WildStar: PvP laut Lead Designer auf dem richtigen Weg

Unsere Kollegen von TenTonHammer hatten kürzlich die Gelegenheit mit dem führenden PvP-Entwickler von WildStar, Kevin Lee, ein ausführliches Interview auf Englisch zu führen und wir fassen für euch hier die wichtigsten Punkte zusammen – in leicht verständlichem Deutsch.

PvP im Allgemeinen: Tägliche Quests und der rechte Pfad

WildStar Sabotage PvPIm Großen und Ganzen ist Lee mit dem PvP in WildStar recht zufrieden, er ist der Meinung, dass es recht solide ist und vor allem ungeheuer viel Spaß macht, was natürlich zu großem Anteil auch dem Telegrafensystem zu verdanken ist.

Dennoch ist ihm klar, dass es kleinere und größere Probleme gibt und bietet die Spielerschaft um die nötige Zeit, diese beheben zu können – es befindet sich alles auf dem richtigen Weg, aber diesen müsse man nun mal auch zu Ende gehen können.

Um mehr Spieler in das PvP zu locken wird es bald tägliche und wöchentliche Quests geben, wie man sie bereits aus anderen MMOs kennt. Hiervon verspricht man sich, dass vor allem Spieler, die bisher gar keinen Blick in die fröhlichen Telegrafenscharmützel geworfen haben, sich zumindest dazu hinreißen lassen, mal ein oder zwei Runden zu spielen und wenn es ihnen gefällt, sich stärker damit auseinanderzusetzen.

Arena – 2vs2 hoch im Kurs, der Rest wird nur zum Schummeln genutzt

Auch bei den Arenen sieht man noch eine Menge Verbesserungspotenzial, da diese nur teilweise genutzt werden. So tummeln sich die meisten Spieler in den 2vs2-Schlachten, wohingegen die 3er- und 5er-Variante meistens gänzlich unberührt bleibt. Hier ist erneut der fehlende Antrieb der ausschlaggebende Faktor, denn es gibt für die größeren Gruppen keine besseren Belohnungen. In Zukunft will man mehr Anreize schaffen, um alle Arenen gleichermaßen zu füllen.

WildStar Arena

Auch wenn noch nichts Konkretes beschlossen wurde, nennt Lee hier beispielsweise exklusive Farben, Housinggegenstände oder Titel, die es jeweils in den unterschiedlichen Modi zu erspielen gibt. Man will es Spielern darüber hinaus unmöglich machen, sich in Warteschlangen für die Arenen einzureihen, wenn es nicht genug andere Teilnehmer gibt. Besonders in den 3er- und 5er-Arenen kommt es hier nämlich regelmäßig zum „Win-Trading“, also abgesprochenen Siegen und Niederlagen, um die eigene Wertung künstlich hochzutreiben. Das möchte man natürlich unterbinden.

Warplots – Wer nichts gewinnen kann, der wagt auch nichts

Eines von WildStars größten Sorgenkindern sind die Warplots („Kriegsbasen“), denn obwohl diese technisch einwandfrei und absolut spaßig sind, werden sie kaum bis gar nicht genutzt. Man hat zwar bereits die Größe dieser Schlachtfelder von 40 auf 30 Personen pro Team reduziert (eine stärkere Senkung wäre ohne riesigen Mehraufwand nicht möglich), aber wirklich reizvoll ist diese Art des PvP immer noch nicht.

WIldStar Kriegsbasis

Der Hauptkritikpunkt liegt darin, dass es keinerlei sinnvollen Belohnungen für die Kriegsbasen gibt, denn die dadurch verdienbaren PvP-Sets können deutlich einfacher durch Arena oder herkömmliche Schlachtfelder ergattert werden. Folglich wird man in der Zukunft die Belohnungen verbessern, sodass gewisse Ausrüstung in den Kriegsbasen bestimmte Vorteile bringt. Ebenso wird es bald möglich sein, sich in eine Warteschlange als Söldner einzureihen, selbst wenn man bereits in einer Kriegsgruppe ist. Letztlich sollen sogar Schlachten möglich sein, die komplett nur aus Söldnern bestehen, ganz ähnlich wie die bisherigen „Random BGs“.

Das komplette englische Interview findet ihr wie gewohnt in unserer Quelle.

Autor(in)
Quelle(n): www.tentonhammer.com
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