Trymacs beschäftigt sich über 140 Stunden auf Twitch mit Shiny-Pokémon, erkennt es dann nicht, als er endlich eins fängt

Trymacs beschäftigt sich über 140 Stunden auf Twitch mit Shiny-Pokémon, erkennt es dann nicht, als er endlich eins fängt

Der Twitch-Streamer Max „Trymacs“ Stemmler versuchte über 140 Stunden eine bestimmte Art Pokémon zu fangen, um sie dann im Ernstfall nicht zu erkennen.

Was sind Shinys? In Pokémon-Spielen kommt neben der normal aussehenden Version der Taschenmonster eine schillernde Variante des Pokémons, ein sogenanntes Shiny, vor. Die Farben dieses Monsters sehen anders aus, ansonsten unterscheiden sich die beiden Versionen nicht weiter.

Trymacs stellte sich vor einigen Wochen der Herausforderung, einen Durchgang von Pokémon Soul Silver zu schaffen, indem er nur schillernde Pokémon nutzt. Dafür musste er sie allerdings erst einmal fangen. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Begegnung mit den Shinys liegt in der Edition, die er spielte, bei 1:8.192 (laut PokéWiki), was dazu führte, dass Trymacs meinte, er gehe jeden Abend „gebrochen“ ins Bett.

Nach 143 Stunden schaffte er es, insgesamt zwei Shinys zu ergattern, befand sich allerdings immer noch im ersten Gebiet. Seitdem scheint Trymacs die Herausforderung bis auf Weiteres zunächst einmal pausiert zu haben. Stattdessen hat er sich in letzter Zeit Soul-Link-Challenges mit seinen Kollegen Rumathra und Chefstrobel zugewandt.

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„Ich glaube, ich habe irgendeine Passive“

Trymacs erkennt Shiny nicht: Als die drei ihre Soul-Link-Challenge zu dritt wieder einmal neu starten müssen, begegnet Trymacs einem schillernden Cerapendra. Dies ist nicht wie das Original lila und pink, sondern strahlt rot.

Eine Soul Link Challenge in Pokémon ist eine Nuzlocke-Variante für zwei Spieler, bei der die gefangenen Pokémon beider Spieler miteinander verbunden sind. Wenn das Pokémon eines Spielers im Kampf besiegt wird, gilt auch das damit verbundene Pokémon des anderen Spielers als besiegt und muss ebenfalls aus dem Team entfernt werden.

Trymacs begibt sich in seinen ersten Kampf und eine Animation wird ausgelöst: Glitzer-Partikel schimmern, um das Shiny zu symbolisieren. Der Twitch-Streamer sieht dies und meint dazu: „Ich glaube, ich habe irgendeine Passive.“ (Quelle: Twitch.tv).

Damit meint der Twitch-Streamer eine passive Fähigkeit. Doch so etwas gibt es allerdings in der Pokémon-Edition, die die Twitch-Streamer spielen, nicht. Pokémon haben grundsätzlich eine Fähigkeit, die passiv im Kampf wirkt, aber keine zusätzliche, wie Trymacs es hier vermutete. Zudem werden die Fähigkeiten optisch nicht dargestellt.

Sein Twitch-Chat macht ihn schließlich darauf aufmerksam, dass es sich bei dem Pokémon um ein Schillerndes handelt. Darüber ist Trymacs sehr überrascht: „Ich bin Shiny!? Deswegen habe ich geleuchtet! Das ist keine Passive.“ (Quelle: Twitch.tv).

Erst dann bemerkt Trymacs die anderen Farben: Der Körper des Pokémon ist knallrot und hat türkise Akzente, anders als die tatsächliche Version. Er bewertet das Pokémon mit: „Das ist ein krasseres Shiny, als in meinem Shiny-Run.“ (Quelle: Twitch.tv).

Ist das Shiny nützlich? Shiny-Pokémon haben keine besonderen Vorteile, sondern sehen einfach nur anders aus. In einer Nuzlocke-Challenge gibt es allerdings einen kleinen Vorteil.

Es gibt die Möglichkeit, die Shiny-Regel in seinem Challenge-Run einzuführen. Bei einer Nuzlocke, die allein gespielt wird, darf ein Shiny-Pokémon immer mitgenommen werden, auch wenn ein Pokémon auf dem Abschnitt bereits gefangen wurde.

Bei einem Soul-Link-Run sind zwei (oder in diesem Fall drei) Pokémon von den Spielern miteinander verbunden. Hier darf ein Shiny ausgetauscht werden und den Platz eines der Pokémon einnehmen.

Trymacs kam allerdings nicht wirklich dazu, von dieser Regel Gebrauch zu machen. Der Durchlauf musste kurze Zeit später enden, da einer der Twitch-Streamer mit seinen Pokémon k.o. ging.

Aktuell sind Pokémon-Spiele in einer Art Hype unter deutschen Twitch-Streamern. Immer mehr stellen sich schwierigen Herausforderungen. So konnte ein Spiel auf Twitch sehr groß werden, obwohl es aus dem Jahr 2004 ist: Ein Pokémon-Spiel wächst auf Twitch um 1.200 %, weil deutsche Streamer so richtig darin leiden

Quelle(n): Trymacs auf twitch.tv
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