Wer in Witcher 3 geschummelt hat, bekommt einen Steuereintreiber auf den Hals gehetzt

Witcher 3 Tax Evasion titel title 1280x720

Der Hexer Geralt kann eine Menge verschiedener Monster besiegen. Doch das größte Monster ist gnadenlos: Das Finanzamt mit seinen Steuereintreibern.

Als Hexer in The Witcher 3: Wild Hunt hat man es gar nicht so leicht. Nicht nur muss man ständig versuchen, nicht dem Charme von zauberhaften Magierinnen zu erliegen, eine widerspenstige Tochter vor dem eigenen Untergang retten und nebenbei noch Dörfer von Monstern und Ungeheuern retten – sondern sich auch noch mit Steuereintreibern herumschlagen. Diesen „Widersacher“ bekamen vor allem Spielerinnen und Spieler zu sehen, die zuvor geschummelt hatten und eine Menge Geld besaßen.

Video starten
The Witcher 4: Cinematic-Trailer von der State of Unreal 2025

Was war das für ein Exploit? In den frühen Tagen von The Witcher III gab es noch eine Menge kleiner Bugs und Exploits. Die waren nicht wirklich fatal für den Spielspaß, doch wer sie kannte, konnte sich deutliche Vorteile erschummeln. Einige dieser Exploits betrafen die Währung im Spiel, die Kronen. Denn schon im Startgebiet war es möglich, Kühe massenhaft zu töten und dann ihr Leder und die Milch gewinnbringend bei Händlern zu verkaufen. So konnte man bereits vor dem „richtigen“ Start des Spiels an Summen kommen, die im restlichen Verlauf des Spiels dafür sorgten, dass man nie wieder Geldsorgen haben würde.

Dieser Exploit wurde später behoben, indem man den Kühen einen Extra-Boss spendierte, der sie beschützte. Aber es kam noch dicker.

Steuereintreiber sucht sich den Gauner-Hexer

In der Erweiterung „Hearts of Stone“ nahmen die Entwickler dann Bezug auf solche Exploits und bauten sogar einen eigenen NPC ein. Dieser fängt Geralt bei der nächstbesten Gelegenheit in Oxenfurt ab, wenn er mehr als 35.000 Kronen im Inventar hat.

Witcher 3 Steuereintreiber
Diesem Gespräch könnt ihr nicht entgehen – und müsst Angaben zu eurem Einkünften machen.

Dann möchte der Steuereintreiber mit dem Namen Walthemor Mitty euch nämlich ein paar kritische Fragen stellen und dem Hexer mal genau auf den Zahn fühlen und herausfinden, wie ihr denn zu eurem Reichtum gekommen seid und ob ihr dabei einige unlautere Methoden benutzt habt. In seinen Fragen nimmt er dann ganz klar Bezug auf die bekannten Exploits. Er will etwa wissen …

  • … ob man an großem Handel mit Tierhäuten teilgenommen hat.
  • … ob man Muscheln gekauft hat, nur um die darin enthaltenen Perlen zu verkaufen.
  • … ob man schonmal in irgendjemandes Haus eingedrungen ist und etwas ohne Erlaubnis entwendet hat.

Wenn man mindestens zwei der Fragen verneint, dann wird man als Vorzeigesteuerzahler gelobt und bekommt sogar ein Diplom ausgehändigt, dass man ein „Aufrichtiger Steuerzahler“ sei.

Wie hoch fällt die Strafe aus? Falls Geralt bei seiner eigenen Überführung hilft und mindestens zwei Fehltritte eingesteht, dann wird er von Walthemor dazu verdonnert, eine Strafe von 1.000 Kronen in der Bank von Novigrad zu bezahlen. Solange ihr diese Schulden nicht begleicht, weigert sich Vimme Vivaldi überhaupt mit Euch weiter Kontakt zu pflegen – nicht einmal Gwent spielt er noch.

Immerhin: Als Belohnung für die Quest winken dann wieder 50 Kronen. Das senkt die Steuerlast dann auch 950 Kronen.

Allerdings ist es auch möglich, den Steuereintreiber auf legalem Wege zu treffen. Wer „einfach so“ an über 35.000 Kronen kommt, was im späteren Verlauf des Spiels wahrscheinlich ist, kann den gleichen Dialog führen.

Was haltet ihr von dieser Art, mit Exploits und Fehlern im Spiel umzugehen? Eine lustige Sache, von der sich auch andere Entwickler eine Scheibe abschneiden sollten? Oder sollte man so nicht mit den eigenen Fehlern im Spiel umgehen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Die 10 mächtigsten Monster, vor denen sogar Hexer Geralt ordentlich Respekt hat, haben wir euch hier vorgestellt.

Quelle(n):
  1. Witcher-Wiki

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
0
Sag uns Deine Meinungx