3. Platz: Google Chrome
Performance: Mit 30,4 ± 1.4 ist der Chrome der schnellste Browser in unserem Test. Kein anderer Browser ist schneller, wenn auch der Abstand nicht wirklich groß ist. Brave (28,5) und Edge (29) liegen dicht dahinter. Mit 1,1 – 1,2 GB RAM bei 10 Tabs liegt er im Mittelfeld.
Sicherheit: Der Google Chrome bekommt regelmäßig Updates und es werden Lücken zügig gestopft. Ähnlich wie etliche andere Browser ist auch der Chrome mit grundlegenden Sicherheitsfunktionen ausgestattet, etwa Schutz vor Malware und Phishing.
Allerdings mangelt es ihm an Datenschutz. Google Chrome ist berüchtigt für das Sammeln von Nutzerdaten, Tracking und andere Verletzungen der Privatsphäre. Eine der Haupteinnahmequellen des Unternehmens ist die Erstellung von Nutzerprofilen für die gezielte Werbung. Da sollte man nicht unbedingt einen privaten Browser erwarten.
Hinzu kommt, dass der Chrome ist, aber zumindest eine quelloffene Basis (Chromium) hat.
Einstellungen: Der Chrome bietet etliche Einstellungen an und ihr könnt bei Bedarf euer Google-Konto einrichten und euer Profil synchronisieren. Bisher bietet Chrome noch eine große Bandbreite von Addons an, mit dem Wechsel auf das Format Manifest V3 dürfte sich das ändern. Hunderte Addons sollen nicht mehr funktionieren. Das sollte man zumindest berücksichtigen, wenn man sich Chrome installiert oder weiterhin nutzen möchte.
Nutzerfahrung: Der Chrome ist in seinem Auftreten schlicht und wenig aufdringlich und präsentiert wenig Features beim Start. Das macht ihn aber aus genau diesem Grund sehr zugänglich, wenn ihr einfach „nur“ im Internet surfen wollt.
Google sammelt aggressiv meine Daten und will beliebte Addons aus dem Store schmeißen (Manifest V3). In Zukunft könnte der Chrome daher die Freiheit der Nutzer stark beschneiden. Daher „nur“ Top 3.
Auf der nächsten Seite geht es mit Platz 2 weiter.

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Kenne keinen der nicht Firefox benutzt
Zack, reicht schon für Platz 1. ^^
Den ARC Browser würde ich persönlich hinzufügen. Mir ist aber klar, dass dieser Browser mehr als unbekannt ist. Allerdings geht er neue Wege was die Nutzerführung angeht.
Ich möchte noch was zum Edge anmerken – er hat nicht “wenig” AddOns – es sind sämtliche Chrome Extensions ebenfalls verfügbar und können installiert werden. Das wird sogar auf offiziellen Microsoft Seiten genannt.
Funfact die Google Engine stammt von der Apple Engine ab und die von KHTML von Linux.
Insofern haben die ganzen Grokonzerne inkl Microsoft es nicht geschafft eine eigene zu entwickeln, oder haben ihre aufgegeben weil Murx (Microsoft). Firefox hat eine der wenig verbliebenen eigenen.
Leider kein Vivaldi dabei. 😪
Halt nicht so verbreitet. Letztlich hat er aber auch die Google Engine.
Ich hatte es tatsächlich überlegt, aber der wird so verschwindend gering genutzt, dass sich die Arbeit kaum gelohnt hätte. Ich nehme ihn aber mal in mein Backlog auf. Es spricht ja nichts dagegen, sich den Browser noch einmal anzusehen und aufzunehmen. 😃