World of Tanks bannt Besitzer von „erschummelten“ T-22-Panzern per Skript, sagt: „Vertraut uns“

Wargaming hat derzeit mit einiger Kritik aus der Community des Onlinegames World of Tanks zu kämpfen, da das Unternehmen offenbar nicht effektiv gegen sogenanntes „Rigging“ vorgeht.

Mit dem Update 0.9.12 führte Wargaming den neuen Panzer T-22 ein. Diesen kann man sich erspielen, indem man eine Reihe von besonders schwierigen Missionen meistert. Natürlich wollen viele diesen Panzer haben, da das Onlinegame auch den Sammelaspekt anspricht und zudem die Panzer neue Taktiken und Strategien ermöglichen.

World-of-Tanks-PS4Wargaming gegen Cheater

Allerdings sind die Missionen, durch welche man den T-22 erlangen kann, sehr schwer. So schwer, dass manche Gamer zu sogenanntem „Rigging“ übergehen. Dabei spricht man sich im Team mit der feindlichen Mannschaft ab, sodass man die Missionen einfacher abschließen kann. „Rigging“ ist laut Wargaming aber verboten, weswegen man gegen diejenigen vorgeht, die zu diesem Mittel greifen.

Allerdings zeigen sich viele WoT-Fans enttäuscht darüber, wie Wargaming vorgeht. Denn es wird ein Skript genutzt, das die Spieler automatisch identifiziert, welche den T-22 als Belohnung akzeptiert haben. Das Skript soll dabei aber angeblich nicht unterscheiden können, ob jemand den Panzer rechtmäßig oder unrechtmäßig erworben hat.

Geht Wargaming fair vor?

World of TanksZudem werden diejenigen nicht bestraft, die zwar „Rigging“ betreiben, den Panzer aber nicht erhalten oder angenommen haben. Dies führte zu heftiger Kritik. Wargaming jedoch erklärt, dass man das Skript intensiv getestet habe und man ungerechtfertigte „Bans“ von Spielern eigentlich ausschließen könne.

Man werde nicht über die Funktionsweise des Skripts sprechen, um zu verhindern, dass Cheater einen Weg finden, es zu umgehen. Man hofft darauf, dass die Spieler Wargaming vertrauen, da man das optimale Spielgeschehen gewährleisten will.

Wer glaubt, ungerechtfertigt von World of Tanks gebannt worden zu sein, der kann sich an den Support wenden und dort wird man die Situation dann überprüfen.

Autor(in)
Quelle(n): Gamestar
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