Das erste Virtual Reality MMO “Wizard Online” erscheint noch 2016!

Das erste VR-MMO kommt noch in diesem Jahr! Was hält “Wizard Online” für Fans der neuen Technik bereit?

Mit den Händen Zauber weben

Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis die Technik der virtuellen Realität auch in größerem Umfang für Spieleprojekte genutzt wird. 2016 hält damit den Startschuss für das erste VR-MMO bereit, denn Wizard Online soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden und für Nutzer von Oculus Rift und HTC Vive (Steam) zur Verfügung stehen.

Wizard Online Hand Spellweaving
Mit den Händen vor dem Bildschirm wedeln, um zu zaubern? Bei Wizard Online wird das gehen.

Auf der offiziellen Facebookseite des Spiels wurden bereits Screenshots veröffentlicht. Nutzer beschreiben die Welt von der Atmospähre wie eine Mischung aus Harry Potter und World of Warcraft. Was das Spiel aber wirklich besonders macht, sind die Möglichkeiten der VR. Zauber können wirklich mit den Händen gewebt und ein Schwert kann geführt werden. Mystische Kreaturen wie Satan und Baphomet werden die Spielwelt bevölkern und können von den Spielern bezwungen werden, etwa um verschiedene Reittiere zu erlangen. Aktuell sieht das Ganze noch minimalistisch aus, allerdings sind die Bilder auch aus einer frühen Version.

Obwohl Wizard Online vornehmlich für VR-Geräte entwickelt wird, kann man es auch auf dem PC und den beiden Konsolen Xbox One und PlayStation 4 zocken. Einen Releasetermin gibt es noch nicht. In den kommenden Tagen soll allerdings ein Trailer erscheinen, über den wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Wizard Online Townsfolk

Wizard Online wird auf die Unreal Engine 4 setzen und DirectX 12 unterstützen – es wäre damit das erste Spiel dieser Generation, das auf den Markt kommt, falls es vor Final Fantasy XV veröffentlicht wird.

Mein-MMO meint: Zumindest auf den Screenshots sieht das Ganze schon recht interessant aus, ob sich VR allerdings für ein MMO eignet, bleibt abzuwarten. Falls es sich um ein Spiel mit kompetitiven Komponenten handelt, werden die VR-Leute wohl stark im Nachteil sein oder für diese Inhalte auf VR verzichten. Die Zukunft wird es zeigen.

Quelle(n): 2p.com, facebook.com/playwizardonline/
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Haiku

auf unreal engine 4 bezieht sich der satz

Psyclon

Das wird in der jetzigen Form abebben. Genau wie 3D-Druck und 3D-Fernsehen. Ich weiß noch, wie “jeder” sich diese blöden Brillen gekauft hat, für hundert Euros. Und jetzt guckt kaum einer 3D-Filme. Es ist ein Hype, etwas Neues. Aber in der jetzigen Form möchte ich das nicht und so wird es auch nicht kommen.

Ich sehe das Problem etwa darin, dass ich gerne in der realen Welt bleiben möchte. Ich will essen, trinken, ferngucken oder aus dem Fenster sehen. Ich kriege etwa Kopfschmerzen, wenn etwas zu dunkel ist. Das heißt, ich schalte, wenn ich Splinter Cell spiele, oder Thief, die Lampe ein, die mein Schreibstisch in gedämpftes Licht hüllt. In VR-Spielen ginge das nicht; eine Höhle ist eine Höhle und dunkel. Wenn dann noch meine Figur wie wild in First Person-Manier gestikuliert oder wippt beim Gehen/Rennen, dann passiert das, was vielen in DooM zugesetzt hat: Bewegungskrankheit.

Ich möchte keine Schwindelanfälle bekommen oder Motion Sickness. Wenn ich von der Arbeit komme möchte ich auch nicht herumhampeln, sondern chillen. Als Gag geeignet, für das ernsthafte Spielen nicht. Klingt verdächtig nach Wii…

Subjunkie

Es gibt schon genug Leute, die ESO mit der Rift und nem Controller spielen, warum sollten MMOs nicht für VR geeignet sein? Zumindest bei Spielen, die man in der First Person spielen kann, sehe ich da persönlich wenig Probleme.

Joss

Das liefe meiner Projektion nach an den Stärken von VR vorbei. Wenn du mit deiner Hand an einer Steuerkonsole oder einem Schirm herumschrammelst, bricht das gerade mit dem, was du in einer VR empfinden sollst. Dem entgegenwirken kann meiner Meinung nach nur eine visuelle und akustische Überwältigung, Überlagerung von Sinneseindrücken, Verdrängung. In kinoverwandten Spielen kann das funktionieren, in anderen wohl eher nicht. Bewegung und Interaktion lassen sich eben nur rudimentär in VR übersetzen. Und selbst die Voraussetzungen sprengen dann schnell den Rahmen. Man braucht einen freien Raum, muss sich selbst bewegen (können und wollen) usw. Das wird in vielen Versuchen auf so etwas wie POV-Videos hinauslaufen. Die fand ich gegenüber einer Inszenierung durch Dramaturgie und Technik auch schon immer sehr limitiert in ihrer Wirkung auf mich.

Theojin

Bevor VR sich wirklich bei Spielen durchgesetzt, und die Möglichkeiten ansprechend und entsprechend genutzt werden, wird das Jahr 2020 wohl schon vorbei sein. Wir sind ja jetzt gerade mal in den Anfangstagen, wo man VR einer breiten Schicht von Spielern und anderen Interessierten zugänglich machen kann.

Für mich ist bei Spielen eben der größte Knackpunkt die eigene Immobilität. Deswegen dürften sich beispielsweise Rennspiele oder Spaceshooter ala E:D oder SC ( man sitzt eben fest und bewegt sein Vehikel ) wesentlich besser eigenen als beispielsweise ein Spiel ala Witcher oder die üblichen MMOs.

Joss

“ob sich VR allerdings für ein MMO eignet, bleibt abzuwarten”

Also wenn das da oben VR darstellt, dann erkennt man die Hexe auch daran, dass sie aus Holz ist, im Wasser nicht untergeht und gleichviel wiegt wie kalte Ente.

Meine Wette geht dahin: Alles, was nicht auf Rails gespielt werden kann, wird sich in den sogenannten virtuellen Realitäten nicht durchsetzen. Online-Rollenspiele schon gar nicht.

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