Twitch beendet „Porno“-Streams: Es soll um die Spiele gehen

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, aber jetzt ist es endlich geschehen: Auf dem wohl weltweit größten Streamingportal Twitch gilt ab nun eine Kleiderordnung. Jedwede „anstößige“ Kleidung ist damit ab sofort verboten, darunter fällt jede Art von Dessous, Unterwäsche oder gar ein komplett freier Oberkörper (und zwar beiderlei Geschlechts).

Damit sind die Tage wohl vorbei, in denen die Webcams primär auf Brüste, Ausschnitte oder lange Beine gerichtet wurden, um möglichst hohe Spendeneinnahmen für die jeweilige Streamerin zu erzielen. In der offiziellen Stellungnahme heißt es: „Es soll um die Spiele und die Streamer gehen, nicht um deren nackte Haut. […] Im Grunde ist das auch keine große Sache, sondern nur ausformulierter gesunder Menschenverstand.“

Meine Meinung: Ich persönlich finde diesen Schritt absolut richtig, auch wenn ein paar Leute sich jetzt vielleicht auf den Schlips (oder den BH) getreten fühlen. In den letzten Monaten ist Twitch immer mehr zu einer Art Soft-Porno-Stream verkommen, in der oftmals nicht mehr der Streamer, seine Leistung, das Spiel oder der allgemeine Unterhaltungswert im Vordergrund stand. Und ganz platt formuliert war ich diese (überwiegend weiblichen) Streamer leid, die im wahrsten Sinne des Wortes ihren Körper verkauften, um durch Spenden und Abonnements leben zu können. Wenn diese Damen es wirklich so nötig haben, dann können die das ja auf entsprechenden Seiten abziehen – aber doch bitte nicht im Gamingbereich, da ist das immer Fremdschämen auf ganz neuem Niveau.

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Quelle(n): www.polygon.com
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