Warcraft Film: Bilder aus Sturmwind, ein Interview mit Gul’Dan und der erste TV-Spot

Neue Bilder vom Warcraft-Movie zeigen zahlreiche Details, die Fans verzücken werden. Aber auch die Schauspieler glauben an den Film.

Ein bisschen Questen in Sturmwind

Noch knapp 4 Monate, dann läuft der heiß ersehnte “Warcraft”-Film auch bei uns über die Leinwände. Der Regisseur Duncan Jones nutzt die Zeit, um die Fans ein wenig anzuheizen. Zusammen mit dem Tweet “Ein bisschen Spaß für die Warcraft-Fans da draußen. Die Straßen von Warcraft. Findet die Quests!” veröffentlichte er folgende Bilder:

Einmal den berühmten Platz neben dem Sturmwinder Auktionshaus. Wer kennt sie nicht, die große Anschlagtafel des Königs? Schaut man genau hin, kann man sogar einige Quests entdecken, die es im nahe gelegenen Wald von Elwynn zu meistern gilt…

Warcraft Movie Streets of Stormwind 1

Auf dem zweiten Bild sieht man eine kleine Einkaufsstraße der gleichen Stadt – na, wer will in der Kulisse nicht sofort einen Mittelalterjahrmarkt besuchen?

Warcraft Movie Streets of Stormwind 2

In der vergangenen Woche hat man die chinesische Gaming-Seite 17173 Daniel Wu, den Schauspieler on Gul’dan, interviewt und ihm einige interessante Äußerungen entlockt.

Vor allem über den Regisseur verliert man viele gute Worte:

“Normalerweise, bei chinesischen Filmdrehs, schreien die Regisseure immer Anweisungen über das ganze Set. Bei Duncan Jones war das nie der Fall. Er ist jederzeit gelassen und kontrolliert geblieben.”

Warcraft Guldan

Auch die Ausmaße des Filmes seien – zumindest für Wu – gigantisch.

“Ich habe schon in China an großen Filmeproduktionen mitgearbeitet, aber das hier ist mit Abstand der allergrößte Film, an dem ich je mitgewirkt habe. Die Crew besteht aus knapp 300 Leuten. Das ist verrückt!”

Viele Leute haben noch immer die Sorge, dass der Film nur etwas für eingefleischte Fans von Warcraft sein wird und man der Handlung nur folgen kann, wenn man seit vielen Jahren dabei ist.

“[Duncan] weiß, was er tun musste, um sowohl die Gamer zu überzeugen, als auch all jene, die überhaupt nichts von der Welt wissen.”

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In Deutschland kommt Warcraft: The Beginning am 26. Mai in den Kinos – womit wir einen kleinen Vorsprung vor den Amerikanern haben. Denn dort startet der Film erst zwei Wochen später, also am 10. Juni.

Quelle(n): 2p.com, mmorpg.com
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Damian

Ich halte Duncan Jones für einen großartigen Regisseur (Moon und Source Code waren fantastisch!) und bin seit Burning Crusade immer wieder auch WoW-Spieler, aber ich werde mit dem Film einfach nicht warm. Während ich die Orks im Game problemlos akzeptieren kann, finde ich sie in den Trailern so extrem comichaft und unrealistisch. Die Ork-Dame sieht aus, als hätte sie ein Halloween-Kostüm an. Auch Sturmwind sieht nicht wie eine echte mittelalterliche Stadt aus, sondern wie eine Comic-Version davon.
Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich von den grafischen Vorgaben komplett gelöst. So sieht’s für mich so albern nach einem extrem aufgeblasenen B-Movie aus…

Chunkslot

Die Deutsche Synchro ruiniert schon etwas die Atmosphäre, hört euch doch nur mal die Stimmen der Orks im englischen Trailer und dann im deutschen an.. da sag ich nur wiiissoooo???

Dave

Ich gehe eigentlich fest davon aus, dass Duncan Johnes und auch die Verantwortlichen von Blizzard die da mitreden dürfen sich dessen bewusst sind, dass “WACRAFT” das Zeug hat um das “Herr der Ringe” dieser Dekade zu werden – ja dies sogar noch zu schlagen. Die Lore ist dermassen verzweigt und vielfältig, dass man daraus locker 3 Trilogien machen könnte, mit vollkommen unterschiedlichen Plots. Ich spiele Warcraft zwar schon seit 2007 nicht mehr, die Lore fasziniert mich jedoch immer wieder. So erwischt man sich dabei, nach der Ankündigung eines AddOns oder Erwähnung bestimmter Figuren dabei, diese zu googeln und so vom Einen ins Andere zu stöbern ….
Faszinierend!

mmogli

-dass man daraus locker 3 Trilogien machen könnte, mit vollkommen unterschiedlichen Plots
—————————————————————————————————————
Bin mir 100% sicher das es dazu kommt….. $

Halleluja

>dass “WACRAFT” das Zeug hat um das “Herr der Ringe” dieser Dekade zu werden

Nein, definitiv nicht. Bis auf das es ein Ausnahme MMORPG (die RTS Spiele waren weniger bedeutend für die Genre oder das Medium ansich) was die Genre geprägt hat, hat es sonst keinerlei Relevanz.
Sei es Storytechnisch, Rassentechnisch, Designtechnisch oder Sprachtechnisch.

Kein Vergleich zu dem was Tolkien oder Lovecraft losgetreten haben. 😉

Dave

“die RTS Spiele waren weniger bedeutend für die Genre oder das Medium ansich” aha, das sehen wahrscheinlich 90% der Spieler ganz Anders. Jemand, der sich nicht mit Tolkien befasst hat, hätte in 2002 wahrscheinlich etwas ähnliches geschrieben. Natürlich ist es für die Leute, die am klassischen Werdegang (Filme aus reinen Literaturvorlagen) festhalten schwer zu greifen, aber es gibt ein paar Spielefranchises deren Basis mindestens genauso gut ist wie viele Bücher und die aufgrund einer breiten Akzeptanz ganz bestimmt dazu taugen mit dem richtigen Händchen ziemlich faszinierende Leinwanderlebnisse zu schaffen. Warcraft ist definitiv der beste Kandidat, da die Lore und die Geschichten drumherum schon sehr ausgefeilt sind und die typischen Kernthemen beinhalten, die es braucht.

Halleluja

Mit Verlaub das ist Blödsinn. Autoren wie Tolkien und Lovecraft haben die moderne Popkultur geprägt.

Sei es in Bereichen wie Literatur, Musik, Film, Sprache oder Urban Legends (gilt nicht für Tolkien).

Blizzard hat dies in keinster Weise getan.

Dave

Mit Verlaub, das ist allenfalls Wunschdenken, was Du vielleicht hast.. Bis zu den Filmen kannten doch 80% der “Fans” den “Herrn der Ringe” und den “Hobbit” überhaupt nicht. Ich möchte dazu mal anführen, dass ich bis zu meinem 11ten Lebensjahr in der DDR gelebt habe…dort waren Tolkiens Werke nach meinem dafürhalten sogar noch deutlich weniger Menschen ein Begriff- insbesondere Kindern. Ich selber habe erstmals überhaupt 1998 von Mittelerde erfahren…mit 20! Keine Ahnung ob das in allen Ostblockstaaten so war-..was ja immerhin di ehalbe damalige zivilisierte Welt gewesen wäre. Die Geschichten waren einer eingeschworenen Gemeinde ein Begriff, die sich tatsächlich 11 Stunden lang Hörspiele anhörten. Von Einflussnahme auf Sprache, Musik oder Kultur kann doch vor 2003 in keinster Weise die Rede sein. Orks, Zwerge, Elfen usw wurden doch tatsächlich erst mit dem Aufkommen von Tabletop-Boom und Videospielen- und deren allen voran Warhammer und Warcraft bekannt. Die Bücher und das Werk von zB Tolkien sind natürlich der Grundstein für das Alles- keine Frage- aber die Filme als solches, sind weder erzählerisch noch inhaltlich auf dem Niveau, dass man dieses nicht jederzeit wieder erreichen oder toppen könnte. Und einzig und alleine um diesen Umstand geht es, wenn wir uns hierum Kommentarbereich zu einem FILM wiederfinden.(Ich glaube diesem Umstand blendest Du etwas in deiner Argumentation aus) Vielleicht nimmst Du Dir mal die Zeit und befasst dich mit der Thematik, wer hier behauptet Warcraft gibt (auch im Angesicht einer 2xTrilogie von StarWars) keine gute (Film)Geschichte ab, dem ist schlicht nicht zu helfen.

Gerd Schuhmann

Aus meiner Erfahrung: Herr der Ringe war ein Studenten-/Hippie-Buch, bis Peter Jackson kam. Der hat das dann zum Star Wars des letzten Jahrzehnts gemacht – mit einer Adaption des Stoffes. Wenn das nicht gekommen wäre, dann wäre Tolkien als Autor selbst mehr und mehr verblasst, weil sein Schreibstil für immer weniger Leute attraktiv ist. Für Lovecraft gilt im Prinzip dasselbe.

Die Bücher werden nicht so wahnsinnig oft gelesen – die entsprechen nicht mehr unseren Lesegewohnheiten großartig.
Das kann man bedauern, dass auch unsere Art zu lesen, filmischer wird und wir mehr Action wollen und weniger Stimmungsbeschreibungen. Das ist aber ein Phänomen, das man ganz deutlich beobachten kann.

WEnn man mal Fight Club mit einem Roman von vor 80 Jahren vergleicht -> Fight Club hetzt von Höhepunkt zu Höhepunkt, von Pointe zu Pointe, von Effekt zu Effekt. Wenn man einen Roman von früher nimmt, da drückt der Autor ständig auf die Stopptaste, nimmt sich Zeit, um Landschaft zu beschreiben, um Figuren zu beschreiben, um Details genau aufzudröseln.

Die Genre- und Unterhaltungsromane von heute unterscheiden sich erheblich von denen von vor 80 Jahren. Deshalb kommt es auch relativ selten vor, dass irgendein “Altes Werk” noch mal eine Renaissance erhält und alle in den Laden rennen und kaufen ein Buch vor diesem bestimmten Umbruch.

Wa man sagen muss ist, dass die Motive und Welten, die ursprünglichen Ideen, die Livecraft und Tolkien hatten – die altern nicht, das sind sozusagen Urängste oder Ur-Motive. Die Ideen altern nicht, die handwerkliche Umsetzung altert. Die Ideen überdauern und die finden sich in unserer Popkultur wieder: Verführung, Gier, die Angst vor dem Fremden, die Angst, alleine zu sein, Wahnsinn, dass Dinge viel größer sind als wir selbst. Das ist in unserer Psyche, in unserer DNA. Das sind “wahre” Dinge, die bleiben wahr. Die waren vor 200 Jahren wahr und die werden auch noch in 200 Jahren wahr sein.

Lovecraft und Tolkien haben Wege gefunden, diese wahren inneren Konflikte und Emotionen in starken Motiven und Figuren nach außen zu transportieren.

Dass man sagen kann: Alien wäre ohne Lovecraft nicht denkbar. Oder Steven King wäre ohne Lovecraft ein anderer.

Und eben auch die ganze Fantasy-Welt wäre ohne Tolkien eine andere. Da muss man nicht Tolkien gelesen haben, sondern halt das Werk von jemandem kennen, der das Werk von wem gelesen hat, der Tolkien liebte. Das reicht schon, um zu sagen: Das hat großen Einfluss.

Dave

Nun, ich denke nicht dass ihr zwei falsch liegt was das ganze Thema angeht, im Bezug auf eine Filmreihe- und genau darum geht es in dem Artikel unter dem ich kommentiere- kann ich aber nicht den Zusammenhang erkennen, welche Einfluss ein 80 Jahre altes Buch oder etwaige Einflüsse auf die Qualität eines (oder mehrerer) Filme haben sollte. Ich selber habe “Der Herr der Ringe” gelesen, “der Hobbit” ist eine Lektüre, die ich mir alle 2 Jahre reinpfeife, weil sie nicht zu lang ist und sich toll “wegliest”. Ich nehme an ihr habt die Bücher gelesen?! Oder ich frage Euch ganz direkt: habt ihr mal die ein oder andere Geschichte aus der Lore von Warcraft gelesen? Oder einfacher- ohne zu googeln- kennt ihr denn die Geschichte der bisher erschienenen Warcraft Teile zumindest was die Hauptstory anbetrifft? Darum geht es doch letzten Endes einzig und allein, wenn wir hier diskutieren ob ein Film rein von den Voraussetzungen etwas werden kann und was draus werden KÖNNTE. Die Geschichte rund um den Einfall der brennenden Legion und Arthas Verderben ist doch wohl mehr als episch und ich würde meine Tolkien Bücher und BlueRays dafür geben es angemessen umgesetzt auf der Leinwand sehen zu dürfen.

Gerd Schuhmann

Ich halt eh nicht viel von der Warcraft-Lore. 🙂 Weil das wirklich wieder und wieder uralte Tropen sind – die Geschichte von Arthas, auch wenn er cool ist, wurde doch schon tausendmal erzählt. Ich mein … Darth Vader. 🙂

Dave

Okay ich versteh schon, dass wir hier irgendwie auf verschiedenen Booten segeln…während ich hier nen Artikel zu nem Film kommentiere und spekuliert habe, dass die Filme was Großes werden könnten scheint “Halleluja” Teil des literarischen Quartetts oder der Presserunde zu sein – mit derart fundiertem Hintergrundwissen zur kulturgeschichtlichen Entwicklung und Einflussnahme zeigenössicher Literatur kann ich in einem Kommentarbereich natürlich nicht messen *doh* Ich klink mich dann an dieser Stelle mal aus. Reingehaun!

Halleluja

Lovecraft und Tolkien und deren Einfluss sind eigentlich Allgemeinwissen.

Osgariath

@Halleluja- du musst auch nochmal nachtreten, wenn jemand den Rückzieher macht – net so die feine englische Art 😉

Halleluja

¯\_(ツ)_/¯

Cortyn

Und wieder einen Platz in der Hölle für Schuhmann reserviert.

Halleluja

WarCraft kann nur auf die gleiche Stufe wie Tolkien Werke oder Lovecrafts Werke gehievt werden wenn es den gleichen Einfluß hat.

Diese beiden Autoren haben die Popkultur geprägt wie keine anderen.

Informier dich erstmal was Tolkien oder Lovecraft losgetreten hat.

Ohne Mittelerde oder den Cthulhu Mythos würde es heute viele Spiele, Filme oder Musik (sei es Bands, Alben oder Songs) nicht geben.
WarCraft z.B. hätte ohne Tolkien oder Lovecraft NIE gegeben. Orks, Elfen, C’thun oder Yogg-Saron wären alle nicht gewesen.

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