The Elder Scrolls Online: Nerd spielt MMORPG im Keller … aber mit Stil

Bei The Elder Scrolls Online hat sich ein Fan nun das Untergeschoss in eine Elder-Scrolls-Fantasie umgestaltet. Für die Kosten hätte er sich auch einen Sportwagen oder einen Swimming-Pool leisten können, stattdessen zockt er nun in edelstem Mittelalter-Ambiente.

Es ist der Hingucker schlechthin. Für 50.000 US-Dollar hat sich der 32jährige Comic-Künstler Tyler Kirkham („Green Lantern“ für DC) die perfekte „Man-Cave“ gebaut. So nennt man einen Bereich, den man früher wohl etwas uncool in Deutschland den „Hobby-Raum“ oder das Herrenzimmer genannt hätte. Heute sind das „Rückzugsorte“ für Männer, die irgendwo Platz zum Abschalten brauchen oder einfach gerne mit Freunden unzivilisiert abhängen möchten. Ein Teil des eigenen Hauses, der ganz anders als der zweckmäßige Rest ist.

Chad Kirkland Barcroft Media - Elder Scrolls Basement 2

Während das in der TV-Serie „King of Queens“ der Keller oder die Garage war mit einem Großbildfernseher, einer Couch und Postern des Lieblings-Sport-Teams an der Wand, gibt es auch ganz andere Man-Caves – eine der außergewöhnlichsten gehört wohl Tyler Kirkham.

Ein Stück Tamriel im Keller

Der Clou: Der Keller ist eine andere Welt. Er sieht komplett nach „The Elder Scrolls Online“ aus. Es gibt Armbrüste, einen Schwertständer, sogar eine Trainingspuppe, auf die gedroschen werden kann. Im Badezimmer findet sich ein mit Efeu überwucherter Wasserfall. Eine Geheimtür öffnet sich, wenn man auf das richtige Buch drückt. Und, und, und …

Chad Kirkland Barcroft Media - Elder Scrolls Basement 3

Dazu eine 20.000 US-Dollar teure Home-Cinema-Anlage, um die Games auch angemessen zu zocken. Seine Frau merkt zwar an, dass man für das Geld auch einen Swimmingpool hinterm Haus hätte haben können, aber andererseits liebt sie das Extravagante, das aus jedem eine Reaktion hervorlockt, der die „Man-Cave“ betritt: „Wer würde nicht sowas haben wollen? Es ist großartig!“

Der einzige, der dem Projekt erst skeptisch gegenüberstand, war der Schwiegervater, ein Handwerker. Doch während der gemeinsamen Arbeit an dem Projekt verknallte sich auch der Schwieger-Papa etwas in den opulenten Keller und ist jetzt heiß darauf, ihn Bekannten zu zeigen.

Aber mit der Man-Cave reicht es dann auch. In der richtigen Welt von Tamriel wollte Tyler nicht leben. Wenn überhaupt dann nur als Magier: „Anders hätte ich wohl keine Chance zu überleben“, sagt er.

https://www.youtube.com/watch?v=t2iSv_hgJF4

Quelle: Bilder und News (Chad Kirkland / barcroft.tv)

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sebastianboehm

Dieser Keller sieht aber verdammt nach ERDGESCHOSS aus und durch die Fenster kommt viel zu viel Licht und Lärm herein. Die Deko ist aber ganz ok 😀

Zeitgeistdoktor

Hervorrrrrrraaagend … Doch weshalb nur im Keller? Sowas gehört auch nach oben. Und die »20.000 US-Dollar teure Home-Cinema-Anlage« hat solch einen kleinen Bildschirm? Inakzeptabelst.

Z31TG315T

Auf den ersten Blick: A W E S O M E haben will!
Zweiter Blick: viiiiieeeel zu neu das alles, da fehlt die Patina vom Zigarrenqualm und verschüttetem Bier

Keupi

Ich habe nur Angst um mein Knie, wenn es allzu realistisch wird. 🙂

Keupi

Sehr sehr geil, da könnte ichmich auch dranbegeistern !

SothaSil

Ihr glaubt doch nicht wirklich das das als Hobby erstanden ist. Das ist virales Marketing und er wurde sicher direkt oder indirekt von Zenimax finanziell unterstützt. Eher noch hat Zenimax das alles gebaut und irgendwelche Hanseln für ein nettes Foto dort reingestellt.

Gerd Schuhmann

Irgendwelche Hanseln: Ein erfolgreicher Comic-Buch-Autor, der wahrscheinlich einfach genug Geld verdient, um sich sowas zu leisten?

Ach nee, kann ja nicht sein. Es muss ein Geheimnis der bösen Industrie geben, das ein ausgebufftes, kritisches Schlitzohr nach 20 Sekunden Überfliegen des Textes durchschaut. 🙂

TNB

Ist aber modern in jeder Aktion und überall Verschwörungen der bösen Industrie zu sehen.

Auch hier haben sicher die Illuminaten ihre Finger im Spiel.

SothaSil

Das Firmen virales Marketing benutzen sollte jeder Wissen. Das hat rein garnichts mit Verschwörungen oder ähnlichen zu tun.

TNB

Natürlich, aber auch nichts anderes gesagt. Aber unter jeder News im Internet das gleiche. Immer erst mal das Negative sehen, anstatt einfach mal zu akzeptieren das es auch Menschen gibt die sowas wirklich einfach nur just 4 fun machen.

SothaSil

Der bittere Nachgeschmack ist das das Video natürlich erst mit der Konsolenrelease veröffentlicht wurde, exakt am gleichen Tag. Wieso nicht vorher? Wieso nicht nachher?

Es liegt einfach nahe das es unter virales Marketing fällt. Gerade durch das Internet hat das virale Marketing einen Aufwind erlebt. Jeder große Konzern hat eine eigene Abteilung die nur für diese Art von Marketing zuständig ist.
Ein gutes Beispiel für virales Marketing waren EAs Aktionen um 2009 – 2012 und aktuell aus der Politik Rußlands ‘Trollabteilung’ die die Kommentarsektionen von Nachrichtenseiten und Foren hijacken.

Virus

Wie im Video zu sehen, hat er angeblich 3 Jahre dafür gebraucht. Natürlich ist der Zeitpunkt nicht zufällig gewählt. Er ist solz darauf und wollte es möglichst vielen Leuten zeigen. Da passt ein Release sehr gut. Nächstes Jahr wäre es wohl untergegangen. Und ein Hobby gleich mit Marketing zu verbinden, joa, kommt vor.

Gerd Schuhmann

Virales Marketing heißt: Etwas ist so gut, dass es sich von allein wie ein Virus ausbreitet.

Das ist nichts “Schlechtes.” Sondern es ist kreativ und lädt zum Teilen ein.

Was du unten meinst mit “Propaganda” oder “Trollen” – das ist wieder was anderes.

Du wertest hier eine Sache negativ, die in meinen Augen überhaupt nichts Negatives hat. Außer dass vielleicht kein Geld für Internetwerbung auf coolen kleinen MMO-Seiten ausgegeben wird.

Übrigens benutzen lang nicht alle Firmen “virales Marketing” – wenn das so verbreitet wäre, wie du glaubst, hätte es lang nicht die Wirkung. Und das kann zum Teil auch furchtbar schief gehen, gibt ne Doku über Red Bull, die so ein “Event Marketing und Sponsoring” praktizieren. Und wo Leute bei so Extrem-Stunts schon uns Leben kann.

Ob das hier von Zenimax “gesponsort wurde” oder so: Ich glaub’s nicht. Der Typ hat einfach Geld und macht das. Der Termin: Klar, aber da muss Zenimax nix mit zu tun haben. Wenn zu uns einer käme: Hier, so und so, wollt ihr da was machen, irgendwie über einen persönlichen Kontakt.

Dann würde ich auch sagen: Wenn du uns versprichst, dass wir die Story exklusiv kriegen, dann machen wir das in 2 Monaten, wenn das Interesse an TESO viel höher ist als jetzt.

Wenn man eine Story sicher für sich alleine hat, dann sucht man sich auch den besten Termin dafür aus. Wenn ich irgendwas hab, wo ich weiß: Das sieht eh jeder, dann bring ich das so schnell wie möglich.

Ich nehm mal stark an,der hat da private Kontakte zu der Seite. Wenn das “virales Marketing” wäre, dann wäre das bei Kotaku oder bei Polygon erschienen und nicht bei der Seite jetzt. Oder bei irgendeinem Konsolen-Magazin oder einer Seite. Die “Firmen” suchen sich schon genau aus, mit wem sie zusammenarbeiten, um eine maximale Reichweite zu erzielen, bei der Zielgruppe, die sie wollen. Kannst ja mal gucken im Vorfeld von so einem Release, wo da die dicke Werbung erscheint. Das sind die Seiten, deren Zielgruppe der Publisher ansprechen will.

Das ist immer, was mich an Verschwörungstheorien so ärgert, der tatsächliche Mist, der passiert, interessiert keinen, weil er nicht spektakulär genug ist. Dass z.B. Firmen bestimmten Seiten Exklusiv-Interviews gibt. Und dass auf denen nie ein böses Wort über diese Firma steht. Das sind z.B. “wirkliche Probleme.”

Bei Gamergate hat ein Journalist wunderbar geschrieben: Seit 10 Jahren ist das mein Thema, die Verwicklung von Publishern und Spieelpresse. Es hat nie einen interessiert. Jetzt hat eine Indie-Entwicklerin eine Affäre mit einem Journalist, es ist angeblich ein “Sex-Skandal” und nun interessiert das jeden. Es ist lächerlich.

Genau, so ist es. Die Millionen-Budgets der Publisher haben weniger Einfluss auf die Berichterstattung als die Vagina einer Indie-Entwicklerin. 🙂 Der “Mist” in der Welt ist nicht spektakulär, der ist ganz alltäglich.

Dawid

“Ich nehm mal stark an,der hat da private Kontakte zu der Seite. Wenn das “virales Marketing” wäre, dann wäre das bei Kotaku oder bei Polygon erschienen und nicht bei der Seite jetzt. Oder bei irgendeinem Konsolen-Magazin oder einer Seite.”

Nee, in dem Fall wollte ja auch barcroft.tv auf sich aufmerksam machen. Wäre es woanders erschienen, hätte man diese Quelle nicht so deutlich genannt. Hier nutzen der Comic-Zeichner und barcroft andere Medien, um bekannter zu werden bzw. um auf diese Geschichte aufmerksam zu machen. Ob Zenimax “Geld” dafür ausgegeben hat – keine Ahnung (eher nicht). Aber sie wußten natürlich darüber Bescheid und haben es sofort auf ihren sozialen Netzwerken geteilt. Unterstützung seitens Zenimax war schon da. Eigentlich eine coole Aktion.

Honk

uns selbst wenn…
Darf Werbung nicht einfach auch mal gut sein ?

Cortyn

Ich bin eifersüchtig.

Dawid

Bald regelt das die Virtual-Reality für dich!

Cortyn

Ich sehne diesem Tag entgegen!

Koronus

Nicht nur du

Rotzy

Ein Fall für den Onkel Doktor.

Osgariath

Wieso denn das? Wenn man sich das leisten kann, warum nicht? Außerdem wäre das dann ein perfekter Ort für Pen&Paper 🙂

Koronus

OH Yeah

Merc with a mouth

Sind Kreativität, Eigeninitiative, Fantasie und der Wille etwas komplett individuelles zu gestalten daß an das Hobby beziehungsweise die Interessen angelehnt ist etwas unnatürliches für dich ?! O.o

weil wenn ja dann ist er sicher nicht der der den Arzt braucht. 😀

F2P-Nerd

Nuja, wer kann, der kann ^^

tomdiander

Ziemlich geil. Ich auch will.

Zeitgeistdoktor

Derfsd ned. ^^

BaldursGate

Natürlich erscheint zufällig heute das Video… virales Marketing ick hör dich trapsen!

Keupi

Ein geiles Zimmer, bleibt ein geiles Zimmer, ob virales Marketing oder Fanboytum dazu geführt hat ist doch irgendwie egal.

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