Questtext durchlesen, alle möglichen NPCs anquatschen.
Trotzdem habe ich auch wegen der Arbeit nichtmal eine Woche gebracht, bis ich 100 war und auch jeden Levelquest durchhatte.

Aber ich spiele mittlerweile auch mit ganz anderen Erwartungen WoW. Früher konnte man nicht einfach durch die Gebiete flügen, da stand man dann schnell mal in einem Camp voll mit Eliteogern, die dir die Falten aus der Mütze gebügelt haben.

Erzähltechnisch halte ich WoW im MMO Sektor immer noch für das Maß aller Dinge, was wohl nicht zuletzt an der geschichtsträchtigen Lore liegt.

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