Hunt: Showdown ist das etwas andere Monster-Hunter-Spiel

Vor wenigen Tagen hat der geschlossene Alphatest von Hunt: Showdown auf dem PC begonnen. Man geht auf Monster-Jagd wie in Monster Hunter World. Allerdings in einem Horror-Szenario und man hat noch mit anderen Spielern zu kämpfen. Wir geben euch die wichtigsten Informationen samt Trailer und angepeiltem Release.

Bei Hunt: Showdown handelt es sich um einen kompetitiven Multiplayer-Shooter, der geschickt PvE- mit PvP-Elementen verknüpft und die Spieler in einer Sandbox-Welt auf Monsterjagd gehen lässt. Pro Match kämpfen bis zu zehn Spieler gemeinsam im Team oder alleine um die Trophäe: mit den garstigen Kreaturen, aber auch mit den anderen Mitspielern. Denn die bis zu vier anderen Teams wollen ebenfalls die Trophäe – und sie schrecken vor nichts zurück.

Während der E3 2017 tauchte der First-Person-Titel aus dem Hause Crytek zum ersten Mal auf und ließ bereits eine Mischung aus Monster Hunter World, Left4Dead und Evolve mit einem Spritzer Lovecraft erahnen. Aktuell befindet sich Hunt: Showdown in der geschlossenen Alpha und wer noch Glück hat, kann sich per Registrierung auf der offiziellen Seite vielleicht noch ein Plätzchen ergattern.

Coop-Multiplayer ist optional

In dem im Jahr 1889 irgendwo in Louisiana angesiedelten Spiel verdingt man sich als Kopfgeldjäger und soll all die Schreckensschergen in die Hölle befördern. Zu Beginn eines jeden Matches und mit Annahme der Aufgabe – also des zu jagenden Monsters – muss man sich entscheiden, ob man alleine oder mit ein bis drei Mitspielern auf die Jagd geht.

Dabei sind sowohl die vielen kleineren Monster als auch die besonders fiesen Endbosse, auf die das Kopfgeld ausgesetzt ist, ziemlich widerlich. Sie scheinen direkt aus den übelsten Horrorfilmen entsprungen zu sein und trachten den Spielern nach dem Leben.

Übrigens sind es leider nicht nur die Monster, Mutanten und Bestien selbst, die einem ans Leder wollen: Auch die bis zu vier anderen Teams sind keine Freunde und werden alles versuchen, um das Kopfgeld für sich einzusacken. Insgesamt stehen zu Beginn in maximal fünf Gruppen zehn Spieler mal mehr, mal weniger knietief im Sumpf. Man ist also nie ganz allein, selbst wenn man sich dazu entscheidet, keiner Gruppe anzugehören. Nicht nur die Monster muss man besiegen, sondern am Ende auch die anderen Teams.

Präzision statt stumpfe Ballerei

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dieser Art setzt man in Hunt: Showdown nicht auf reichhaltige Action und Schnelligkeit. Erlaubt ist, was auch ungefähr von einem Menschen in jenem Jahrhundert bewerkstelligt werden konnte. Man kann nicht ewig weit springen, sondern stapft zuweilen eher klobig durch das tote Gras.

Auch die Waffen sind der Zeit entsprechend altertümlich und Rückstöße sowie Nachladen machen einem das Leben als Kopfgeldjäger zusätzlich schwer. Immerhin kann man auch mit den eigenen Fäusten oder Nahkampfwaffen ziemlich fest zuschlagen.

Doch gilt es zuweilen tatsächlich, leise und im Verborgenen zu agieren. Stealth und aufmerksames Horchen ist häufig angebracht – wobei man sich vor dem Anblick des ein oder anderen Monsters ohnehin bereits von allein hinter einem Rockzipfel versteckt.

Wer getötet wird, ist auch tatsächlich tot

Stirbt ein Charakter während eines Spiels, dann verliert er nicht nur den Match-Fortschritt, die Figur selbst geht auch verloren. Die Erfahrungspunkte werden dann auf die „Blutlinie“ übertragen. Von dort aus kann der Spieler sie auf seine anderen Jäger übertragen. Überlebt der Charakter jedoch ein Match, kann er mit neuen Fähigkeiten ausgestattet werden.

Überleben, egal um welchen Preis! Es ist kein Spiel für Menschen mit schwachen Nerven. Hinter jeder schmutzigen, in Düsternis getränkten Ecke kann der endgültige Tod lauern. Man weiß schlichtweg nie, wo sich die vielen Feinde gerade aufhalten …

Hunt Showdown

Release und Prognose für Hunt: Showdown

Derweil läuft noch die geschlossene Alpha, für die man sich auf der Website von Hunt: Showdown anmelden kann. Nach einem noch nicht näher benannten Zeitraum wird das Spiel dann auf Steams Early-Access-Programm zur Verfügung stehen und auf unerschrockene Spieler warten. Diese Phase soll ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen. Ein Release kann also erst im Jahr 2019 erwartet werden. Versionen für PS4 und Xbox One sind aktuell noch nicht fest ins Auge gefasst worden.

Guddy meint: Das düstere Setting mit den Lovecraft’schen Kreaturen finde ich spannend und es geht eine wundervolle Symbiose mit dem Gameplay ein. Hunt: Showdown verspricht, bedrückend und immersiv zu sein. Dass man nicht nur auf seine Zielgenauigkeit angewiesen ist, sondern auch taktisch, leise und im Geheimen agieren muss, reizt mich sehr. Ich bin gespannt, wie sich das Spiel im Laufe der Alpha und des Early Access‘ entwickeln wird.

Was meint ihr? Kommt es auf eure imaginäre „Merken!“-Liste?


Amazon werkelt derzeit auch an einem horroresken Titel mit älterem Setting

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kriZzPi
kriZzPi
2 Jahre zuvor

Crytek letztes Zugpferd wenn das wieder nichts wird denke ich wars das

Lamthy
Lamthy
2 Jahre zuvor

Also nachdem ich mir trailer / gameplay angeschaut habe muss ich leider sagen das der Vergleich mit Monster Hunter völlig aus der Luft gegriffen ist … Scheint sich hierbei um ein klickbait zu handeln welcher die aktuelle Popularität von MH auszunutzen versucht … Ja man kämpft gegen kleine Gegner und größere Bosse … Wie in so ziemlich den meisten anderen spielen auch …

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Hunt: Showdown ist das etwas andere Monster-Hunter-Spiel

Man geht auf Monster-Jagd wie in Monster Hunter World. Allerdings in einem Horror-Szenario und man hat noch mit anderen Spielern zu kämpfen.

Während der E3 2017 tauchte der First-Person-Titel aus dem Hause Crytek zum ersten Mal auf und ließ bereits eine Mischung aus Monster Hunter World, Left4Dead und Evolve mit einem Spritzer Lovecraft erahnen.

—–
Das sind die 3mal, wo „Monster Hunter“ erwähnt ist.

Du tust ja so, als steht da: „Das ist genau wie Monster Hunter!“ Es steht doch da, dass es anders ist. Es hat dieses Element der Monsterjagd gemein.

Lamthy
Lamthy
2 Jahre zuvor

Nun, es geht mir ja nicht um den Artikel selbst sondern um die Überschrift. Wenn ich sie lese kommt es mir so vor als würde ein etwas anderes Monster Hunter ähnlich zur Toukiden / Godeater Reihe vorgestellt … Gegen den Artikel selbst habe ich nicht einzuwenden, lediglich die Überschrift finde ich eben persönlich etwas irreführend

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Könnte interessant werden.

Tomas Stefani
Tomas Stefani
2 Jahre zuvor

Frustration Pur sag ich nur wenn mann 1 stunde kämpft und dann alles verliert. Sieht ein bischen lahm aus da fehlt die Dynamik.

Pacman
Pacman
2 Jahre zuvor

Escape from Tarkov wäre auch nichts für Dich = D

Alzucard
2 Jahre zuvor

In gewisser Form kann man das vielleicht mit Monster Hunter vergleichen, aber der großteil ist ja wirklich eher Horror und pvp

Guddy | Blue Phoenix
2 Jahre zuvor

Sehe ich genau so!

Sevkat Yerimdar
Sevkat Yerimdar
2 Jahre zuvor

Einfach mal mit Monster Hunter vergleichen, lol.

Ilias
Ilias
2 Jahre zuvor

Sieht jetzt erstmal nicht schlecht aus. Aber das ganze scheint ja mehr in die PUBG-Richtung, als in Richtung MH zu schlagen.

Pacman
Pacman
2 Jahre zuvor

Also der MH Vergleich ist schon fragwürdig, aber der PUB Vergleich ist ja noch schlimmer. Ein Survival CoOp Horror Game mit PvPvE. Glaube da passt sogar Evolve besser und selbst das nicht akkurat. = )

ChillCamTV
ChillCamTV
2 Jahre zuvor

nein danke gebt capcom mehr geld damit nach mhw ein richtiges mho kommen kann!

Genjuro
Genjuro
2 Jahre zuvor

Ja ich bin auch sehr gespannt auf das Spiel. Diese PvE-PvP-Horror Game Mischung finde ich schon sehr stimmig. Mal sehen wie es da mit Langzeitmotivation aussieht.

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