Ghyran, der Jade-Wind
Ghyran ist der Wind des Lebens und besitzt damit eine besondere Verbindung zur Natur und heilende Kräfte. Der Wind fällt wie ein sanfter Frühlingsregen auf die Erde, bildet unsichtbare Becken und fließt von dort weiter in die Wasserläufe und an fruchtbare Orte.
Der Name „Jade-Wind“ leitet sich von dessen grüner Farbe ab, wobei sich der genaue Ton je nach Alter und Zustand des Lebens, das es umgibt, unterscheidet. Neues Leben umgibt ein jadegrüner Wind, älteres ein dunklerer, smaragdgrüner. Wo sich Krankheit und Verfall ausbreiten, wird die Farbe noch dunkler.
Der Wind ist immer dort präsent, wo das Leben besonders aufblüht – in gepflegten Hainen, Obstgärten und auf Farmland, aber auch in unberührten Wäldern und Dschungeln. Im Frühling und Sommer ist er daher am stärksten, im Winter dagegen am schwächsten. Dieser Zyklus wirkt sich auch auf die Zauberer der Lehre des Lebens aus, die Ghyran nutzen, um zu schützen und zu heilen.
Azyr, der Blaue Wind
Azyr ist ein sehr leichter Wind, der sich weit oben am Himmel zu einer schweifenden Schicht blauer Wolken sammelt. Nur jene mit magischer Sicht können ihn überhaupt sehen, doch er verzerrt das Licht von Himmelskörpern wie Sternen, Monden und Planeten.
Erfahrene Astromanten können aus den Bewegungen von Azyr die Zukunft vorhersagen oder Visionen der Vergangenheit erhalten. Azyr zu nutzen ist eine Wissenschaft für sich und erfordert komplexe Berechnungen und Wissen über die Ausrichtung von Himmelskörpern. Wenn sich Planeten und Sterne in bestimmten Mustern bewegen, wird der Wind stärker und lässt sich leichter manipulieren
In der Alten Welt beeinflusst der Blaue Wind zudem das Wetter, indem er etwa Sturmwolken formt. Meister der Lehre des Himmels können diese Kraft ebenfalls nutzen. Mit dem richtigen Zauber können sie sogar Kometen aus der oberen Atmosphäre ziehen und auf den Planeten stürzen lassen.
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